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HTC-Chef Peter Chou
HTC-Chef Peter Chou (Bild: Brendan McDermid/Reuters)

Smartphones: HTC schließt Standorte und entlässt 1.000 Beschäftigte

HTC-Chef Peter Chou
HTC-Chef Peter Chou (Bild: Brendan McDermid/Reuters)

Die One-Produktserie von HTC verkauft sich nicht wie erhofft. Der taiwanische Smartphonehersteller beginnt deshalb einen Stellenabbau und spart bei Forschung und Entwicklung.

HTC schließt weltweit mehrere Standorte und baut rund 1.000 Arbeitsplätze ab. Das berichtet die taiwanische Branchenzeitung Digitimes aus informierten Kreisen. Danach steht der Smartphonehersteller unter Druck durch schwache Verkaufszahlen der HTC-One-Produktserie in Europa und Nordamerika.

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HTC schließt einer Forschungs- und Entwicklungsabteilung im US-Bundesstaat North Carolina und Büros in Brasilien. Beschäftigte in der Entwicklungsabteilung wurden gekündigt. Für 600 Arbeiter sollen die Verträge nicht verlängert worden sein. Insgesamt sollen knapp 1.000 Mitarbeiter von dem Abbau betroffen sein.

Stellenabbau "nicht erheblich"

HTC erklärte der Digitimes, dass die Maßnahmen saisonbedingt und durch neue staatliche Regelungen bedingt seien. HTC hat 16.500 Beschäftigte, davon 4.000 im Bereich Forschung und Entwicklung. Daher sei der Stellenabbau "nicht erheblich", betonte das Unternehmen. Seit der zweiten Hälfte des Jahres 2011 sind Gewinn und Umsatz gesunken. Falls das Geschäft für das taiwanische Unternehmen in der zweiten Jahreshälfte 2012 nicht anzieht, seien weitere Entlassungen möglich, berichtet die Digitimes.

Wie die Taipei Times berichtete, erwartet die Investmentbank Goldman Sachs, dass "HTCs Liefermenge in Nordamerika gegenüber dem Vorjahr um 68 Prozent auf 6,7 Millionen, und in Europa um 38 Prozent auf 5,8 Millionen einbricht." Für das Jahr 2012 soll die HTC-Liefermenge insgesamt um 28 Prozent zurückgehen.

HTC hat laut einem unbestätigten Bericht die finanziellen Zusagen an Dr. Dres Kopfhörermarke Beats nicht einhalten können und musste das Geschäft darum am vergangenen Wochenende teilweise rückgängig machen. Statt der Mehrheit von Beats für 309 Millionen US-Dollar konnten nur noch 25 Prozent der Anteile erworben werden. HTC machte dabei einen Verlust von 4,88 Millionen US-Dollar.

HTC soll zudem von Microsoft von der Entwicklung der ersten Windows-8-Tablets ausgeschlossen sein. HTC würde nicht genügend Geräte mit dem neuen Betriebssystem verkaufen können und verfüge nicht über ausreichende Erfahrung mit Tablets, so die Begründung. Ausgewählt wurden andere Unternehmen mit einem höheren Verkaufsvolumen und mehr Tablet-Erfahrung. International hat HTC nur das Android-Tablet Flyer auf dem Markt.


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cc68 27. Jul 2012

dafür war Geld da. Besser wäre gewesen weniger Modelle und dafür diese auch gepflegt...

Himmerlarschund... 27. Jul 2012

Wo ist es denn besser? EDIT: Ich meine natürlich nur die, von denen du es weißt, nicht...

Himmerlarschund... 26. Jul 2012

Japp, das ist ja nun auch kein Geheimnis. Die Frage ist eher, ob man auf den Komfort der...

withered 25. Jul 2012

Bei Samsung steht's wenigstens mit den Custom ROMs nicht allzu schlecht. Beispiel Desire...

genab.de 25. Jul 2012

vom Nexus One wurden nur 140 000 Einheiten verkauft, und wurden deswegen nicht lange...



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