Angry Birds auf Facebook
Angry Birds auf Facebook (Bild: Golem.de)

Social Games Facebook baut europäisches Gaming-Team auf

Seit einigen Tagen bietet das finnische Rovio Entertainment seine Angry Birds auch auf Facebook an, das Berliner Studio Wooga ist mit Happy Hospital und Diamond Dash schon länger erfolgreich in dem sozialen Netzwerk. Jetzt baut Facebook ein Beraterteam in Europa auf.

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In den USA gibt es schon länger eine ganze Menge Facebook-Mitarbeiter, die sich um die Betreuung und Beratung der Partnerunternehmen aus der Spielebranche kümmern. Ein solches Team baut das Unternehmen laut einem Bericht der britischen Zeitung The Guardian nun auch in Europa auf - wo immerhin mit dem Berliner Unternehmen Wooga der weltweit zweitwichtigste Produzent von Social Games seinen Sitz hat. Bereits im März 2012 will Facebook angeblich mehrere Ingenieure auf den alten Kontinent fliegen lassen.

Ihre Aufgabe: Sie sollen bei drei großangelegten Veranstaltungen in Stockholm, London und Tel Aviv den europäischen Entwicklern vor allem etwas über die Produktion von Spielen beibringen, die auf den mobilen Plattformen von Facebook laufen - also vor allem auf Smartphones und Tablets.

Das derzeit wohl bekannteste Social Game eines europäischen Entwicklerstudios ist Angry Birds, das Rovio Entertainment aus Finnland in einer speziell angepassten Fassung Mitte Februar 2012 auf Facebook veröffentlicht hat. Bereits nach einer Woche hatte es laut Rovio rund 1,5 Millionen monatlich aktive und rund 530.000 täglich aktive Nutzer.

Einer, der keine Social Games macht, sondern auf das Web und den Browser ohne soziale Netzwerke setzt, ist Heiko Hubertz mit seinem Unternehmen Bigpoint.com. In einem Statement auf Gamesindustry.biz freut er sich darüber, dass Facebook nun auch mit Spielexperten in Europa vertreten ist. Er weist gleichzeitig darauf hin, dass das soziale Netzwerk nur eine Möglichkeit für Entwicklerstudios sein sollte, ihre Produkte zu vermarkten. "Facebook ist eine fantastische Plattform, aber wir bei Bigpoint sind überzeugt, dass es nur einer von mehreren Wegen zum Markt sein sollte", sagte Hubertz.


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