Sonos Control "Die Fernbedienung ist tot"

Sonos nimmt seine Touchscreen-Fernbedienung Sonos Control aus dem Programm. Die Kunden steuern ihre Audiosysteme längst mit iPad, iPhone, iPod touch oder Android-Geräten.

Anzeige

"Die Fernbedienung ist tot", hat ein Sonos-Sprecher gegenüber Golem.de betont. Für den Soundsystem-Hersteller Sonos gibt es keinen Grund mehr, eine eigene, teure Fernbedienung anzubieten.

Zur Steuerung ihres Sonos-Systems nutzen die meisten Kunden mittlerweile iOS- und Android-Apps auf Smartphones oder Tablets. Bei Sonos sieht man das als strukturellen Wandel, der auch Geräte anderer Hersteller betreffen wird.

Deswegen wird Sonos seine spezielle Touchscreen-Fernbedienung, die Sonos Control CR-200, nur noch bis Ende Mai 2012 anbieten. Die Entscheidung ist aus verschiedenen Gründen nicht überraschend. Die CR-200 kostet derzeit 350 Euro und ist weniger flexibel als Smartphones oder Tablets, die teils für weniger Geld zu haben sind.

Die Sonos Control ist zwar recht robust, der Touchscreen neigte aber in der Vergangenheit bei einem Teil der Geräte zum Ausfall. Sonos tauschte die Controller betroffener Kunden aber aus. Die Touchsteuerung der CR-200 kann zudem mit der von Android und iOS nicht mithalten.

Auch Sonos-Konkurrent Teufel bietet für sein Raumfeld-System einen speziellen Controller an - der verfügt über einen Touchscreen und ein mechanisches Drehrad. Eine im Funktionsumfang identische Raumfeld-App für iOS und Android gibt es ebenfalls. Pläne zur Abschaffung des Raumfeld-Controllers gibt es laut Teufel derzeit nicht. Allerdings gibt es die Raumfeld-Apps auch erst seit Anfang 2012.


Lachser 06. Apr 2012

Sorry mein Fehler, ich hatte es aus dem Kontext als Universalfernbedienung interpretiert...

Lapje 05. Apr 2012

Deswegen bin ich bis heute beim CR200 geblieben - der macht das was er soll und das...

Bouncy 05. Apr 2012

Ich kann es kaum abwarten, bis endlich die moderne Ablösung der Fernbedienung, also...

Polecat42 05. Apr 2012

...welche ist das denn?

nicoledos 04. Apr 2012

nein, du wirst das Smartphone repräsentativ auf den Tisch legen und es wird das...

Kommentieren




Anzeige
  1. Softwareentwickler / Softwareentwicklerin
    BBF GmbH, München und Dresden
  2. Stellvertretender Teamleiter (m/w) IT-Helpdesk
    Rhenus AG & Co. KG, Holzwickede
  3. Software-Entwickler C# (m/w)
    SEGONI Aktiengesellschaft, Berlin
  4. Softwareentwickler/in Java / JEE
    BBF GmbH, München

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Steve Wilhite

    Ehrung für den Erfinder des Jif-Formates

  2. Seagate

    4-TByte-Festplatte für DVR und Videoüberwachung

  3. Microsoft

    Viren kommen wieder

  4. Seattle Campus

    Amazon baut sich einen Wald in riesigen Glaskugeln

  5. Xbox One

    Big Brother im Wohnzimmer

  6. Brian Krzanich

    Neuer Intel-Chef will Entwicklung persönlich kontrollieren

  7. Klarmobil Allnet-Starter

    Freiminuten, Gratis-SMS und Datenflatrate für 10 Euro

  8. Helios

    Fahrradlenker mit Blinker, Licht und GPS

  9. vCloud Hybrid Service

    VMware startet eigene Public-Cloud

  10. Google-Smartphone

    Galaxy S4 mit purem Android wird nur in den USA verkauft



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Cast AR: Gefeuerte Valve-Entwickler zeigen Räumliche-Objekte-Brille
Cast AR
Gefeuerte Valve-Entwickler zeigen Räumliche-Objekte-Brille

Zwei ehemalige Valve-Mitarbeiter haben auf einer Entwicklermesse eine revolutionäre AR-Brille gezeigt. Damit sollen sich computergenerierte Objekte räumlich korrekt in die Echtwelt einblenden lassen.


Electronic Arts: Leitender EA-Entwickler bezeichnet Wii U als "Mist"
Electronic Arts
Leitender EA-Entwickler bezeichnet Wii U als "Mist"

Erst erklärt Electronic Arts, keine Spiele mehr für die Wii U produzieren zu wollen, nun schimpft ein leitender Entwickler über die Konsole. Immerhin: Ein anderer Publisher stärkt Nintendo den Rücken.

  1. Kein Fifa EA entwickelt nicht mehr für die Wii U
  2. Nintendo Smartphone-Apps für die Wii U
  3. Nintendo Großes Update für die Wii U verfügbar

Blackberry Z10 im Langzeittest: Tausche Android gegen Blackberry
Blackberry Z10 im Langzeittest
Tausche Android gegen Blackberry

Mit dem Z10 versucht Blackberry ein Comeback im Smartphone-Markt. Auch Android-Anwendungen lassen sich auf dem Gerät installieren. Golem.de-Autor Tobias Költzsch hat zwei Wochen lang sein Galaxy S3 gegen das Z10 getauscht und im Langzeittest überprüft, wie schwer ein Umstieg ist.

  1. Smartphones Blackberry Q5 im Juli, Blackberry 10.1 wird verteilt
  2. Mobilfunk Fast drei Viertel der Smartphones laufen mit Android
  3. Blackberry-Chef "In fünf Jahren gibt es keine Tablets mehr"

Zum Artikel