SmartSD: SD-Speicherkarten mit SWP für NFC
SmartSD soll NFC voranbringen. (Bild: SD Association)

SmartSD SD-Speicherkarten mit SWP für NFC

Die SD Association will mit SmartSD einen neuen Markt erschließen. SmartSD-Karten unterstützen NFC-Funktionen und sollen Smartphones zu elektronischen Geldbörsen machen, ohne dass der Kunde dabei an einen Gerätehersteller oder Netzbetreiber gebunden ist.

Anzeige

Schon jetzt lassen sich SD-Karten um NFC-Funktionen erweitern. Dazu muss allerdings die komplette Technik samt Antenne in die Karten integriert werden. SmartSD-Karten hingegen verfügen über einen zusätzlichen PIN, um über das Single Wire Protocol (SWP) NFC-Funktionen des Smartphones, beispielsweise dessen Antennentechnik, zu nutzen.

So können SmartSD-Karten Authentifizierungsdienste bereitstellen. Die Kontrolle der Serviceanwendungen wandert dabei vom Dienstleister zum Verbraucher, denn der kann die Karte schließlich leicht austauschen.

SmartSD-Speicherkarten lassen sich in den MicroSD-Formaten SD, SDHC und SDXC herstellen. Nutzer sollen die Karten von beliebigen Dienstleistern beziehen können, darunter Banken, Kreditkartenunternehmen, Einzelhändler, Verkehrsbetriebe und Behörden. Anbieter können so Kunden aller Mobilnetzbetreiber, Gerätehersteller und proprietäre Appstores ansprechen.

Technisch setzt SmartSD auf der SD-Architektur und dem ASSD-Standard (Advanced Security SD) auf, um im Einklang mit dem ISO-Standard 7816 über den SD-Bus Befehle an zum Beispiel Javacard-Applets zu übermitteln und Antworten zu empfangen. Herkömmliche SD-Karten werden dazu um mechanische Kontaktplatten und eine elektrische SWP-Schnittstelle zwischen MicroSD und dem NFC-RF-Chip am Host ergänzt. Die SmartSD-Karten lassen sich auch personalisieren, so dass kein Trusted-Service-Manager (TSM) benötigt wird.


Kommentieren



Anzeige

  1. Senior Ingenieur (m/w) Software-Integration
    e.solutions GmbH, Ulm
  2. Senior Consultant (m/w) SAP SuccessFactors
    metafinanz Informationssysteme GmbH, München
  3. Softwarearchitekt (m/w) - Portale und Internetanwendungen
    Deutscher Genossenschafts-Verlag eG, Wiesbaden
  4. Mobile Developer - Andriod / iOS (m/w)
    PAYBACK GmbH, München

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Verbraucherzentrale

    Auf Schreiben wegen Rundfunkbeitrag reagieren

  2. Filmstreaming

    Erste Preise für Netflix Deutschland sichtbar

  3. Alone in the Dark

    Atari setzt auf doppelten Horror

  4. LMDE

    Linux Mint wechselt zu Debian Stable neben Ubuntu

  5. Preisvergleich

    Ergebnisse in Preissuchmaschinen nicht zuverlässig

  6. Akoya P2213T

    Medion stellt Windows-Convertible für 400 Euro vor

  7. Hacker

    Lizard Squad offenbar verhaftet

  8. Lennart Poettering

    Systemd und Btrfs statt Linux-Distributionen mit Paketen

  9. Dircrypt

    Ransomware liefert Schlüssel mit

  10. Wegen Computerabstürzen

    Nasa will Speicher eines Marsroboters neu formatieren



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Benq FHD Wireless Kit im Test: Full-HD bequem drahtlos durchs halbe Haus funken
Benq FHD Wireless Kit im Test
Full-HD bequem drahtlos durchs halbe Haus funken
  1. Project Ara Rockchip und Toshiba in Googles modularem Smartphone
  2. Google und Linaro Android-Fork für Modulsmartphone Ara

Alma und E-ELT: Auf den Spuren der Superteleskope
Alma und E-ELT
Auf den Spuren der Superteleskope
  1. Saturn Mit dem Enterprise-Warpcore Planeten erforschen
  2. Urknall Waren die Spuren des Urknalls nur Staubmuster?
  3. Astronomie Auf der Suche nach außerirdischer Luftverschmutzung

Test Infamous First Light: Neonbunter Actionspaß
Test Infamous First Light
Neonbunter Actionspaß
  1. Infamous Erweiterung First Light leuchtet Ende August 2014

    •  / 
    Zum Artikel