Abo
  • Services:
Anzeige
Titan Aerospace Solara 50
Titan Aerospace Solara 50 (Bild: Titan Aerospace)

Solara 50: Googles riesige Solardrohne ist abgestürzt

Titan Aerospace Solara 50
Titan Aerospace Solara 50 (Bild: Titan Aerospace)

Google hat Anfang 2014 Titan Aerospace übernommen, das große Flugzeuge mit Spannweiten von 50 Metern mit Solarzellen bestückt, um das Internet in abgelegene Regionen zu bringen. Eine dieser Drohnen ist kurz nach dem Start verunglückt.

Anzeige

Internetzugang durch hochfliegende Motorsegler - das ist die Idee von Titan Aerospace, das dazu große Drohnen einsetzt und im vergangenen Jahr von Google gekauft wurde.

Das Flugzeug Solara 50 mit einer Spannweite von 50 Metern ist in New Mexiko kurz nach dem Start durch einen Absturz zerstört worden. Der Unfall geschah schon am 1. Mai, wurde aber erst jetzt bekannt, nachdem die Flugsicherheitsbehörde U.S. National Transportation Safety Board (NTSB) Ermittlungen aufgenommen hatte. Das Unglück passierte auf einem privaten Flugfeld östlich von Albuquerque. Verletzte gab es nicht, wie die NTSB der Nachrichtenagentur Bloomberg mitteilte.

Der Absturz des Prototyps ist ein herber Rückschlag für Googles ambitionierte Pläne, durch hochfliegende Flugzeuge einen Internetzugang in abgelegene Regionen der Welt zu bringen. Das Flugzeug ersetzt einen Satelliten, kann durch die geringere Höhe aber nur ein kleines Gebiet abdecken und muss für Wartungszwecke trotz seiner Solarzellen wieder landen. Dennoch soll es deutlich günstiger sein als ein Satellit.

Google sei auch nach dem Absturz optimistisch, dass solarbetriebene Flugzeuge künftig eine Rolle bei der Internetversorgung spielen werden, sagte eine Sprecherin des Unternehmens zu Bloomberg.

Titan Aerospace hat mit dem Solara 10 auch eine kompaktere Version des Motorseglers entwickelt, die für große Höhen auslegt ist und auf bis zu 65.000 Fuß (19.800 Meter) aufsteigen kann. Der Verkehrsflugverkehr spielt sich in Höhen von bis zu 40.000 Fuß ab.

Wann der Abschlussbericht über den Absturz vorliegt, konnte die NTSB noch nicht sagen. Auch ein Vorbericht über die Absturzursache liegt noch nicht vor. Google besitzt noch zwei weitere Drohnen des Typs Solara 50.

Googles Project Loon, das auf eine Internetversorgung von abgelegenen Regionen mit ungelenkten Wetterballons setzen, wird ebenfalls weiterverfolgt. Google übernahm 2013 außerdem mit Makani ein Unternehmen, das eine fliegende Windturbine zur Stromgewinnung baut. Airborne Wind Turbine (AWT) nennt Makani seine Entwicklung. Das ist ein unbemanntes Fluggerät, auf dem mehrere Windturbinen montiert sind. Das Fluggerät funktioniert ähnlich wie ein Drachen: Es ist mit einem Seil an der Erde befestigt, an dem es in der Luft gehalten wird. Der Vorteil ist, dass der Wind in größerer Höhe stetiger weht.


eye home zur Startseite
laceup 01. Jun 2015

An unseren. Am Elend der Griechen bereichern wir uns doch genauso.

Komischer_Phreak 01. Jun 2015

Blödsinn, wie eine einfache Rechnung belegt. Schau mal, wieviel km² so ein Flugzeug...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Schwarz Business IT GmbH & Co. KG, Neckarsulm
  2. adesso AG, Dortmund, Frankfurt am Main, Stuttgart, Köln, München
  3. ACP IT Solutions AG, Hannover
  4. adesso AG, verschiedene Standorte


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Die Goonies, John Mick, Auf der Flucht, Last Man Standing)
  2. 18,99€ (ohne Prime bzw. unter 29€-Einkaufswert zzgl. 3€ Versand)
  3. (u. a. Der Hobbit 3 für 9,99€ u. Predator für 12,49€)

Folgen Sie uns
       


  1. Valve

    Steam erhält Funktion, um Spiele zu verschieben

  2. Anet A6 im Test

    Wenn ein 3D-Drucker so viel wie seine Teile kostet

  3. Star Trek

    Der Kampf um Axanar endet mit außergerichtlicher Einigung

  4. Router

    BSI warnt vor Sicherheitslücke in 60 Netgear-Modellen

  5. Smartphone-Hersteller

    Hugo Barra verlässt Xiaomi

  6. Nach Hack

    US-Börsenaufsicht ermittelt gegen Yahoo

  7. Prozessoren

    Termin für Kaby Lake-X und Details zu den Kaby-Lake-Xeons

  8. Ex-Cyanogenmod

    LineageOS startet mit den ersten fünf Smartphones

  9. Torment - Tides of Numenera angespielt

    Der schnellste Respawn aller Zeiten

  10. Samsung zum Galaxy Note 7

    Schuld waren die Akkus



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Shield TV (2017) im Test: Nvidias sonderbare Neuauflage
Shield TV (2017) im Test
Nvidias sonderbare Neuauflage
  1. Wayland Google erstellt Gamepad-Support für Android in Chrome OS
  2. Android Nougat Nvidia bringt Experience Upgrade 5.0 für Shield TV
  3. Nvidia Das Shield TV wird kleiner und kommt mit mehr Zubehör

Nintendo Switch im Hands on: Die Rückkehr der Fuchtel-Ritter
Nintendo Switch im Hands on
Die Rückkehr der Fuchtel-Ritter
  1. Nintendo Vorerst keine Videostreaming-Apps auf Switch
  2. Arms angespielt Besser boxen ohne echte Arme
  3. Nintendo Switch Eltern bekommen totale Kontrolle per App

Autonomes Fahren: Laserscanner für den Massenmarkt kommen
Autonomes Fahren
Laserscanner für den Massenmarkt kommen
  1. BMW Autonome Autos sollen mehr miteinander quatschen
  2. Nissan Leaf Autonome Elektroautos rollen ab Februar auf Londons Straßen
  3. Autonomes Fahren Neodriven fährt autonom wie Geohot

  1. Re: 1. Juli 2017

    TC | 13:45

  2. Re: Was für ein Fusch

    flasherle | 13:43

  3. Re: Da brauchts keine App....

    Peter Brülls | 13:43

  4. Re: Endlich :-)

    HiddenX | 13:42

  5. Re: Ärger mit dem Zoll...

    Haze95 | 13:42


  1. 12:30

  2. 12:01

  3. 11:56

  4. 11:46

  5. 11:40

  6. 11:00

  7. 10:45

  8. 10:30


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel