Abo
  • Services:
Anzeige
Dyscrete-Protoyp mit rotem Farbstoff: Beitrag zu einer nachhaltigen und dezentralen Energieversorgung
Dyscrete-Protoyp mit rotem Farbstoff: Beitrag zu einer nachhaltigen und dezentralen Energieversorgung (Bild: Klussmann/Klooster/Bau Kunst Erfinden)

Solarenergie: Kasseler Beton erzeugt Solarstrom

Dyscrete-Protoyp mit rotem Farbstoff: Beitrag zu einer nachhaltigen und dezentralen Energieversorgung
Dyscrete-Protoyp mit rotem Farbstoff: Beitrag zu einer nachhaltigen und dezentralen Energieversorgung (Bild: Klussmann/Klooster/Bau Kunst Erfinden)

Mit ein paar Schichten aus alltäglichen Zutaten wird aus Beton ein Sonnenkraftwerk: Der Baustoff wird mit einer Solarzelle beschichtet. Ein möglicher Bestandteil ist Fruchtsaft.

Anzeige

Mit diesem Baustoff wird ein Haus sein eigenes Kraftwerk: Forscher der Universität Kassel haben einen Beton entwickelt, der aus Sonnenlicht Strom gewinnt. Prototypen wollen sie auf der Messe Bau präsentieren, die vom 19. bis zum 25. Januar in München stattfindet.

Dyscrete haben die Wissenschaftler ihren Baustoff genannt. Es ist ein leitfähiger Beton, der mit einer Farbstoffsolarzelle beschichtet ist. Der Beton fungiert dabei als Elektrode. Die Solarzelle wandelt das Sonnenlicht nach dem Prinzip der Photosynthese in elektrischen Strom.

Solarzelle mit Fruchtsaft

Die Farbstoffsolarzelle oder Grätzel-Zelle besteht aus Schichten aus Titandioxid, einer organischen Flüssigkeit, einem Elektrolyt, Graphit sowie einer transparenten Oberfläche. Die organische Flüssigkeit absorbiert dabei das Licht - wie das Chlorophyll in einem Blatt. Anfangs experimentierten die Forscher mit Johannisbeersaft. Inzwischen nutzen sie aber andere organische Farbstoffe.

Die Grätzel-Zelle selbst ist nicht neu - sie wurde Anfang der 1990er-Jahre vom Namensgeber Michael Grätzel an der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Lausanne entwickelt. Die Forscher der interdisziplinären Plattform Bau Kunst Erfinden haben sie erstmals mit einem Baustoff kombiniert.

Günstiger als Siliziumzelle

Vorteil einer solchen Solarzelle sind die vergleichsweise geringen Kosten: Die Materialien sind einfach zu beschaffen, umweltfreundlich und zudem abbaubar. Die Herstellung ist günstiger als die einer Photovoltaikzelle aus Silizium. Anders als eine solche Zelle liefert eine Grätzel-Zelle auch schon bei relativ wenig Licht Strom. Die Forscher wollen einen Wirkungsgrad von 2 Prozent erreichen.

"Unser Ziel ist es, ein Material zu entwickeln, das in Zukunft in der Bauwirtschaft eingesetzt werden kann, beispielsweise für Fertigteile im Hochbau, Fassaden-Elemente und neuartige Wandsysteme", sagt Projektleiterin Heike Klussmann. "Zugleich liefert es als Solarzelle einen Beitrag zu einer nachhaltigen und dezentralen Energieversorgung."


eye home zur Startseite
Eheran 15. Jan 2015

Ernsthaft? Die überschlagen sich ja an lachhaftigkeit....

LynxRK 15. Jan 2015

Jetzt ist nur noch die frage wie man die Sonnenenergie durch den Putz bekommen soll der...

TC 15. Jan 2015

Nein, hier sollen ja auch Wände "solarpanelisiert" werden, dh die Leiten. so ein Blitz...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. T-Systems International GmbH, Bonn, Berlin
  2. T-Systems International GmbH, Darmstadt
  3. FRITZ & MACZIOL group, deutschlandweit
  4. operational services GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main, München, Nürnberg


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Homefront 7,97€, The Wave 6,97€, Lone Survivor 6,97€)
  2. 23,94€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  3. 9,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Archos

    Neues Smartphone mit Fingerabdrucksensor für 150 Euro

  2. Sicherheit

    Operas Server wurden angegriffen

  3. Maru

    Quellcode von Desktop-Android als Open Source verfügbar

  4. Linux

    Kernel-Sicherheitsinitiative wächst "langsam aber stetig"

  5. VR-Handschuh

    Dexta Robotics' Exoskelett für Motion Capturing

  6. Dragonfly 44

    Eine Galaxie fast ganz aus dunkler Materie

  7. Gigabit-Breitband

    Google Fiber soll Alphabet zu teuer sein

  8. Google-Steuer

    EU-Kommission plädiert für europäisches Leistungsschutzrecht

  9. Code-Gründer Thomas Bachem

    "Wir wollen weg vom Frontalunterricht"

  10. Pegasus

    Ausgeklügelte Spyware attackiert gezielt iPhones



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Radeon RX 460: AMDs kleinste Polaris-Karte braucht mehr Speicher
Radeon RX 460
AMDs kleinste Polaris-Karte braucht mehr Speicher
  1. Polaris-Grafikkarten Neuer Treiber steigert Bildrate in Tomb Raider
  2. Polaris-Grafikkarten AMD stellt Radeon RX 470 und RX 460 vor
  3. Radeon Pro SSG AMD zeigt Profi-Karte mit SSDs für ein TByte Videospeicher

Radeon RX 470 im Test: Die 1080p-Karte für High statt Ultra
Radeon RX 470 im Test
Die 1080p-Karte für High statt Ultra
  1. Radeons RX 480 Die Designs von AMDs Partnern takten höher - und konstanter
  2. Radeon Software 16.7.2 Neuer Grafiktreiber macht die RX 480 etwas schneller
  3. Radeon RX 480 erneut vermessen Treiber reduziert Stromstärke auf PEG-Slot

Garmin Vivosmart HR+ im Hands on: Das Sport-Computerchen
Garmin Vivosmart HR+ im Hands on
Das Sport-Computerchen
  1. Polar M600 Sechs LEDs für eine Pulsmessung
  2. Kluge Uhren Weltweiter Smartwatch-Markt bricht um ein Drittel ein
  3. Garmin Edge 820 Radcomputer zeigt Position der Tourbegleiter

  1. Re: WC`ehn müsste Linux mittelfristg (ab 2020)

    Spiritogre | 15:08

  2. Re: Gute Idee, doch in Zeiten von KI nicht...

    Slurpee | 14:57

  3. Re: Daten-GAU

    logged_in | 14:55

  4. Re: Handzeichen ist trotzdem Pflicht

    B.I.G | 14:46

  5. Re: OT: Galaxy S5 bekommt auch Update

    most | 14:38


  1. 15:18

  2. 13:51

  3. 12:59

  4. 15:33

  5. 15:17

  6. 14:29

  7. 12:57

  8. 12:30


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel