Anzeige
Über die Website Snapshot Serengeti  können wilde Tiere bestimmt werden.
Über die Website Snapshot Serengeti können wilde Tiere bestimmt werden. (Bild: Andreas Donath/Golem.de)

Snapshot Serengeti Tiere bestimmen per Schwarmintelligenz und Mausklick

Ist das ein Büffel oder eine Antilope? Mit Hilfe von Fotos können Nutzer auch ohne zoologische Kenntnisse dank der Universität Oxford die Arten bestimmen. Dabei helfen sie über die Website Snapshot Serengeti sogar der Wissenschaft.

Anzeige

Die Universität Oxford hat mit Snapshot Serengeti ein wissenschaftliches Projekt mit Bürgerbeteiligung ins Leben gerufen, bei dem die Tiere der Serengeti in Tansania hinsichtlich ihrer Art und ihres Verhaltens klassifiziert werden sollen. Dazu wurden Hunderte von Fotofallen aufgestellt, die auf Bewegungen reagieren und dann eine Fotoserie mit drei Bildern schießen, wenn ein oder mehrere Tiere vor die Kamera gelaufen sind. Die zahlreichen Aufnahmen wurden im Zeitraum von drei Jahren gemacht.

  • Snapshot Serengeti (Bild: Zooniverse)
  • Snapshot Serengeti - Musterauswahl (Bild: Zooniverse)
  • Snapshot Serengeti - Fellfarbe (Bild: Zooniverse)
  • Snapshot Serengeti - Hörnerform (Bild: Zooniverse)
  • Snapshot Serengeti - mehr als ein Treffer (Bild: Zooniverse)
  • Snapshot Serengeti - Eingabe von Zahl und Verhalten (Bild: Zooniverse)
Snapshot Serengeti (Bild: Zooniverse)

Die Bilder werden im Rahmen des Citizen Science Program dann auf der Website Snapshot Serengeti veröffentlicht. Ein zielführernder Katalog hilft dem unerfahrenen Anwender, die Tiere korrekt zu benennen. Angefangen bei der Fell- oder Hautzeichnung über die Farbe, die Form der Hörner oder Ohren bis hin zur Schwanzform und der Größe können die Hobbyforscher aus einem Katalog auswählen, der sich immer weiter verkleinert, je mehr Merkmale bestimmt wurden. Nachdem die Tierart gefunden ist, werden nur noch die Anzahl und das Verhalten mit einem Mausklick ausgewählt.

Die gewonnenen Daten sollen den Wissenschaftlern helfen, mehr über den Artenreichtum und die räumliche Verteilung und Koexistenz der verschiedenen Spezies herauszufinden. Der Serengeti-Nationalpark ist knapp 15.000 Quadratkilometer groß. Oftmals entdecken die Tiere die Fotofallen, schnüffeln an ihnen herum und sorgen so für Nahaufnahmen, die die Bestimmung erschweren.

Wie die britische BBC auf ihrer Website berichtet, hat die Initiative auch schon andere Projekte mit Bürgerbeteiligung durchgeführt, bei denen es zum Beispiel um die Klassifizierung von Meereslebewesen oder Krebsarten unter dem Mikroskop ging.


eye home zur Startseite
Endwickler 19. Dez 2012

Zum einen gibt es hoffentlich mehr als einen Büffel und mehr als eine Antilope und es...

ad (Golem.de) 19. Dez 2012

Ich habe mich angemeldet und es ging. Vielleicht ist es derzeit überlaufen.

denos 19. Dez 2012

Ich glaub die Bilder sind (im Moment) alle schon bearbeitet

Kommentieren



Anzeige

  1. HR Experte (m/w) Prozessmanagement
    MBDA Deutschland, Schrobenhausen
  2. Mitarbeiter Zentrale-IT Service Desk (m/w)
    Raben Trans European Germany GmbH, Mannheim
  3. SAP Consultant (m/w) Schwerpunkt Support
    Fresenius Netcare GmbH, St. Wendel
  4. Software Integrator (m/w) im Bereich Fahrerassistenzsysteme
    Continental AG, Lindau

Detailsuche



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. TIPP: PCGH i5-6600K Overclocking Aufrüst Kit @ 4.5 GHz
    nur 649,90€
  2. Kindle, 15,2 cm (6 Zoll)
    nur 59,99€
  3. BESTPREIS: ASUS GeForce GTX 960 OC Black + Rise of the Tomb Raider + Need for Speed
    189,90€ inkl. Versand (Verkäufer Alternate)

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Quantum Break

    27-GByte-Patch deaktiviert das Upscaling

  2. Torsploit

    Früheres Mitglied der Tor-Entwickler half dem FBI

  3. Emulation

    Windows 95 auf der Apple Watch

  4. Valve Steam

    Zwei-Faktor-Authentifizierung hilft gegen Cheater

  5. Hitman

    Patch behindert Spielstart im Direct3D-12-Modus

  6. Peter Molyneux

    Lionhead-Studio ist Geschichte

  7. Deskmini

    Asrock zeigt Rechner mit Intels Mini-STX-Formfaktor

  8. Die Woche im Video

    Schneller, höher, weiter

  9. Ransomware

    Verfassungsschutz von Sachsen-Anhalt wurde verschlüsselt

  10. Kabelnetzbetreiber

    Angeblicher 300-Millionen-Deal zwischen Telekom und Kabel BW



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Spielebranche: "Faule Hipster" - verzweifelt gesucht
Spielebranche
"Faule Hipster" - verzweifelt gesucht
  1. Neuronale Netze Weniger Bugs und mehr Spielspaß per Deep Learning
  2. Spielebranche "Die große Schatztruhe gibt es nicht"
  3. The Long Journey Home Überleben im prozedural generierten Universum

Privacy-Boxen im Test: Trügerische Privatheit
Privacy-Boxen im Test
Trügerische Privatheit
  1. Alphabay Darknet-Marktplatz leakt Privatnachrichten durch eigene API
  2. Verteidigungsministerium Ursula von der Leyen will 13.500 Cyber-Soldaten einstellen
  3. Angebliche Zukunftstechnik Sirin verspricht sicheres Smartphone für 20.000 US-Dollar

LizardFS: Software-defined Storage, wie es sein soll
LizardFS
Software-defined Storage, wie es sein soll
  1. Security Der Internetminister hat Heartbleed
  2. Enterprise-IT Hunderte Huawei-Ingenieure haben an Telekom Cloud gearbeitet
  3. HPE Hyper Converged 380 Kleines System für das schnelle Erstellen von VMs

  1. Re: also ist Industrie 4.0 für niedere...

    User_x | 23:18

  2. Re: Was ist mit Leuten die kein Handy haben?

    Compufreak345 | 23:15

  3. Re: Konsolenschrott

    Webcruise | 23:14

  4. Re: 27 Gigabyte Flicken?

    Astorek | 23:08

  5. Re: Filmkörnung...

    Sphinx2k | 23:07


  1. 14:52

  2. 11:42

  3. 10:08

  4. 09:16

  5. 13:13

  6. 12:26

  7. 11:03

  8. 09:01


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel