Smartphones und Tablets Sony investiert 800 Millionen Euro in CMOS-Bildsensoren

Sony will seine Produktion von CMOS-Bildsensoren für Smartphones und Tablets massiv ausbauen. 80 Milliarden Yen gehen in eine Fabrik in Nagasaki, wo auch neue Technologien entstehen sollen.

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Sony wird 80 Milliarden Yen (794 Millionen Euro) in den Ausbau seiner stacked CMOS-Produktion investieren. Das gab der japanische Elektronikkonzern am 22. Juni 2012 bekannt. Monatlich soll die Fabrik dann 60.000 Wafer fertigen.

Die Investition in die CMOS-Fabrik in Nagasaki soll bis September 2013 abgeschlossen sein. Kunden für die CMOS-Bildsensoren sind Hersteller von Smartphones und Tablets und Sony mit eigenen Produkten. Sony plant demnach auch, "überlegene Kerntechnologien" zu entwickeln und einzusetzen.

Sony hatte Ende März 2012 einen Rekordverlust für das Geschäftsjahr vorgelegt. Die Verluste lagen bei 457 Milliarden Yen (rund 4,4 Milliarden Euro) - im Vorjahr waren es 260 Milliarden Yen (2,6 Milliarden Euro). Sony-Chef Kazuo Hirai wolle als Ausweg die drei Geschäftsfelder Digital Imaging, Games und Mobile stärken und unter der Losung One Sony stärken. Die TV-Sparte, die Hirai selbst führt, soll im nächsten Finanzjahr wieder Gewinne generieren. Sony ist weltweit der drittgrößte Fernseherhersteller und schreibt seit acht Jahren in dem Bereich Verluste.

Wie die japanische Wirtschaftszeitung Nikkei berichtet, verhandelt der angeschlagene Olympus-Konzern eine Investition über 50 Milliarden Yen (500 Millionen Euro) von Sony. Mit über 10 Prozent der Anteile würde Sony zum größten Aktionär des Herstellers opto-digitaler Produkte.

Olympus President Hiroyuki Sasa sprach von einer finanziell "extrem gefährlichen Situation" für den Konzern. Ermittler in Japan untersuchten im November 2011, ob Olympus mit kriminellen Syndikaten wie der Yakuza zusammengearbeitet hat, um Milliardenverluste zu verschleiern. Es ging um den Vorwurf der Bilanzfälschungen und der Verheimlichung von Verlusten bei Aktiengeschäften.


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