Abo
  • Services:
Anzeige
Die Funktionsweise des Sony-Armbandes - und höchstwahrscheinlich eine der besten Patentzeichnungen in der Patentgeschichte.
Die Funktionsweise des Sony-Armbandes - und höchstwahrscheinlich eine der besten Patentzeichnungen in der Patentgeschichte. (Bild: USPTO/Sony)

Sony: Das Armband gegen vergessene Namen

Die Funktionsweise des Sony-Armbandes - und höchstwahrscheinlich eine der besten Patentzeichnungen in der Patentgeschichte.
Die Funktionsweise des Sony-Armbandes - und höchstwahrscheinlich eine der besten Patentzeichnungen in der Patentgeschichte. (Bild: USPTO/Sony)

Unangenehm: Man trifft jemanden wieder, kommt aber partout nicht auf den Namen des Gesprächspartners. In einem Patent beschreibt Sony eine Lösung für dieses Problem - in Form eines Armbandes, das Stimmen erkennen und Namen zuordnen kann. Ein Highlight des Antrags sind die Zeichnungen.

In einem Patentantrag hat der japanische Elektronikhersteller Sony ein Konzept für ein Armband vorgestellt, mit dessen Hilfe Nutzer an entfallene Namen von Gesprächspartnern erinnert werden sollen. Das Armband nutzt dafür eine eingebaute Stimmenerkennung und gleicht aufgezeichnete Stimmmuster ab. Die Internetseite TechPP hat den Antrag entdeckt.

Anzeige
  • Eine schematische Darstellung des Sony-Armbandes. (Bild: Sony/USPTO)
  • Die Funktionsweise des Armbandes und gleichzeitig die beste Patentzeichnung aller Zeiten. (Bild: Sony/USPTO)
Eine schematische Darstellung des Sony-Armbandes. (Bild: Sony/USPTO)

Schüttelt der Träger des Armbandes jemandem die Hand, soll das Armband das erkennen und einen Aufzeichnungsmodus starten. Das Stimmmuster soll aufgezeichnet und in eine Datenbank eingetragen werden; nennt der Gesprächspartner seinen Namen, wird dieser der Stimme zugeordnet.

Personenerkennung durch Stimmvergleich

Trifft der Träger die Person wieder, wird das Armband beim Händeschütteln erneut aktiv. Wird dann eine vorher aufgezeichnete Stimme wiedererkannt, soll der Name des Gesprächspartners auf einem Smartphone dargestellt werden. Alternativ soll der Name auch über ein Bluetooth-Headset ausgegeben werden.

Das Armband soll einen Controller, der die Bewegungen beim Händeschütteln erkennt, einen Controller zur Aufzeichnung und Verarbeitung der Stimme und Hardware, um mit mindestens einem externen Gerät (Smartphone oder Headset) kommunizieren zu können, beinhalten. Dafür könnte dem Patentantrag zufolge Bluetooth dienen. Ein derartiges Armband könnte dem Antrag zufolge auch ein Display beinhalten.

Persönlichkeitsrechte sollten ein Thema sein

Sony zufolge könnten Nutzer nicht nur auf eine Datenbank mit eigenen Stimmenaufzeichnungen zurückgreifen, sondern auch auf Daten anderer Nutzer. Dieses Konzept ist bezüglich des Schutzes von Persönlichkeitsrechten aber problematisch.

Bereits die für den Gesprächspartner nicht sichtbare Aufzeichnung des Gespräches nach dem Händeschütteln für die eigene Datenbank, dürfte vor diesem Hintergrund unter Umständen rechtlich nicht einwandfrei sein. Eine einfachere Alternative ist es, schlicht höflich nach dem Namen zu fragen.


eye home zur Startseite
Menplant 23. Nov 2016

"Schüttelt der Träger des Armbandes jemandem die Hand, soll das Armband das erkennen und...

Themenstart

Squirrelchen 22. Nov 2016

Ich bin entschuldigt. Bedingt durch meinen Job, kann ich mir einfach keine 200 Namen...

Themenstart

FlowPX2 22. Nov 2016

Bitte noch mehr :D Musste gerade so lachen, als ich den Kommentar mit der Schlangenleine...

Themenstart

chewbacca0815 22. Nov 2016

Nö, ich nehm nur nicht jeden ernst :o)

Themenstart

Peter Brülls 22. Nov 2016

Ja, ich gehe von einem leichten Fall aus. Irgendwo auf auf dem Spektrum...

Themenstart

Kommentieren



Anzeige

Stellenmarkt
  1. T-Systems International GmbH, Berlin, Bonn
  2. Hessischer Rundfunk, Frankfurt am Main
  3. BfS Bundesamt für Strahlenschutz, Berlin-Karlshorst
  4. Robert Bosch GmbH, Abstatt


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. und Gratis-Produkt erhalten
  2. 139,00€

Folgen Sie uns
       


  1. Automute

    Stummschalten beim Ausstöpseln der Kopfhörer

  2. Neue Hardwaregeneration

    Tesla-Autopilot 2.0 nur bis 72 km/h aktiv

  3. Digitale Assistenten

    LG hat für das G6 mit Google und Amazon verhandelt

  4. Instant Tethering

    Googles automatischer WLAN-Hotspot

  5. 5G-Mobilfunk

    Netzbetreiber erhalten Hilfe bei Suche nach Funkmastplätzen

  6. Tinker-Board

    Asus bringt Raspberry-Pi-Klon

  7. Privatsphäre

    Verschlüsselter E-Mail-Dienst Lavabit kommt wieder

  8. Potus

    Donald Trump übernimmt präsidiales Twitter-Konto

  9. Funkchips

    Apple klagt gegen Qualcomm

  10. Die Woche im Video

    B/ow the Wh:st/e!



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Nintendo Switch im Hands on: Die Rückkehr der Fuchtel-Ritter
Nintendo Switch im Hands on
Die Rückkehr der Fuchtel-Ritter
  1. Nintendo Vorerst keine Videostreaming-Apps auf Switch
  2. Arms angespielt Besser boxen ohne echte Arme
  3. Nintendo Switch Eltern bekommen totale Kontrolle per App

Autonomes Fahren: Laserscanner für den Massenmarkt kommen
Autonomes Fahren
Laserscanner für den Massenmarkt kommen
  1. BMW Autonome Autos sollen mehr miteinander quatschen
  2. Nissan Leaf Autonome Elektroautos rollen ab Februar auf Londons Straßen
  3. Autonomes Fahren Neodriven fährt autonom wie Geohot

Halo Wars 2 angespielt: Mit dem Warthog an die Strategiespielfront
Halo Wars 2 angespielt
Mit dem Warthog an die Strategiespielfront

  1. Re: Und jetzt? Wird W10 jetzt endlich verboten?

    Vielfalt | 07:29

  2. Re: Dreh und Angelpunkt: Treiber & Software...

    sodom1234 | 07:14

  3. Re: Hyperloop BUSTED!

    Alexspeed | 07:05

  4. Re: "Derzeit suchen viele Bundesbehörden...

    sodom1234 | 06:38

  5. Re: Nicht nur auf dem Land

    Spaghetticode | 06:28


  1. 07:26

  2. 07:14

  3. 11:29

  4. 10:37

  5. 10:04

  6. 16:49

  7. 14:09

  8. 12:44


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel