Smartwatch Pebble kommt später

Die Macher der Smartwatch Pebble können ihren ursprünglich aufgestellten Zeitplan nicht einhalten. Eigentlich sollten die ersten Uhren im September ausgeliefert werden, daraus wird nun nichts.

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Eigentlich wollten die Pebble-Macher nur 100.000 US-Dollar auf Kickstarter sammeln, um 1.000 Uhren mit elektronischem Display herzustellen. In nur 37 Tagen kamen aber über 10 Millionen US-Dollar zusammen, so dass nicht 1.000 insgesamt, sondern 15.000 Uhren pro Woche gefertigt werden sollen. Schließlich wurden bereits mehr als 65.000 Pebbles bestellt.

  • Das Pebble-Board in einer Testeinrichtung.
  • Das Pebble-Board
  • Platz für den Akku.
  • Prototyp der Pebble-Abdeckung.
  • Die Stromversorgung der Pebble wird untersucht.
  • Neue Pebble-Farbe: Orange
Das Pebble-Board in einer Testeinrichtung.

Wann die Uhr auf den Markt kommen soll, geben die Pebble-Entwickler derzeit nicht an, den Termin wollen sie erst nennen, wenn sie ihn genau abschätzen können. Den noch vor dem Start ihrer Kickstarter-Kampagne festgelegten Zeitplan, nach dem die ersten Pebbles im September ausgeliefert werden sollten, können sie nicht halten. In einem Blogeintrag heißt es nur, man sei im aktuellen Zeitplan.

Derzeit wird in Taipeh und Palo Alto daran gearbeitet, das Design in die Fertigung zu überführen. Erste Muster wurden bereits hergestellt, aber noch wird an allen Bestandteilen gefeilt. Gefertigt wird dann am Ende in China.

Zudem wurde noch eine orange-farbene Version der Pebble angekündigt. Die Farbe hat sich in einer Abstimmung von Interessenten durchgesetzt. Zudem wird es die Pebble in Schwarz, Weiß und Rot geben. Die Smartwatch soll 150 US-Dollar kosten.

Pebble ergänzt Smartphone

Die Pebble kann mit iPhones und Android-Smartphones zusammenarbeiten, sich mit diesen per Bluetooth verbinden und lässt sich um Apps und neue Ziffernblattdesigns erweitern. Neben Bluetooth 2.1+ EDR wird auch das stromsparende Bluetooth 4.0 (Low Energy) unterstützt. Die Akkulaufzeit soll bei Bluetooth 2.1 bei rund einer Woche liegen.

Ein Vibrationsmotor in der Uhr kann den Anwender zum Beispiel über eingehende Anrufe, Termine oder andere wichtige Ereignisse informieren. Der Blick auf das Handy soll seltener notwendig sein. Mit zusätzlichen Apps sollen auch Funktionen wie das GPS des Handys zum Beispiel als Fahrradtacho genutzt werden können.

Das Display bietet eine Auflösung von lediglich 144 x 168 Pixeln und kann dadurch nur wenige Informationen darstellen. Neben einem analogen oder digitalen Ziffernblatt sind dies vor allem der Wetterbericht, die Temperatur, der Beginn einer SMS oder die Erinnerung an einen Termin.


dreamtide11 26. Jul 2012

Weil das immer noch Production-Samples sind. Es wird also Morgen keine weiteren 10...

baldur 25. Jul 2012

Zudem werden ja auch noch ein paar zusätzliche Wünsche, wie z.B. Bluetooth 4.0 umgesetzt...

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Technikspielzeug / 24. Aug 2012

QLOCKTWO & Pebble: Smarte Uhren erobern den Markt



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