Familienministerin Schröder unterstützt die Facebook-Initiative Smart.
Familienministerin Schröder unterstützt die Facebook-Initiative Smart. (Bild: Robyn Beck/AFP/Getty Images)

Soziale Netzwerke Bund unterstützt Facebook-Initiative Smart

Familienministerin Kristina Schröder hat die Schirmherrschaft für die Medienkompetenzinitiative "Smart" übernommen. Damit sollen Jugendliche und Erwachsene fit für soziale Netzwerke gemacht werden.

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"Es geht längst nicht mehr darum, ob wir soziale Netzwerke gut oder schlecht finden. Soziale Netzwerke sind Realität", erklärte Familienministerin Kristina Schröder heute zum Start der Medienkompetenzinitiative Smart. Zusammen mit dem Vice President Global Public bei Facebook, Marne Levine, gab sie den Startschuss für das Projekt "Social Media Advisory Roundtable" (Smart).

Das Projekt führt die Stiftung Digitale Chancen zusammen mit Facebook und der Berlin Media Professional School an der Freien Universität Berlin durch. Es soll die Kompetenz im Umgang mit sozialen Medien wie Facebook und anderen Netzwerken fördern.

"Wir müssen Jugendliche [...] fit machen, selbstbestimmt und verantwortungsbewusst damit umzugehen", erklärte Schröder. Neben Eltern und Pädagogen seien auch die Plattformbetreiber in der Pflicht. Denn Medienkompetenz und Anbieterverantwortung gehörten beim Umgang mit sozialen Netzwerken untrennbar zusammen.

Verantwortungsbewusste digitale Bürger

Levine erklärte: "Social Media verändert die Art und Weise, wie wir kommunizieren und auf Informationen zugreifen. So, wie die Möglichkeiten zum Austausch und zur Vernetzung erweitert werden, zeigt sich auch die Notwendigkeit, Menschen dabei zu unterstützen, verantwortungsbewusste 'digitale Bürger' zu werden."

Im Rahmen von Smart erarbeiten Jugendliche zusammen mit Eltern, Pädagogen, Experten aus dem Jugendmedienschutz und Facebook Strategien zur Stärkung der Medienkompetenz in sozialen Netzwerken. Sie formulieren Erwartungen an Plattformbetreiber. Die Ergebnisse sollen beim jährlichen Social Learning Summit präsentiert werden.

Mit der Unterstützung des Projekts setzt Schröder eine weitere Empfehlung aus dem Dialog Internet um. Dieser wurde im Herbst 2010 gestartet und soll einen modernen, erweiterten Jugendmedienschutz auf den Weg bringen. Die Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen, die Erziehungsverantwortung der Eltern und der gesetzliche und technische Jugendschutz im Internet sollen gleichranging miteinander verbunden werden.


fratze123 23. Mai 2012

lol früher dachte ich, politiker würden sich nur dumm stellen aus purer berechnung...

fratze123 23. Mai 2012

nennt man das nicht "populismus"? :)

fratze123 23. Mai 2012

fratzenbuch und konsorten sind nur spielerei. es gibt keinen echten mehrwert zu...

redbullface 22. Mai 2012

Soziale-Medien-Beratungs-Runder-Tisch.

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