Anzeige
Iris (25) bedient ein iPad im Rahmen des Orangutan Outreach Programms Apps for Apes.
Iris (25) bedient ein iPad im Rahmen des Orangutan Outreach Programms Apps for Apes. (Bild: Elliott Fabrizio)

Smithsonian National Zoo iPads für Orang-Utans

Die Orang-Utans im Smithsonian National Zoo werden mit iPads und speziell für sie ausgelegten Apps unterhalten. Bald sollen sogar Videokonferenzen mit Affen anderer Zoos möglich sein, die sich dem Programm Apps4Apes angeschlossen haben.

Anzeige

Die 36-jährige Bonnie spiele gerne mit virtuellen Trommeln, während der 16 Jahre alte Kyle lieber am iPad-Klavier musiziert und die 25-jährige Iris am liebsten einen Koi-Teich am Bildschirm verfolgt. Bonnie, Kyle und Iris sind keine Menschen, sondern Affen. Die Orang-Utans sind Teilnehmer des Programms App4Apes und wohnen im Smithsonian National Zoo nördlich von Washington. Er ist einer der ältesten Zoos der USA.

Die dort in Gefangenschaft lebenden Affen sollen durch die Programmsammlung "Apps for Apes" beschäftigt werden und erst gar nicht in eine Lethargie fallen, unter der viele Zootiere leiden. Die iOS-Apps laufen auf iPads, die die Orang-Utans teilweise mit ihren Fingern bedienen dürfen. Die Wärter halten die iPads jedoch immer selbst in Händen.

Die Idee stammt von der Initiative Orangutan Outreach und hat nach Angaben des Smithonian Zoos schon in zwölf anderen Zoos weltweit große Erfolge gefeiert.

"Apps for Apes passt perfekt in die neue Ära des Zoos", so Becky Malinsky, die für die Menschenaffen im National Zoo verantwortlich ist. "Es verändert das tägliche Leben unserer Tiere. Wir variieren bereits täglich ihr Futter, ihre Spielzeuge und ihre sozialen Interaktionsmöglichkeiten, aber das iPad bietet einen weiteren Weg, ihr Seh-, Tast- und Hörvermögen anzuregen."

Mittlerweile besitzt der Zoo zehn Apps, mit denen die Affen spielen. Darunter sind Musikprogramme, Merkspiele und Zeichenprogramme. Der Zoo hofft, eines Tages die Tiere anderer Zoos über Videokonferenzen zu erreichen.

Ganz neu ist den Tieren der Umgang mit dem Touchscreen nicht. Der Zoo nutzt seit 1994 entsprechende Bildschirme als Teil einer Verhaltensstudie, die die Merkfähigkeit, Werkzeugverwendung und die soziale Lernfähigkeit der Orang-Utans untersucht.

Besucher können weitere iPads spenden oder iTunes-Geschenke-Karten kaufen, damit weitere Zoos an dem Orangutan-Outreach-Programm teilnehmen können. Die iTunes-Spenden werden auch online angenommen.


SaSi 27. Jan 2013

mit einem android wären die affen überfordert gewesen... ipad, kleine hardwaretaste, kann...

Benjamin_L 25. Jan 2013

Unsinn Diese fiesen Rehe, Gorillas, Hunde, Giraffen. Alles so Tier, die nichts lieber...

IT.Gnom 25. Jan 2013

Ähm ja, es galt das Prinzip Zuckerbrot und Peitsche, genauer Bananenschnitte und Peitsche.

sttn 25. Jan 2013

nachdem man gute Entwickler nur schwer bekommen kann!

showed11 25. Jan 2013

hahahaha. +1

Kommentieren



Anzeige

  1. Manager (m/w) Database-Marketing
    R+V Allgemeine Versicherung AG, Wiesbaden
  2. IT-Mitarbeiter/in fachlich-technische Dienstleistungen
    Landeshauptstadt München, München
  3. Webentwickler, Programmierer als Sicherheitsexperte (m/w)
    OPTIMAbit GmbH, München
  4. Entwicklungsingenieur/in
    Robert Bosch GmbH, Leonberg

Detailsuche


Hardware-Angebote
  1. EVGA GeForce GTX 980 Ti Hybrid
    739,00€ statt 849,95€
  2. TV- oder Haushaltsgrossgerät kaufen und bis zu 100 Euro Media-Markt-Geschenkkarte erhalten
  3. NEU: Lenovo YOGA 300 29,5 cm (11,6 Zoll HD LED) Convertible Notebook (Intel Celeron N2940, 2,2GHz, 2GB RAM, 32GB SSD, Intel H
    199,00€

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Darpa

    Schnelle Drohnen fliegen durch Häuser

  2. Mattel und 3Doodler

    3D-Druck für Kinder

  3. Adobe Creative Cloud

    Adobe-Update löscht Daten auf dem Mac

  4. Verschlüsselung

    Thüringens Verfassungsschutzchef Kramer verlangt Hintertüren

  5. Xeon D-1571

    Intel veröffentlicht sparsamen Server-Chip mit 16 Kernen

  6. Die Woche im Video

    Sensationen und Skandale

  7. Micron

    Von 1Y-/1Z-DRAM-, 3D-Flash- und 3D-Xpoint-Plänen

  8. Hochbahn

    Hamburger Nahverkehr bekommt bald kostenloses WLAN

  9. ViaSat Joint Venture

    Eutelsat wird schnelleres Satelliten-Internet bieten

  10. SSDs

    Micron startet Serienfertigung von 3D-NAND-Flash



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Galaxy View im Test: Samsungs Riesentablet scheitert als Fernseher-Alternative
Galaxy View im Test
Samsungs Riesentablet scheitert als Fernseher-Alternative
  1. Lehrer IT-Ausstattung an Schulen weiterhin nicht gut
  2. Huawei Mediapad M2 10.0 Gut ausgestattetes 10-Zoll-Tablet mit Stylus für 500 Euro
  3. Oberschule Weiter zu wenig Computer an den Schulen

Staatliche Überwachung: Die Regierung liest jeden Post
Staatliche Überwachung
Die Regierung liest jeden Post
  1. ÖPNV in San Francisco Die meisten Überwachungskameras sind nur Attrappen
  2. Videoüberwachung Innenministerkonferenz will Body-Cams für alle Polizisten
  3. Schnüffelgesetz Vodafone warnt vor Backdoors im Mobilfunknetz

Unravel im Test: Feinwollig schön und frustig schwer
Unravel im Test
Feinwollig schön und frustig schwer
  1. The Witness im Test Die Insel der tausend Labyrinthe
  2. Oxenfree im Test Urlaub auf der Gruselinsel
  3. Amplitude im Test Beats und Groove auf Knopfdruck

  1. Re: solange kodi noch geht...

    Test_The_Rest | 06:51

  2. Re: Android Update?

    ve2000 | 05:42

  3. Re: Phablet

    ve2000 | 05:39

  4. Re: Keine SanDisk-SSD mehr

    Unix_Linux | 05:24

  5. Die Ergebnisse des US-Verteidigungsministeriums...

    Pjörn | 05:16


  1. 14:35

  2. 13:25

  3. 12:46

  4. 11:03

  5. 09:21

  6. 09:03

  7. 00:24

  8. 18:25


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel