Smartphones und Tablets: Google will Android-Fragmentierung bekämpfen
Google will auch Ruckler in Android abstellen. (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)

Smartphones und Tablets Google will Android-Fragmentierung bekämpfen

Google sieht die anhaltende Fragmentierung von Android als Problem und will künftig verstärkt dagegen vorgehen. Auch noch immer vorhandene Ruckler bei der Bedienung von Android-Geräten will Google angehen.

Anzeige

Google hat einen Ansatz entwickelt, um langfristig die Fragmentierung der Android-Plattform zu verringern. Dazu solle das Android-Basissystem auf mehrere Bereiche verteilt werden, erklärte Dave Burke, der Engineering Director von Googles Android-Abteilung. Die Idee dahinter ist, dass dann bei einer Update-Einspielung nur bestimmte Bereiche ausgetauscht werden müssen, so dass Gerätehersteller zügiger als bisher Updates anbieten könnten. Das erklärte Burke auf der Entwicklerkonferenz Google I/O 2013 in einer Fragestunde verschiedener hochrangiger Mitarbeiter in Googles Android-Team, wie Cnet.com berichtet.

Nach Burkes Aussage beschäftigen sich die Android-Entwickler bei Google sehr viel mit dem Thema Fragmentierung. Damit ist gemeint, dass in der Android-Welt viele verschiedene Android-Versionen verwendet werden. Der Grund dafür ist, dass jeder Hersteller von Android-Geräten selbst dafür sorgen muss, ein Android-Update für seine Geräte zu entwickeln. Dadurch erhalten manche Geräte gar kein Update auf eine neue Android-Version. Und die verteilten Updates kommen oft erst viele Monate nach der Veröffentlichung der jeweiligen Android-Version.

Fragmentierung ist für Entwickler ein Problem

Für Entwickler ergibt sich dann das Problem, dass sie noch lange ältere Android-Versionen unterstützen müssen. Ansonsten riskieren sie, dass ihre Anwendungen von vielen potenziellen Kunden nicht genutzt werden können. Umgekehrt dauert es lange, bis Verbesserungen einer neuen Android-Version in die Android-Apps integriert werden. Denn zunächst rentiert sich die Implementierung neuer Funktionen nicht, weil es kaum Nutzer gibt, die sie verwenden können.

Nach den aktuellen Zahlen von Google läuft das aktuelle Android 4.2 alias Jelly Bean gerade mal auf 2,3 Prozent der Geräte. Ende Oktober 2012 wurde Android 4.2 vorgestellt - also vor fast sieben Monaten. Alle übrigen 97,7 Prozent der Smartphones und Tablets verwenden noch eine ältere Android-Version.

Ruckler sind bei Android weiter ein Problem

Burke räumt ein, dass es auf Android-Geräten auch mit den aktuellen Android-Versionen noch immer zu Rucklern kommt. Auch daran will Google weiter arbeiten, um dies langfristig zu beseitigen. Er kritisiert, dass solche Neuerungen nur auf entsprechend gut ausgestatteten Geräten ausprobiert wurden. Bisher seien zu wenig die Erfordernisse von Einsteigergeräten berücksichtigt worden. Das soll sich ändern, so dass eine künftige Android-Version weitere interne Optimierungen erhalten wird. Dann bleibt allerdings das Problem, dass es dann derzeit noch Monate dauern wird, bis ein solches Update für die Geräte der Kunden erschienen ist.


Atalanttore 21. Mai 2013

Irgendwas muss dann bei Android die Handbremse ziehen. Auf dem PC ist Chrome mit Abstand...

WhyLee 21. Mai 2013

Vor-/Nachteile haben bei Open-Source auch so seine Charakteristiken. Vorteil: Wenns...

Sirence 21. Mai 2013

Für die meisten Leute ist die Custom-UI neben dem Design an sich DER Kaufgrund. Oder...

WerbeMax 20. Mai 2013

Scheinbar doch nicht, den Huwei ist ein China-Gerät oh oh ^^^^^ Außerdem Phone!=Tablet...

yast 20. Mai 2013

Android ist auch "nur" knapp 2 GB groß (Nexus 4). Im Vergleich zu iOS mit ca. 1GB (iPad...

Kommentieren



Anzeige

  1. Softwareentwickler C# / .NET (m/w)
    Thermo Fisher Scientific | Dionex Softron GmbH, Germering bei München
  2. Techniker Steuergerätetest Hardware-in-the-Loop (m/w)
    MBtech Group GmbH & Co. KGaA, Sindelfingen bei Stuttgart, Stuttgart (Home-Office möglich)
  3. Application Developer .NET oder Java (m/w)
    IBS AG, Höhr-Grenzhausen bei Koblenz und Neu-Anspach bei Frankfurt am Main
  4. Informatiker / Anwendungsentwickler (m/w)
    Siemens AG, Marburg

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Google

    64-Bit-Chrome für Windows in Betaphase

  2. HTC J Butterfly

    Das wasserfeste One mit besserer Dual-Kamera

  3. Programmiersprache

    Facebook erstellt offizielle PHP-Spezifikation

  4. Roboterauto

    Fahrerlos in Großbritannien

  5. Beats Electronics

    Apple wird offenbar großen Teil der Beats-Teams entlassen

  6. Sony

    Gewinnsprung dank Playstation 4 und Filmen

  7. Asus Transformer Book T100TAF

    10-Zoll-Tablet mit Bing-Windows für 290 Euro

  8. Samsung

    Umsatzrückgang durch schwächelnde Mobilsparte

  9. Hintergrund-App

    Shazam hört am Mac immer mit

  10. Security

    Angriffe mit USB-Geräten



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Bluetooth Low Energy und Websockets: Raspberry Pi als Schaltzentrale fürs Haus
Bluetooth Low Energy und Websockets
Raspberry Pi als Schaltzentrale fürs Haus
  1. Echtzeitkommunikation Socket.io 1.0 mit neuer Engine

PC-Spiele mit 4K, 6K, 8K, 15K: "Spielen mit Downsampling schlägt Full-HD immer"
PC-Spiele mit 4K, 6K, 8K, 15K
"Spielen mit Downsampling schlägt Full-HD immer"
  1. Transformers Ära des Untergangs - gefilmt mit Sensoren im Imax-Format
  2. Intel-Partnerschaft mit Samsung 4K-Monitore sollen unter 400 US-Dollar gedrückt werden
  3. Asus ROG Kleine Gaming-PCs im Konsolendesign mit Desktophardware

Samsung Galaxy Tab S im Test: Flaches, poppig buntes Leichtgewicht
Samsung Galaxy Tab S im Test
Flaches, poppig buntes Leichtgewicht
  1. Samsung Neue Galaxy Tabs ab 200 Euro erhältlich

    •  / 
    Zum Artikel