Abo
  • Services:
Anzeige
In wenigen Jahren sollen in der EU nur noch Handys mit einheitlichem Stecker verkauft werden.
In wenigen Jahren sollen in der EU nur noch Handys mit einheitlichem Stecker verkauft werden. (Bild: Reinraum/Lizenz: Public Domain)

Smartphones: EU-Rat beschließt Richtlinie für einheitliches Ladegerät

In wenigen Jahren sollen in der EU nur noch Handys mit einheitlichem Stecker verkauft werden.
In wenigen Jahren sollen in der EU nur noch Handys mit einheitlichem Stecker verkauft werden. (Bild: Reinraum/Lizenz: Public Domain)

Ab dem Jahr 2017 soll es in der EU nur noch Mobiltelefone mit einem einheitlichen Anschluss für Ladegeräte geben - welcher das sein soll, wurde aber noch nicht entschieden. Immerhin ist die nötige Richtlinie endgültig verabschiedet.

Anzeige

Nachdem zuvor das EU-Parlament dem neuen Vorschlag für ein einheitliches Ladegerät zugestimmt hatte, hat die Richtlinie nun auch den EU-Rat passiert. Schließlich hat die Vertretung der Mitgliedsstaaten ebenfalls das Papier abgesegnet, so dass einer Umsetzung nichts mehr im Weg steht. Wie der EU-Rat mitteilt (PDF), ändert sich an den Fristen nichts: Bis 2016 sollen die Mitgliedsstaaten die Richtlinie in nationales Recht umsetzen, die Gerätehersteller haben dann noch ein Jahr Zeit, die Änderungen umzusetzen.

Frühestens 2017 sollen in der Europäischen Union nur noch Mobiltelefone mit dem Standard-Anschluss verkauft werden dürfen, so dass nicht mehr jedem Smartphone ein eigenes Ladegerät beigelegt werden muss. Die Art des Anschlusses schreibt die EU bisher aber nicht vor, so dass sich gegenüber dem heute verbreiteten Micro-USB durchaus noch Änderungen ergeben könnten. Offensichtlichster Kandidat für einen neuen Anschluss ist USB Typ C, die Buchsen und Stecker sind kleiner als Micro-USB Typ B und beherrschen trotzdem USB 3.1 für mehr Geschwindigkeit sowie Power Delivery für das Aufladen mit höherer Leistung.

Das Ziel der Richtlinie ist nicht nur mehr Komfort für den Nutzer, sondern vor allem die Vermeidung von Elektroschrott. Die zuständigen Ausschüsse gehen davon aus, dass sich allein durch einen einheitlichen Anschluss jährlich 51.000 Tonnen Abfall einsparen lassen.

Großbritannien lehnt die Richtlinie ab, wie aus einem anderen Dokument (PDF) hervorgeht. Das Vereinigte Königreich will damit aber nicht den Standard-Anschluss verhindern, sondern eine Überregulierung des Marktes vermeiden. Die Richtlinie schreibt nämlich nicht nur ein einheitliches Ladegerät vor, sondern beschreibt ganz allgemein Vorschriften für das reibungslose Funktionieren von verschiedenen Geräte mit drahtloser Übertragung. Dadurch, so die Befürchtung Großbritanniens, könnten Geräte, die schon bisherigen Standards entsprechen, in Zukunft erneut geprüft werden müssen. Ob sich durch die Ablehnung der Briten rechtliche Hürden ergeben, ist noch nicht bekannt.


eye home zur Startseite
DrWatson 17. Apr 2014

Im englischen Artikel ist es besser erklärt: http://en.wikipedia.org/wiki...

ploedman 15. Apr 2014

Ich sag nur eins, wer auf der linken Seite fährt, statt auf der rechten sowie das...

mgh 15. Apr 2014

Ist trotzdem ärgerlich wenn es passiert... deswegen kaufe ich nur noch Geräte mit...

t1 15. Apr 2014

Echt? Hab schon ewig kein Mini-USB mehr gesehen, nur diese verdammt kleinen Micro-USB...

t1 15. Apr 2014

meinst du vielleicht Gewinn?



Anzeige

Stellenmarkt
  1. init AG, Karlsruhe
  2. Computec Media GmbH, Fürth
  3. time:matters GmbH, Neu-Isenburg
  4. MBtech Group GmbH & Co. KGaA, Neutraubling, Regensburg


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (täglich neue Deals)
  2. 399,00€ (Gutscheincode: HONOR8)

Folgen Sie uns
       


  1. Autonomes Fahren

    Suchmaschinenkonzern Yandex baut fahrerlosen Bus

  2. No Man's Sky

    Steam wehrt sich gegen Erstattungen

  3. Electronic Arts

    Battlefield 1 setzt Gold, aber nicht Plus voraus

  4. Kaby Lake

    Intel stellt neue Chips für Mini-PCs und Ultrabooks vor

  5. Telefonnummern für Facebook

    Threema profitiert von Whatsapp-Datenaustausch

  6. Browser

    Google Cast ist nativ in Chrome eingebaut

  7. Master of Orion im Kurztest

    Geradlinig wie der Himmelsäquator

  8. EU-Kommission

    Apple soll 13 Milliarden Euro an Steuern nachzahlen

  9. Videocodec

    Für Netflix ist H.265 besser als VP9

  10. Weltraumforschung

    DFKI-Roboter soll auf dem Jupitermond Europa abtauchen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Galaxy Note 7 im Test: Schaut dir in die Augen, Kleine/r/s!
Galaxy Note 7 im Test
Schaut dir in die Augen, Kleine/r/s!
  1. Samsung Display des Galaxy Note 7 ist offenbar nicht kratzfest
  2. PM1643 & PM1735 Samsung zeigt V-NAND v4 und drei Rekord-SSDs
  3. Gear IconX im Test Anderthalb Stunden Trainingsspaß

Xfel: Riesenkamera nimmt Filme von Atomen auf
Xfel
Riesenkamera nimmt Filme von Atomen auf
  1. US Air Force Modifikation der Ionosphäre soll Funk verbessern
  2. Teilchenbeschleuniger Mögliches neues Boson weist auf fünfte Fundamentalkraft hin
  3. Materialforschung Glas wechselt zwischen durchsichtig und schwarz

Deus Ex Mankind Divided im Test: Der Agent aus dem Hardwarelabor
Deus Ex Mankind Divided im Test
Der Agent aus dem Hardwarelabor
  1. Summit Ridge AMDs Zen-Chip ist so schnell wie Intels 1.000-Euro-Core-i7
  2. Doom Denuvo schützt offenbar nicht mehr
  3. Deus Ex angespielt Eine Steuerung für fast jeden Agenten

  1. Wie bescheuert muss man eigentlich sein

    dabbes | 19:00

  2. Re: Beste Anlaufstelle für neue Musik

    KikiMiMi | 18:59

  3. Re: das wird nicht passieren

    redwolf | 18:58

  4. Re: Europäische Union einmischen

    DrWatson | 18:57

  5. Re: Google? Nein Danke!

    Denkanstoss | 18:55


  1. 17:39

  2. 17:19

  3. 15:32

  4. 15:01

  5. 14:57

  6. 14:24

  7. 14:00

  8. 12:59


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel