Sony Playstation-Verkaufszahlen rückläufig

Es wird wohl endgültig Zeit für die nächste Konsolengeneration: Der Absatz von Sonys Playstation-Konsolen geht spürbar zurück. Auch insgesamt kämpft der Konzern weiter mit Verlusten.

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Rund 3,5 Millionen Playstation 2 und 3 hat Sony in den Monaten Juli bis September 2012 verkauft - was deutlich weniger ist als die 4,9 Millionen Exemplare im gleichen Vorjahreszeitraum; das Unternehmen unterscheidet derzeit nicht zwischen den beiden Konsolenversionen. Auch im Handheld-Markt läuft es nicht ganz rund: Statt 1,7 Millionen hat der Konzern rund 1,6 Millionen Geräte verkauft - wobei es sich bei der ersten Zahl nur um die Playstation Portable, bei der zweiten Angabe zusätzlich um die PS Vita handelt.

Leicht angezogen haben die Spieleverkaufszahlen - kein Wunder, schließlich ist die Hardwarebasis gewachsen. 41,4 Millionen Games hat Sony für die beiden Playstation-Versionen verkauft, im Vorjahr waren es 40,2 Millionen Stück. Im Handheld-Segment ist die Zahl von 8,2 auf 8,7 Millionen Exemplare gestiegen. Insgesamt ist der Umsatz im Spielebereich bei Sony um 15,8 Prozent auf 148 Milliarden Yen (1,43 Milliarden Euro) und der operative Gewinn um 23,8 Prozent auf 2,3 Milliarden Yen (22,2 Millionen Euro) gesunken.

Für das Gesamtjahr hat Sony seine Absatzprognose im Handheld-Bereich von 12 auf 10 Millionen Stück gesenkt; bei den Konsolen rechnet das Unternehmen weiterhin mit Verkaufszahlen in Höhe von rund 16 Millionen.

Gut lief insbesondere das Geschäft mit Smartphones, Notebooks und PCs, dessen Umsatz um 112 Prozent auf rund 300 Milliarden Yen (2,91 Milliarden Euro) gewachsen ist. Über alle Geschäftsbereiche hinweg konnte Sony in seinem zweiten Geschäftsquartal den Umsatz um 1,9 Prozent auf 1,6 Billionen Yen (rund 15,5 Milliarden Euro) erhöhen. Operativ ist ein Gewinn von 30,3 Milliarden Yen (rund 293 Millionen Euro) angefallen, im Vorjahr stand hier noch ein Minus von 1,64 Milliarden Yen (rund 15,8 Millionen Euro) in der Bilanz.

Der Nettoverlust lag allerdings bei 15,5 Milliarden Yen (150 Millionen Euro) - deutlich weniger als das Vorjahresminus von 27 Milliarden Yen (rund 261 Millionen Euro). Firmenchef Kazuo Hirai nennt als Gründe vor allem die allgemeine Schwäche des TV-Markts, die weltweit angeschlagene Konjunktur und den starken Yen.


cuthbert 02. Nov 2012

Das Problem mit der Abwärtskompatibilität haben wir ja auch bei der PS3 schon gesehen. In...

sardello 02. Nov 2012

Eine Playstation vielleicht, aber eine Playstation 3? Die Playstation 2 hat sich doch...

Garius 01. Nov 2012

Geht mir ähnlich. Es sind tatsächlich ein zwei dabei. Aber es lohnt sich noch nicht für...

NochEinLeser 01. Nov 2012

Nimmt man die ganzen Skandale um Sony (Datenklau etc.) in letzter Zeit und die generelle...

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