Smartphones: Samsung bleibt Marktführer und Nokia fliegt raus
Samsung ist Marktführer im Smartphonemarkt. (Bild: Park Ji-Hwan/AFP/Getty Images)

Smartphones Samsung bleibt Marktführer und Nokia fliegt raus

Nokia - langjähriger Marktführer bei Handys und Smartphones - gehört im dritten Quartal 2012 erstmals nicht mehr zu den fünf größten Smartphone-Herstellern. Samsung festigte die Marktführerschaft im Smartphone-Markt.

Anzeige

Nokia ist mit dem dritten Quartal 2012 nicht mehr in der Weltrangliste der fünf größten Smartphone-Hersteller vertreten. Das ergeben Analysen der Marktforscher von IDC. Noch ein Quartal zuvor lag Nokia immerhin auf dem dritten Platz. Die Marktführerschaft in diesem Bereich hatte das Unternehmen bereits im zweiten Quartal 2011 verloren.

Das dritte Quartal in Folge ist Samsung Marktführer im Smartphone-Markt mit 56,3 Millionen verkauften Geräten und einem Marktanteil von 31,3 Prozent. Zuvor hatte Apple Samsung für einzelne Quartale die Marktführerschaft streitig gemacht. Seitdem hat Samsung die Marktanteile gefestigt und den Abstand zu Apple immer weiter ausgebaut.

HerstellerVerkaufte SmartphonesMarktanteil
1. Samsung56,3 Millionen31,3 Prozent
2. Apple26,9 Millionen15,0 Prozent
3. RIM7,7 Millionen4,3 Prozent
4. ZTE7,5 Millionen4,2 Prozent
5. HTC7,3 Millionen4,0 Prozent
Weltweiter Smartphonemarkt im dritten Quartal 2012 (Quelle: IDC)

Mit 56,3 Millionen verkauften Geräten hat Samsung erneut einen Rekord aufgestellt, denn kein anderer Hersteller hat es bisher geschafft, so viele Smartphones in einem Vierteljahr zu verkaufen. Samsung hat seinen Marktanteil innerhalb eines Jahres von 22,7 auf 31,3 Prozent erhöht.

Apple kommt im zweiten Quartal 2012 auf 26,9 Millionen verkaufte iPhones, was einem Marktanteil von 15 Prozent entspricht. Damit hat Apple weiterhin den zweiten Platz im weltweiten Smartphone-Markt und konnte zulegen. Vor einem Jahr lag Apples Marktanteil bei 13,8 Prozent. Apple ist für Samsung vorerst wohl keine Bedrohung, denn Samsung hat mehr als doppelt so viele Geräte wie Apple verkauft. Ein Quartal zuvor waren es fast halb so viele.

Den dritten Platz nimmt im zurückliegenden Quartal der Blackberry-Hersteller Research In Motion (RIM) ein, der im Quartal zuvor ganz aus den Top 5 geflogen war. Der Wiedereinzug in die Top 5 ist aber weniger wegen der eigenen Stärke, sondern vielmehr aus der Schwäche der Konkurrenz heraus erfolgt. Der dritte Platz wurde durch das Ausscheiden Nokias aus der Top 5 frei. RIM verkaufte 7,7 Millionen Geräte und erreichte damit einen Marktanteil von 4,3 Prozent. Ein Jahr zuvor war RIMs Marktanteil mit 9,6 Prozent deutlich höher, reichte allerdings damals auch nur für den fünften Platz.

ZTE strebt auf den dritten Platz

Deutlich zulegen konnte der chinesische Hersteller ZTE, der insgesamt 7,5 Millionen Geräte verkaufte und damit auf einen Marktanteil von 4,2 Prozent kam. Falls ZTE weiterhin so zulegt, könnte der Hersteller bald die Nummer drei im Smartphone-Markt werden, nachdem ZTE im zweiten Quartal 2012 erstmals in die Top-5-Smartphone-Weltrangliste aufgestiegen ist. Vor einem Jahr lag ZTEs Marktanteil gerade mal bei 3,3 Prozent.

HTC ist auf den fünften Platz abgesackt und kommt mit 7,3 Millionen verkauften Smartphones auf einen Marktanteil von genau 4 Prozent. Damit verringert sich HTCs Marktanteil immer weiter. Noch vor einem Jahr lag er bei 10,3 Prozent.

Der gesamte Smartphone-Markt wuchs im dritten Quartal 2012 um 45,3 Prozent auf 179,7 Millionen verkaufte Geräte. Vor einem Jahr wurden weltweit 123,7 Millionen Smartphones verkauft.


niw8 07. Nov 2012

... echt krass

shop... 05. Nov 2012

Nokia wird mit den Kampfpreisen sicher aufholen. :-) Preissuche auf www.konsumforum.com

flasherle 30. Okt 2012

wenn kein smartphone was bitte soll es dann sein?

JensM 26. Okt 2012

Natürlich verkaufen sie (htc/rim) noch viele. Aber viel weniger als im Vorjahr (10 -> 7...

MistelMistel 26. Okt 2012

Aktuell weiss ich nicht, aber sobald BB10 fertig ist werd ich mein allererstes BlackBerry...

Kommentieren



Anzeige

  1. SAP Application Manager (m/w) SD, CS, GTS
    über p3b, Winterthur (Schweiz)
  2. Software Quality Engineer (m/w) mit Fokus Elektrotechnik / Mechatronik
    OMICRON electronics GmbH, Klaus/Vorarlberg (Österreich)
  3. Informatiker/in Schwerpunkt SAP Applikationen
    Lechwerke AG, Augsburg
  4. Kundenberater / Projektmanager (m/w) Vertriebssteuerung
    Magmapool AG, Montabaur (Raum Koblenz)

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Smartwatch

    Pebble senkt die Preise

  2. Überhitzungsgefahr

    Rückruf für Amazon-Basics-Ladeteil

  3. Gapgate

    Spalte im Samsung Galaxy Note 4 ist gewollt

  4. 100-Millionen-Dollar-Datenklau

    Hacker wegen Software-Diebstahls angeklagt

  5. Apple

    Golden Master von OS X 10.10 Yosemite ist da

  6. Microsofts neues Betriebssystem

    Auf Windows 8 folgt Windows 10 mit Startmenü

  7. Akamai

    Deutschlands Datenrate liegt bei 8,9 MBit/s durchschnittlich

  8. Niedriger Schmelzpunkt

    3D-Drucken mit metallischer Tinte

  9. Tiger and Dragon II

    Netflix bietet ersten Kinofilm gleichzeitig zur Premiere

  10. Darkfield VR

    Kickstart für Dogfights mit Oculus Rift



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Bash-Lücke: Die Hintergründe zu Shellshock
Bash-Lücke
Die Hintergründe zu Shellshock
  1. Shellshock Immer mehr Lücken in Bash
  2. Linux-Shell Bash-Sicherheitslücke ermöglicht Codeausführung auf Servern

Trainingscamp NSA: Ex-Spione gründen High-Tech-Startups
Trainingscamp NSA
Ex-Spione gründen High-Tech-Startups
  1. Vorratsdatenspeicherung NSA darf weiter Telefondaten von US-Bürgern sammeln
  2. Prism-Programm US-Regierung drohte Yahoo mit täglich 250.000 Dollar Strafe
  3. NSA-Ausschuss Grüne "frustriert und deprimiert" über Schwärzung von Akten

Filmkritik Who Am I: Ritalin statt Mate
Filmkritik Who Am I
Ritalin statt Mate
  1. NSA-Affäre Staatsanwaltschaft ermittelt nach Cyberangriff auf Stellar
  2. Treasure Map Wie die NSA das Netz kartographiert
  3. Geheimdienste Wie ein Riesenkrake ins Weltall kam

    •  / 
    Zum Artikel