Anzeige
Jodel ist die neue Lieblings-App der Studenten.
Jodel ist die neue Lieblings-App der Studenten. (Bild: Jodel/Montage: Golem.de)

Social-Media-App: Mit Karma-Punkten zum Jodel-Diplom

Jodel ist die neue Lieblings-App der Studenten.
Jodel ist die neue Lieblings-App der Studenten. (Bild: Jodel/Montage: Golem.de)

Jodel ist eine App zur anonymisierten Kommunikation mit Menschen in der unmittelbaren Umgebung. Sie entwickelt sich an Universitäten zu einem Social-Media-Phänomen. Rund eine Million Nutzer jodeln regelmäßig. Wir waren bei dem Berliner Startup zu Besuch und haben mit dem Gründer gesprochen.

"Jeder gute Abend endet mit Sex und/oder einem Döner!", so lautete einer der ersten Jodel der gleichnamigen Social-Media-App. An deutschen Universitäten entwickelte sich das lokale Messaging-Board in diesem Jahr zu einem Viralhit. Was früher Kritzeleien an den Mensatoiletten der Universitäten waren, sind heute Jodel: mal mehr, mal weniger geistreiche Sprüche und Lebensweisheiten aus dem Studentenleben. Wir waren bei dem Berliner Startup zu Besuch und versuchen, das Phänomen Jodel zu ergründen.

Anzeige
  • Jodel-Beitrag (Bild: Jodel)
  • Jodel-Beitrag (Bild: Jodel)
  • Jodel-Beitrag (Bild: Jodel)
  • Jodel-Beitrag (Bild: Jodel)
  • Jodel-Beitrag (Bild: Jodel)
  • Jodel-Beitrag (Bild: Jodel)
  • Jodel-Beitrag (Bild: Jodel)
  • Jodel-Beitrag (Bild: Jodel)
  • Jodel-Beitrag (Bild: Jodel)
  • Jodel-Beitrag (Bild: Jodel)
  • Die Jodel-App (Screenshot: Golem.de)
  • Jodel-Erfinder Alessio Avellan Borgmeyer (Bild: Jodel)
Die Jodel-App (Screenshot: Golem.de)

"Lokal, anonym, Unis. Das fasst Jodel ganz gut zusammen", sagt Jodel-Erfinder Alessio Avellan Borgmeyer im Gespräch mit Golem.de. "Und das funktioniert irgendwie unglaublich gut." Die App besteht im Grunde aus einem lokalen Beitragsfeed. Text- oder Bild-Jodel, so heißen die einzelnen Beiträge, die aus einem Umkreis von 10 km angezeigt werden. Ein Jodel kann man up- oder downvoten und auch kommentieren - das alles geschieht wie auch das Abschicken von Beiträgen anonym. Wer fleißig jodelt und viel Zuspruch erhält, bekommt Punkte auf sein Karma-Konto.

"Das Anonyme ermöglicht, mit Leichtigkeit aus dem Moment heraus zu sprechen", erklärt Borgmeyer. Die Idee hinter dem Prinzip: Nutzer des sozialen Netzwerks können, anders als bei Facebook oder Twitter, einfach posten, ohne dass andere Nutzer sehen können, was in den vergangenen Jahren alles geschrieben wurde. "Das ist wie abends in einer Bar, in der man sich - vielleicht auch leicht angeschwipst - mit jemandem, den man eigentlich gar nicht kennt, über Gott und die Welt unterhält. In anderen sozialen Netzwerken nimmst du als Nutzer deine Geschichte der letzten Jahre immer mit und erschaffst deine eigene Marke."

  • Jodel-Beitrag (Bild: Jodel)
  • Jodel-Beitrag (Bild: Jodel)
  • Jodel-Beitrag (Bild: Jodel)
  • Jodel-Beitrag (Bild: Jodel)
  • Jodel-Beitrag (Bild: Jodel)
  • Jodel-Beitrag (Bild: Jodel)
  • Jodel-Beitrag (Bild: Jodel)
  • Jodel-Beitrag (Bild: Jodel)
  • Jodel-Beitrag (Bild: Jodel)
  • Jodel-Beitrag (Bild: Jodel)
  • Die Jodel-App (Screenshot: Golem.de)
  • Jodel-Erfinder Alessio Avellan Borgmeyer (Bild: Jodel)
Jodel-Beitrag (Bild: Jodel)

Im vermeintlichen Schutz der Anonymität gibt es aber immer wieder sexistische, fremdenfeindliche oder hasserfüllte Beiträge, auch bei Jodel. "Wir könnten niemals langfristig erfolgreich bleiben, würden wir solche Kommentare dulden. Unsere Community reguliert sich aber recht gut selbst, durch Abvoten oder Melden von Beiträgen", sagt Borgmeyer. Hat ein Jodel eine Bewertung von -5, wird er automatisch gelöscht, gemeldete Beiträge überprüft das Community-Management des Startups.

Trotzdem kam es vor allem in skandinavischen Ländern immer wieder zu Mobbing und Drohungen. Zuletzt blieb die zweitgrößte schwedische Universität in Lund im Oktober nach einer Drohung für einen Tag geschlossen. An einer norwegischen Schule wurde ein Schüler, der über Jodel gemobbt hatte, angezeigt. "In solchen Fällen arbeiten wir mit den ermittelnden Behörden zusammen, um die Fälle aufzudecken", erklärt Borgmeyer.

'Wir haben Nutzer-zu-Nutzer-Anonymität, sind aber kein lokales Darknet' 

eye home zur Startseite
plutoniumsulfat 18. Dez 2015

Der Nahverkehr ist dann auch überteuert, da die gebotene Leistung geringer ist als beim Taxi.

AlphaStatus 17. Dez 2015

Wieso soll das denn ein entweder oder sein? Warum reagierst du so negativ? Es ist ein...

chrulri 17. Dez 2015

wenn das gerät kein gps hat (sogar tablets haben gps empfänger..) dann liegt es definitiv...

Clown 17. Dez 2015

PoJoSo, ich war noch dabei... (kt)

pk_erchner 17. Dez 2015

ist was ziemlich anderes Plague ist kein wirklicher Chat und der Ortsbezug bei Plague...

Kommentieren



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Neubrandenburger Stadtwerke GmbH, Neubrandenburg
  2. Springer Science+Business Media Deutschland GmbH, Berlin
  3. enercity, Region Hannover
  4. HELUKABEL GmbH, Hemmingen


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 18,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. (u. a. Der Hobbit, Der Herr der Ringe, Departed, Conjuring, Gran Torino)
  3. 36,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Axon 7

    ZTEs Topsmartphone kommt für 450 Euro nach Deutschland

  2. Medienanstalten

    Analoge TV-Verbreitung bindet hohe Netzkapazitäten

  3. Vorstandard

    Nokia will bereits ein 5G-fähiges Netz haben

  4. Vielfliegerprogramm

    Hacker stehlen Millionen Air-India-Meilen

  5. Funknetz

    BVG bietet offenes WLAN auf vielen U-Bahnhöfen

  6. Curiosity

    Weitere Hinweise auf einst sauerstoffreiche Mars-Atmosphäre

  7. Helium

    Neues Gas aus Tansania

  8. Streaming

    Netflix arbeitet mit Partnern an einer Sprachsuche

  9. Millionenrückzahlung

    Gericht erklärt Happy Birthday für gemeinfrei

  10. Trials of the Blood Dragon im Test

    Motorräder im B-Movie-Rausch



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Schulunterricht: "Wir zocken die ganze Zeit Minecraft"
Schulunterricht
"Wir zocken die ganze Zeit Minecraft"
  1. Firaxis Games Lernen und prüfen mit Civilization Edu
  2. MCreator für Arduino Mit Klötzchen LEDs steuern
  3. Lifeboat-Community Minecraft-Spieler müssen sich neues Passwort craften

Oneplus Three im Test: Ein Alptraum für die Android-Konkurrenz
Oneplus Three im Test
Ein Alptraum für die Android-Konkurrenz
  1. Android-Smartphone Diskussionen um Speichermanagement beim Oneplus Three
  2. Smartphones Oneplus soll keine günstigeren Modellreihen mehr planen
  3. Ohne Einladung Oneplus Three kommt mit 6 GByte RAM für 400 Euro

Smart City: Der Bürger gestaltet mit
Smart City
Der Bürger gestaltet mit
  1. Vernetztes Fahren Bosch will (fast) alle Parkplatzprobleme lösen

  1. Re: MS könnte so langsam beginnen für jede...

    StefanGrossmann | 05:37

  2. Re: Braucht man unbedingt für Whatsapp und Fratzbuch!

    Fantasy Hero | 05:36

  3. Re: "Die dunkle Seite der Wikipedia"...

    Pjörn | 05:00

  4. Re: So wird es auch mit VR und geschehen!

    motzerator | 04:51

  5. Re: Mit Virtual Reality kommt schon die nächste...

    motzerator | 04:50


  1. 19:19

  2. 19:06

  3. 18:25

  4. 18:17

  5. 17:03

  6. 16:53

  7. 16:44

  8. 15:33


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel