Sofortüberweisung.de: Kartellamt will PIN- und TAN-Eingabe im Web freigeben
(Bild: Payment Network/Golem.de)

Sofortüberweisung.de Kartellamt will PIN- und TAN-Eingabe im Web freigeben

Das Bundeskartellamt will es Unternehmen wie Sofortüberweisung.de ermöglichen, PIN- und TAN-Eingabe beim Bezahlen zu nutzen, wenn die Sicherheit gewährleistet ist. Bisher verbieten das die Kreditinstitute.

Anzeige

Der Chef des Bundeskartellamts hat sich dafür eingesetzt, dass das Bezahlen im Internet mit Diensten wie Sofortüberweisung.de von den Banken nicht länger blockiert wird. "Die Banken versuchen, Überweisungen im Internet komplett auf ihre Banksysteme zu ziehen", sagte Kartellamtspräsident Andreas Mundt dem Tagesspiegel. "Warum soll ein Unternehmen, wenn es die Sicherheit gewährleisten kann, nicht von der PIN Gebrauch machen dürfen?", erklärte Mundt. "Es besteht die Gefahr, dass die PIN nicht zur Sicherheit genutzt wird, sondern um Wettbewerb auszuschalten.". "Dieser Fall hat für uns derzeit höchste Priorität", betont Mundt. Auch die EU-Kommission habe ein großes Interesse an diesem Thema.

Beim Bezahlen mit Verfahren wie Online-Zahlungssystemen wie Sofortüberweisung muss wie beim Onlinebanking PIN und TAN eingegeben werden. Das dürfen Kunden aber nur auf den Webseiten der Banken, sonst verstoßen sie gegen die Sorgfaltspflicht in den allgemeinen Geschäftsbedingungen der Kreditinstitute.

Die Sofort AG verweist darauf, dass PIN und TAN doppelt verschlüsselt würden. "Seit der Einführung von Sofortüberweisung im Jahr 2005 ist es bei mehr als 50 Millionen Transaktionen bislang zu keinem einzigen PIN-/TAN-Betrugsfall gegenüber Endverbrauchern, die ihre Online-Banking-Zugangsdaten in die Systeme der Sofort AG eingegeben haben, gekommen", sagte Sofort-Chef Gerrit Seidel dem Tagesspiegel.

Der Zentrale Kreditausschuss (ZKA), eine Einrichtung der deutschen Kreditinstitute, warnt ausdrücklich vor Sofortüberweisung.de. Im Falle eines Missbrauchs werde keine Haftung übernommen. Außerdem können die Kontoführungsdaten von dem Betreiber eingesehen werden.

Der Betreiber von Sofortüberweisung.de räumte im Mai 2011 ein, dass der Verfügungsrahmen der Nutzer und die Überweisungen der letzten 30 Tage geprüft würden. "Allerdings nur bei circa 30 Prozent aller Transaktionen." Geprüft werde, ob vorausgegangene Sofortüberweisungen zwischen Kunden und Händlern aus den vergangenen 30 Tagen im Konto verbucht wurden oder nicht. Dies geschehe, um systematischen Betrug auszuschließen.


smurf 03. Apr 2013

Das geht auch via HBCI, nur (a) weiß das kaum jemand (b) bieten es die Banken nicht an...

smurf 03. Apr 2013

Das bestreitet ja auch keiner. Nein das darfst du nicht. Der Computer der Bank gehört...

tkocher 03. Apr 2013

Zitat: "Warum soll ein Unternehmen, wenn es die Sicherheit gewährleisten kann, nicht von...

nobs 03. Apr 2013

Jaja, das ist ja alles richtig. Aber letztlich interessiert es auch gar nicht was...

Vradash 03. Apr 2013

Sofortüberweisung.de "blockieren" kann schonmal per se niemand einfach so. Ein Server...

Kommentieren



Anzeige

  1. Informatiker/-in in "Connected Car" Entwicklung im Team Vehicle Homepage / Vehicle Backend
    Daimler AG, Sindelfingen
  2. PL / SQL- und Webentwickler (m/w)
    Max Bögl Bauservice GmbH & Co. KG, Neumarkt (Metropolregion Nürnberg)
  3. Projektleiter/in im Bereich videobasierte Fahrerassistenzsysteme
    Robert Bosch GmbH, Leonberg
  4. Projektmanager (m/w)
    Robert Bosch GmbH, Worms

Detailsuche


Spiele-Angebote
  1. DEAL DER WOCHE: ANNO 2070 - Bonus Edition [PC Download]
    6,36€
  2. Xbox One The Witcher: Wild Hunt Bundle
    399,00€
  3. Life is Strange Complete Season (Episodes 1-5) [PC Code - Steam]
    19,99€

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. IMHO

    Roboter plündern nicht

  2. Office Malware

    AGB gegen Spammer

  3. Magenta Mobil Start

    Deutsche Telekom startet mit speziellem Kindertarif

  4. Acer Revo Build ausprobiert

    Ein Mini-PC wie ein Duplo-Turm

  5. ZTE Nubia Z9 im Hands on

    Das Smartphone mit dem Rubbelrand

  6. 100 MBit/s

    Telekom bietet ihren Hybridkunden höhere Datenraten

  7. Mobile Computing

    Apple stellt Patentantrag für Macbook-Brennstoffzelle

  8. Razer Diamondback

    Maus-Klassiker kehrt mit 16.000-dpi-Sensor zurück

  9. Mobilfunk

    Deutsche Telekom wertet Datentarife auf

  10. Medion Akoya S3401 ausprobiert

    Inspiriert vom Macbook



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



In eigener Sache: Golem pur jetzt auch im Gruppenabo
In eigener Sache
Golem pur jetzt auch im Gruppenabo
  1. In eigener Sache Golem.de-Artikel mit Whatsapp-Kontakten teilen
  2. In eigener Sache Preisvergleich bei Golem.de
  3. In eigener Sache News von Golem.de bei Xing lesen

Mate S im Hands On: Huawei präsentiert Smartphone mit Force-Touch-Display
Mate S im Hands On
Huawei präsentiert Smartphone mit Force-Touch-Display
  1. Mediapad M2 8.0 Huaweis neues 8-Zoll-Tablet im Metallgehäuse
  2. Smartwatch Huawei Watch kostet so viel wie Apple Watch
  3. Honor 7 im Hands on Neues Honor-Smartphone kommt für 350 Euro nach Deutschland

Windows 10 im Upgrade-Test: Der Umstieg von Windows 7 auf 10 lohnt sich!
Windows 10 im Upgrade-Test
Der Umstieg von Windows 7 auf 10 lohnt sich!
  1. Microsoft Neuer Insider-Build von Windows 10
  2. Windows 10 Erfolgreicher als das angeblich erfolgreiche Windows 8
  3. Windows 10 Updates lassen sich unter Umständen 12 Monate aufschieben

  1. Re: Einfach dumm

    AndyMt | 12:16

  2. Re: wie dumm ist apple eigentlich?

    Der Supporter | 12:16

  3. Auf den ersten Blick sinnlos, auf den zweiten...

    chris109 | 12:16

  4. Kampfroboter sind gut

    cocojambo | 12:15

  5. Re: 16.000dpi?

    Pumpy | 12:13


  1. 12:12

  2. 12:10

  3. 12:01

  4. 11:49

  5. 10:54

  6. 10:24

  7. 10:17

  8. 10:11


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel