Sony, Nintendo, CIA Lange Haftstrafen für Lulzsec-Mitglieder

Ein Londoner Gericht schickt drei Mitglieder des Kollektivs Lulzsec ins Gefängnis. Ein vierter Angeklagter hat eine Bewährungsstrafe erhalten.

Anzeige

Vier Angehörige des Kollektivs Lulzsec sind zu Gefängnisstrafen verurteilt worden. Ein britisches Gericht befand sie für schuldig, Cyberattacken gegen verschiedene Unternehmen und Behörden angezettelt zu haben.

Das Gericht habe strenge Urteile gefällt, berichtet die Tageszeitung The Guardian: Einer der Angeklagten hat eine Haftstrafe von 32 Monaten, ein zweiter eine von 30 Monaten erhalten. Ein britisches Gericht hatte zuvor nur einmal eine 32-monatige Haftstrafe wegen des Einbruchs in ein Computersystem verhängt.

Ein weiterer Angeklagter ist zu einer zweijährigen Haftstrafe in einer Jugendstrafanstalt verurteilt worden. Der vierte, der erst 18 Jahre alt ist, hat eine 20-monatige Strafe bekommen, die für zwei Jahre zur Bewährung ausgesetzt ist. Er muss zudem 300 Stunden Sozialdienst ableisten.

Die Angeklagten, die alle geständig waren, haben sich 2011 an den verschiedenen Aktionen des Kollektivs Lulzsec beteiligt. Darunter waren Einbrüche in die Computersysteme der Unternehmen Sony, Intendant und 20th Century Fox sowie die der Polizei des US-Bundesstaates Arizona und Distributed-Denial-of-Service-Attacken, unter anderem gegen den US-Geheimdienst CIA und die britische Strafverfolgungsbehörde Serious Organised Crime Agency (Soca).

Die Angeklagten sollen 2012 von dem mutmaßlichen Lulzsec-Anführer Sabu an die US-Bundespolizei FBI verraten worden sein. Sabu war 2011 vom FBI festgenommen und zur Mitarbeit überredet worden.


cluz0r 21. Mai 2013

Naja beim Sony Hack wurden unter Anderem Username und Passwort gestohlen und öffentlich...

AveN 21. Mai 2013

Erstens ist das Frankreich, da ist eh alles anders. Zweitens nennst Du zwei...

Charles Marlow 19. Mai 2013

War ja klar dass es eine vordemokratische Gerichtsbarkeit sein musste.

Arcardy 19. Mai 2013

Aha.

Kommentieren



Anzeige

  1. Fachinformatiker (m/w) Systemintegration
    alstria office REIT-AG, Hamburg
  2. Junior Process Consultant MES (m/w)
    Fresenius Kabi Deutschland GmbH, Oberursel
  3. Business Analyst (m/w)
    Zurich Service GmbH, Bonn
  4. Applikationsspezialist / Applikationssupport (m/w)
    medavis GmbH, Karlsruhe

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Haswell Refresh

    Neue Xeon E3 mit bis zu 4,1 GHz

  2. Golem.de programmiert

    BluetoothLE im Eigenbau

  3. Netzneutralität

    USA wollen Überholspur im Internet erlauben

  4. Skylanders Trap Team

    Gefangen im Echtweltportal

  5. Drohnenmusik

    Let's Robo 'n' Roll

  6. Lumina

    Neuer Qt-Desktop für PC-BSD

  7. Microsoft

    "Windows Phone unterstützt weiterhin nur Snapdragons"

  8. FMP-X5A

    Sony rüstet erste 4K-Fernseher mit HEVC-Mediaplayer auf

  9. Magicplay

    Googles Play Music für Android erhält Airplay-Unterstützung

  10. Odroid-U3

    Entwicklerplatine mit Samsung-Quadcore



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
First-Person-Walker: Wie viel Gameplay braucht ein Spiel?
First-Person-Walker
Wie viel Gameplay braucht ein Spiel?

Walking-Simulator-Spiele nennen sie die einen, experimentelle Spiele die anderen. Rainer Sigl hat einen neuen Begriff für das junge Genre der atmosphärisch dichten Indie-Games erfunden: First-Person-Walker - Spiele aus der Ich-Perspektive mit wenig Gameplay.

  1. Deadcore Indiegames-Turmbesteigung für PC, Mac und Linux
  2. A Maze 2014 Tanzen mit der Perfect Woman
  3. Festival A Maze Ist das noch Indie?

Techniktagebuch auf Tumblr: "Das Scheitern ist viel interessanter"
Techniktagebuch auf Tumblr
"Das Scheitern ist viel interessanter"

Im Techniktagebuch schreiben zwei Dutzend Autoren über den Alltag mit Computern, Handys und anderen Geräten. Im Gespräch mit Golem.de erläutert die Initiatorin Kathrin Passig, warum nicht jeder Artikel eine Pointe und nicht jeder Autor ein hohe Technikkompetenz haben muss.


Ubuntu 14.04 LTS im Test: Canonical in der Konvergenz-Falle
Ubuntu 14.04 LTS im Test
Canonical in der Konvergenz-Falle

Ubuntu soll künftig auch auf Tablets und PCs laufen, weshalb die Entwicklung des Unity-Desktops derzeit offenbar feststeckt. Die wenigen neuen Funktionen könnten gut für die lange Support-Dauer sein, zeigen aber auch einige interne Probleme auf.

  1. Canonical Ubuntu One wird beendet
  2. Canonical Mir in Ubuntu abermals verschoben
  3. Trusty Tahr Erste Beta der Ubuntu-Derivate verfügbar

    •  / 
    Zum Artikel