Schwächelt: Farmville
Schwächelt: Farmville (Bild: Zynga)

Socialgames Zynga erwartet bis zu 105 Millionen US-Dollar Quartalsminus

Farmville und Cityville finden immer weniger Spieler, der Start von Online-Glücksspielen dauert noch und dazu kommen hohe Abschreibungen: Zynga rutscht immer tiefer in die Verlustzone.

Anzeige

Am 30. September 2012 hat Zynga sein letztes Geschäftsquartal abgeschlossen. Die finale Bilanz liegt zwar noch nicht vor - aber weil sie sehr schlecht ausfallen wird, hat das Unternehmen vorläufige Zahlen veröffentlicht. Demzufolge wird ein Nettoverlust von 90 bis 105 Millionen US-Dollar erwartet, im Vorjahreszeitraum lag das Minus bei 85,4 Millionen US-Dollar. Der Umsatz wird von 321 Millionen US-Dollar auf voraussichtlich 300 bis 305 Millionen US-Dollar sinken.

Grund ist laut Firmenchef Mark Pincus eine "schlechtere Performance" von Spielen wie Farmville, außerdem würden sich einige kommende Titel wohl verspäten. Auch die teure Übernahme von OMGPOP (Draw Something) entpuppt sich inzwischen als zu teuer: Die Nutzerzahlen sind von 14 Millionen auf jetzt nur noch rund 3,5 Millionen zurückgegangen. Die Folge ist eine hohe Abschreibung in Höhe von 85 bis 95 Millionen US-Dollar. Pincus kündigt Kostensenkungen an, außerdem will er die Produktpipeline strategisch neu ausrichten. Zynga will sein Geld künftig verstärkt mit Online-Glücksspielen wie Poker verdienen.

Anleger haben auf die schlechten Nachrichten nachbörslich reagiert, die Aktie von Zynga ist um rund 22 Prozent auf 2,19 US-Dollar gefallen. Ein Allzeittief - zum Börsenstart im Dezember 2011 hatte das Papier bei genau 10 US-Dollar notiert. Auch die Papiere von Facebook wurden von Zynga mit ins Minus gerissen, weil das soziale Netzwerk mit seinem Anteil an den Umsätzen etwa in Farmville bislang viel Geld verdient hat.


IT.Gnom 08. Okt 2012

Genau wie bei Diablo 3.

androidfanboy1882 07. Okt 2012

So sehen sich die meisten FB Nutzer sicher auch nicht selbst ;)

TW1920 06. Okt 2012

Ich frag mich ja eh, wer in die Spiele echtes Geld steckt - Außer dass irgendwann alle...

fluppsi 05. Okt 2012

Würde mich mal interessieren. Insbesondere vom CEO. Aber gut dass der Trend rückläufig...

Kommentieren



Anzeige

  1. Software-Ingenieure (m/w) Bereich Medizin- und Automatisierungstechnik
    embeX GmbH, Freiburg im Breisgau
  2. Software Entwickler Embedded Systems (m/w)
    über GABERDANN & PARTNER, Lahr
  3. Director (m/w) Center of Competence IT & Processes
    Ingenics AG, München, Stuttgart, Ulm
  4. Senior Project Manager/-in für SAP shared Service Plattform / SAP Technologie Management
    Daimler AG, Stuttgart

 

Detailsuche


Spiele-Angebote
  1. NEU: Spiele von Warner reduziert
    (u. a. Lego Batman 3 PS4 34,99€, Mittelerde GOTY PS4 35,97€, Lego Hobbit PS4 25,97€)
  2. World of Warcraft: Warlords of Draenor
    26,99€ statt 41,99€
  3. NEU: Tom Clancy's Splinter Cell: Blacklist
    7,64€ USK 18

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Owncloud 8.1 erschienen

    Wenn die Cloud zur App-Plattform wird

  2. Yves Guillemot

    Keine Grafik-Downgrades mehr bei Ubisoft

  3. Sailfish-OS-Lizenzierung

    Jolla spaltet sich auf

  4. Security

    Hacking Team nutzt bislang unbekannte Flash-Lücke aus

  5. Übernahme

    Springer und ProSiebenSat.1 wollen gegen Google fusionieren

  6. Designer Bluetooth Desktop

    Microsoft beginnt Verkauf extraflacher Tastatur

  7. Neues Smartphone Z3

    Samsung gibt Tizen nicht auf

  8. Fertigungsprozess

    AMD wechselt von 20-nm- auf FinFET-Technik

  9. Fuzzing

    Auf Fehlersuche mit American Fuzzy Lop

  10. Autonom fahren

    Robotertaxis sind günstiger und umweltfreundlicher



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Radeon R9 Fury X im Test: AMDs Wasserzwerg schlägt Nvidias Titan in 4K
Radeon R9 Fury X im Test
AMDs Wasserzwerg schlägt Nvidias Titan in 4K
  1. Grafikkarte Auch Fury X rechnet mit der Mantle-Schnittstelle flotter
  2. Radeon R9 390 im Test AMDs neue alte Grafikkarten bekommen einen Nitro-Boost
  3. Grafikkarte AMDs neue R7- und R9-Modelle sind beschleunigte Vorgänger

Linux Mint 17.2 im Test: Desktops ohne Schnickschack, aber mit Langzeitunterstützung
Linux Mint 17.2 im Test
Desktops ohne Schnickschack, aber mit Langzeitunterstützung
  1. Fedora 22 im Test Das Ende der Experimentierphase
  2. Linux Mint Cinnamon 2.6 verringert CPU-Last deutlich
  3. KDE-Desktop Plasma 5 wird Standard in Opensuse Tumbleweed

Unity: "Inzwischen entstehen viele tolle Spiele ohne Programmierer"
Unity
"Inzwischen entstehen viele tolle Spiele ohne Programmierer"
  1. Unity Technologies 56.289 Engine-Tests in einer Nacht
  2. Engine Unity 5.1 mit neuer Rendering-Pipeline für Virtual Reality
  3. Microsoft Hololens setzt auf die Unity-Engine

  1. Re: Mit kommen die Tränen.

    SirFartALot | 15:04

  2. Re: In welchem Szenario...

    HiddenX | 15:03

  3. Beste Flache Blutooth Tastatur + Maus lange...

    rocker24 | 14:59

  4. Re: Nutze ich schon ewig unter Windows (kT.)

    zZz | 14:58

  5. Re: Bei den Preisen - Kein Wunder

    Agba | 14:56


  1. 14:25

  2. 14:17

  3. 14:11

  4. 13:35

  5. 13:09

  6. 12:27

  7. 12:14

  8. 12:07


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel