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Sind aktuelle Smartwatches schon so, wie sie sich der Nutzer vorstellt?
Sind aktuelle Smartwatches schon so, wie sie sich der Nutzer vorstellt? (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Bringt Android Wear die Wende?

Bei vielen aktuellen Smartwatches fehlen etwa bestimmte Apps, da sie erst an das jeweilige Gerät angepasst werden müssen. Hier biete Googles Wearable-Betriebssystem Android Wear einen Vorteil, sagt Schwarz: "Das Potenzial, dank einer gemeinsamen Plattform mehr Entwickler und daher auch mehr verfügbare Apps zu haben, ist bei Android Wear eindeutig vorhanden." Zudem ist es für Programmierer einfach, vorhandene Android-Apps an Wearables mit Android Wear anzupassen: So werden beispielsweise Statusmeldungen des Smartphones sowieso in der Uhr angezeigt.

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Android Wear kommt spät

Als Entwickler hat sich Schwarz bereits ausführlich mit Android Wear beschäftigt. Er hat allerdings seine Zweifel, ob Googles Betriebssystem große Auswirkungen auf den Smartwatch-Markt haben wird. "Google wird es nicht leicht haben, weil Android Wear relativ spät erscheint: Andere Hardwarehersteller sind bereits jetzt mit ihren Smartwatches draußen, beispielsweise Samsung, Sony und andere kleine Hersteller wie Pebble. Die benutzen alle unterschiedliche Software - die alle in ein gemeinsames Konzept zu kriegen, wird verdammt schwer", erklärt Schwarz.

Dabei bietet Android für die Hersteller durchaus Vorteile: "Das Argument dafür, Android Wear zu benutzen, ist ähnlich wie das, Android für Smartphones zu nutzen: Mit Android erhalten die Hersteller eine relativ fertige Plattform, bei der sie nur noch kleinere Anpassungen machen müssen", sagt Schwarz. "Android Wear bietet zudem die Integration in den Google-Service an, was bedeutet, dass ein Programmierer viel Entwicklungsleistung nicht mehr selber erbringen muss." Motorolas Smartwatch Moto 360 soll mit Android Wear erscheinen, ebenso LGs G Watch.

Entwicklung hin zu kleineren Geräten

Für Schwarz stellen die aktuellen Smartwatches nur den Anfang der Entwicklung hin zu weiteren, kleineren tragbaren Geräten dar. "Wearables sind in ihrer Verbreitung und Entstehung noch total am Anfang. Momentan sind eher Smartwatches verbreitet, als nächstes werden Smart Glasses und zahlreiche kleine Geräte kommen", erklärt er. Zu den kleinen Wearables zählt Schwarz neben Fitness-Armbändern auch Accessoires wie Ringe.

Dabei kann seiner Meinung nach dank guter Sprachsteuerung durchaus auf den Bildschirm verzichtet werden. "Es ist merkwürdig, mit einer Uhr zu reden. Ein Produkt wie Commbadge versucht hingegen, etwas wie den Communicator von Star Trek: Next Generation nachzubauen. Es ist aber auch vorstellbar, dass das alles noch viel kleiner wird", sagt Schwarz. "Ein Ohrring wäre zum Beispiel eine Möglichkeit - Ringe haben auf jeden Fall auch ein großes Potenzial. Je kleiner die Sachen werden, desto interessanter wird es."

Bisheriges Smartwatch-Konzept für viele Nutzer nicht attraktiv

Mit der Etablierung von Smartphones ist die tägliche Menge an Informationen bei vielen Nutzern stark angestiegen - entsprechend sind auch die Anforderungen an Smartwatches größer geworden. Dabei wird manchen Nutzern nach anfänglicher Euphorie mittlerweile klar, dass die Uhren das nur bedingt können: E-Mails können zwar auf einem 1,2 Zoll großen Display gelesen werden, Spaß macht das aber nicht, ebenso bei Nachrichten oder Multimedia-Inhalten. Hier ist es einfach praktischer, sein Smartphone zu verwenden - das die meisten Nutzer, die als Käufer für eine Smartwatch infrage kommen, sowieso sehr häufig benutzen.

Um sich über den Eingang neuer Nachrichten informieren zu lassen, genügt auch ein kleines Wearable wie ein Ring oder ein Armreif. Der bisher eher schleppende Verkauf von Smartwatches zeigt, dass das bisherige Konzept des "Smartphones am Handgelenk" offenbar für viele Nutzer nicht attraktiv ist. Ob die Hersteller von Android-Wear-Geräten oder Apple mit seiner geplanten iWatch es schaffen, hier Nachfrage zu schaffen, bleibt abzuwarten. Dass wir jemals wie Michael Knight unser Auto per in die Smartwatch gewispertem Sprachbefehl rufen werden, ist mindestens genauso fraglich.

 Smartwatches und Wearables: "Ich darf nicht blöd damit aussehen"

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Bouncy 04. Jun 2014

wer bitte findet "normal" erstrebenswert? Normal ist erbärmlich, man muß dafür nichts tun...

GrandmasterA 04. Jun 2014

Das stimmt nicht. Für die Serie wurden größtenteils Trans Ams benutzt. Sicherlich war...

plutoniumsulfat 02. Jun 2014

oder diebesbanden egal was auch immer

derdiedas 02. Jun 2014

schon in den 80ern waren Taschenrechneruhren sehr "Nerdig" und auch heute ist eine...

motzerator 02. Jun 2014

Ohne ihr Smartphone würden sie daheim an ihrem Computer sitzen. Das Smartphone ist daher...



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