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Programmiererarbeitsplatz in Schweden
Programmiererarbeitsplatz in Schweden (Bild: Ints Kalnins/Reuters)

Soziale Netzwerke und E-Mail: 500 Milliarden Euro Schaden durch Ablenkung am Arbeitsplatz

Programmiererarbeitsplatz in Schweden
Programmiererarbeitsplatz in Schweden (Bild: Ints Kalnins/Reuters)

Der Konzentrationsverlust durch soziale Netzwerke und E-Mails am Arbeitsplatz hat laut Berechnungen des Eco enorme Kosten zur Folge.

Die permanente Ablenkung am Arbeitsplatz durch E-Mails, Instant Messages und soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter kostet die Weltwirtschaft durch Produktivitätsverlust rund 500 Milliarden Euro pro Jahr. Das ergaben Berechnungen des Providerverbands Eco. "Der Konzentrationsverlust" durch Ablenkungen habe mittlerweile ein Niveau erreicht, das beginne, "die Vorteile der elektronischen Kommunikation" zu überwiegen, sagte Eco-Geschäftsführer Harald A. Summa.

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Der Produktivitätsverlust durch ständige digitale Störungen an einem Büroarbeitsplatz wurde auf dem Eco-Jahreskongress 2013 in Köln mit über 12.000 Euro jährlich bezeichnet.

E-Müll in Unternehmen

"Die Firmen müssen Verantwortung für den E-Müll in ihren Betrieben übernehmen, um dem Konzentrationsverlust und letztlich dem drohenden Burnout in der Arbeitnehmerschaft vorzubeugen", sagte Summa.

Schon heute kämen in jeder dritten Scheidungsklage die Worte Smartphone und Facebook vor. Laut einer Modellrechnung des Eco hat ein 75-Jähriger rund acht Monate seines Lebens mit dem Sichten und Löschen von E-Mails verbracht. Sechs Lebensjahre hat sich die Person rechnerisch in sozialen Netzwerken wie Facebook aufgehalten.

Während Beschäftigte von E-Mails und sozialen Netzwerken von der Arbeit abgelenkt werden, sind sie im Gegenzug auch am Feierabend ständig erreichbar. 77 Prozent aller Berufstätigen in Deutschland sind außerhalb ihrer regulären Arbeitszeiten für Vorgesetzte, Kunden oder Kollegen per Handy oder E-Mail zu erreichen. 30 Prozent sind jederzeit erreichbar und 32 Prozent zu bestimmten Zeiten, weitere 15 Prozent sind in Ausnahmefällen verfügbar, nur 16 Prozent gar nicht. Das war das Ergebnis der Studie des IT-Branchenverbands Bitkom "Arbeiten in der digitalen Welt".


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Kiwi 23. Apr 2013

Azubi! :P

SaSi 19. Apr 2013

wat, hände waschen? wieso, wenn ich weiß dass ich bald wieder muss, werden die doch eh...

Rungard 19. Apr 2013

Nein, +1 für die Meinung hinter dem offensichtlichen Sarkasmus. Daher auch von mir ein +1.

Maxiklin 19. Apr 2013

Tut mir leid, aber die komplette Studie ist an Lächerlichkeit nicht überbietbar...



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