Smartwallit: Telefon und Portemonnaie passen aufeinander auf
Smartwallit (Bild: Kickstarter)

Smartwallit Telefon und Portemonnaie passen aufeinander auf

Neben dem Smartphone bleibt auch gerne das Portemonnaie liegen. Beides ist ein schmerzlicher Verlust, den die Entwickler des Smartwallits verhindern wollen. Die Einstecklösung sorgt dafür, dass beide Gegenstände aufeinander achten und notfalls den Besitzer warnen.

Anzeige

Das Smartwallit wird ins Portemonnaie gesteckt und nimmt über Bluetooth 4.0 Kontakt mit dem Smartphone auf. Mit Hilfe einer App für iOS und Android wird die Verbindung kontrolliert. Bleibt die Geldbörse liegen, fängt das Telefon an zu piepen und umgekehrt. Das Smartwallit kann auch an anderen Gegenständen wie Kreditkarten, Kameras oder Gepäckstücken befestigt werden. Insgesamt können vier Geräte gleichzeitig verwaltet werden.

Ist hingegen das Telefon nicht zu finden, kann der Besitzer des Smartwallits einen Knopf auf dem Gerät drücken, damit das Telefon ein Piepsen von sich gibt. Umgekehrt funktioniert das auch und bringt verlegte Geldbörsen wieder zum Vorschein. Die Entwicklung des 25 Gramm schweren Moduls wird über Kickstarter finanziert.

  • Smartwallit (Bild: Kickstarter)
  • Smartwallit (Bild: Kickstarter)
  • Smartwallit-App (Bild: Kickstarter)
Smartwallit (Bild: Kickstarter)

Mit zweimal Klopfen kann der Träger des Smartwallits den Alarm ausschalten. Möglich machen das Bewegungssensoren im Gerät. Das ist sinnvoll, wenn zum Beispiel einmal das Smartphone absichtlich liegen gelassen wird. Etwa, wenn der Besitzer vom Bürotisch zur Toilette geht. Auf Wunsch kann das Smartwallit automatisch in regelmäßigen Abständen vibrieren, damit der Träger weiß, dass er sein Portemonnaie noch bei sich trägt.

Haushaltsbuch mit Lichtsensor

Der in das Smartwallit zusätzlich eingebaute Lichtsensor nimmt wahr, wenn der Benutzer sein Portemonnaie öffnet. Diese Information wird mitsamt Datum und Ortsangabe in der Smartphone-App gespeichert. So soll der Benutzer eine Hilfestellung erhalten, wenn er ein Haushaltsbuch führt: Bei jedem Bezahlvorgang wird ein Eintrag erstellt, der noch mit den bezahlten Beträgen und gekauften Dingen ergänzt werden kann.

Die Reichweite des Smartwallits soll bei 30 Metern liegen. Der Lithium-Polymer-Akku soll eine Betriebsdauer von 25 Tagen ermöglichen. Das Wiederaufladen soll zwei Stunden dauern.

Das Smartwallit wiegt 25 Gramm und misst 60 x 36 x 4,9 mm. Die Kickstarter-Kampagne läuft noch bis zum 4. Mai 2013. Insgesamt werden 40.000 US-Dollar benötigt, um die Serienproduktion zu starten. Das Ziel ist schon jetzt knapp erreicht. Ein Smartwallit soll rund 50 US-Dollar kosten. Dazu kommen 10 US-Dollar für den internationalen Versand.


knorkekerl 06. Jun 2013

bin ja gespannt, was wirklich hinter all diesen Ankündigungen steckt. also vor 2020 wird...

narfomat 16. Apr 2013

tja, also ich finde das extrem unbequem und die meisten leute die ich kenne nehmen ihr...

narfomat 16. Apr 2013

aha. danke für die info. jetzt sind wir beruhigt!

the_spacewürm 15. Apr 2013

Das hab ich mich auch gefragt. Wenn das Teil es nicht aushält wenn man mal drauf sitzt...

the_spacewürm 15. Apr 2013

Das kann man unter Garantie nicht abschalten oder gar mit abkleben des Lichtsensors...

Kommentieren



Anzeige

  1. Informatikerin / Informatiker oder Wirtschaftsinformatikerin / Wirtschaftsinformatiker
    Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Bamberg
  2. Softwareentwickler (m/w)
    ZF Friedrichshafen AG, Passau
  3. Produktmanager Digital (m/w)
    Commerz Finanz GmbH, München
  4. Software Architect (m/w) - Grafik & Video
    Harman Becker Automotive Systems GmbH, München

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Ridesharing

    Taxidienst Uber in 200 Städten verfügbar

  2. Telefónica und E-Plus

    "Haben endgültige Freigabe von EU-Kommission bekommen"

  3. Intel Core i7-5960X im Test

    Die PC-Revolution beginnt mit Octacore und DDR4

  4. Nintendo

    Neuer 3DS mit NFC und zweitem Analogstick

  5. Onlinereiseplattform

    Opodo darf Nutzern keine Versicherungen unterschieben

  6. Galileo-Debakel

    Russischer Software-Fehler soll schuld sein

  7. Programmiersprache

    PHP 5.6 bringt interaktiven Debugger

  8. GTA 5

    Spekulationen über eingestellte PC-Version

  9. Test Assassin's Creed Memories

    Kartenspiel für Meuchelmörder

  10. Mozilla

    Werbe-Tiles in Firefox-Nightly verfügbar



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Überschall-U-Boot: Von Schanghai nach San Francisco in 100 Minuten
Überschall-U-Boot
Von Schanghai nach San Francisco in 100 Minuten

Qnap QGenie im Test: Netzwerkspeicher fehlt's an Speicher
Qnap QGenie im Test
Netzwerkspeicher fehlt's an Speicher
  1. Qnap QGenie NAS-System für die Hosentasche
  2. HS-251 Qnap beschleunigt lüfterloses NAS-System
  3. QNAP TS-EC1080 Pro Erweiterbares NAS-System im Tower mit mSATA-Plätzen

Kinkobox angeschaut: E-Mail-Verschlüsselung leicht gemacht
Kinkobox angeschaut
E-Mail-Verschlüsselung leicht gemacht
  1. IT-Sicherheitsgesetz Telekomfirmen müssen Nutzer über Cyberangriffe informieren
  2. IT-Sicherheitsgesetz Unternehmen dürfen ungefährliche Angriffe anonym melden
  3. Cryptophone Telekom mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für Smartphones

    •  / 
    Zum Artikel