Smartphonemarkt Samsung hängt Apple ein weiteres Mal ab

Im ersten Quartal 2012 führt Samsung den weltweiten Smartphonemarkt an und verweist Apple damit auf den zweiten Platz. Die Konkurrenz büßt zum Teil erheblich an Marktanteilen ein - vor allem Nokia.

Anzeige

Samsung nimmt außer im Handymarkt auch im weltweiten Smartphonemarkt im ersten Quartal 2012 die Marktführerschaft ein. Mit 42,2 Millionen verkauften Smartphones erreicht Samsung einen Marktanteil von 29,1 Prozent, berichten die Marktforscher von IDC. Nach Angaben von IDC erreichte Samsung damit einen neuen Rekordwert - mehr Smartphones hat bisher kein Hersteller im Smartphonesegment in einem Quartal verkauft.

HerstellerVerkaufte SmartphonesMarktanteil
1. Samsung42,2 Millionen29,1 Prozent
2. Apple35,1 Millionen24,2 Prozent
3. Nokia11,9 Millionen8,2 Prozent
4. RIM9,7 Millionen6,7 Prozent
5. HTC6,9 Millionen4,8 Prozent
Weltweiter Smartphonemarkt im ersten Quartal 2012 (Quelle: IDC)

Noch vor einem Jahr lag Samsungs Marktanteil bei 11,3 Prozent und der Hersteller erreichte damit nur den vierten Platz in der Weltrangliste der Smartphonehersteller. Im zurückliegenden Quartal hat Samsung damit zum zweiten Mal die Marktführerschaft im Smartphonesegment erlangt, nachdem Apple im vierten Quartal 2011 die Topposition eingenommen hatte.

Im ersten Quartal 2012 hat Apple 35,1 Millionen iPhones verkauft, was einem Marktanteil von 24,2 Prozent entspricht. Damit konnte auch Apple deutlich zulegen - noch vor einem Jahr lag der Marktanteil des iPhone-Herstellers bei 18,3 Prozent. Apple hat nach Angaben von IDC vor allem davon profitiert, dass das neue iPhone-Modell im ersten Quartal 2012 in weiteren Ländern wie etwa China auf den Markt gekommen ist.

Nokias Marktanteil bricht weiter ein

Ganz erhebliche Einbußen gab es für Nokia, das im zurückliegenden Quartal 11,9 Millionen Smartphones verkauft hat. Das entspricht einem Marktanteil von 8,2 Prozent und damit dem dritten Platz. Noch vor einem Jahr lag Nokias Marktanteil mehr als doppelt so hoch bei 23,8 Prozent und reichte noch für die Marktführerschaft. Im Vorquartal war Nokias Marktanteil bereits auf 12,4 Prozent eingebrochen. Während die Verkäufe von Windows-Phone-Smartphones im ersten Quartal 2012 nur leicht stiegen, brach der Absatz von Symbian-Smartphones weiter ein. Im ersten Geschäftsquartal in diesem Jahr machte Nokia 929 Millionen Euro Verlust.

Rückläufige Absatzzahlen gibt es auch bei Research In Motion (RIM), das weiterhin auf dem vierten Platz ist. 9,7 Millionen verkaufte Blackberry-Smartphones entsprechen einem Marktanteil von 6,7 Prozent. Damit hat sich der Marktanteil halbiert. Vor einem Jahr kam RIM auf 13,6 Prozent und lag noch auf dem dritten Platz.

Den fünften Platz nimmt erneut HTC ein, das ebenfalls Einbußen zu verzeichnen hat. Mit 6,9 Millionen verkauften Geräten hat HTC einen Marktanteil von 4,8 Prozent. Vor allem Probleme auf dem US-Markt machen dem Unternehmen zu schaffen. Vor einem Jahr lag HTCs Marktanteil bei 8,9 Prozent.

Im ersten Quartal 2012 wurden weltweit 144,9 Millionen Smartphones verkauft, was einem Zuwachs von 42,5 Prozent entspricht. Vor einem Jahr waren es noch 101,7 Millionen Smartphones.


Vollstrecker 16. Mai 2012

W0rd!

BlackBerry-Tommes 08. Mai 2012

Immer dieselbe dumme Diskussion. Hier geht es um den MARKTANTEIL. Und der errechnet sich...

war10ck 06. Mai 2012

ich auch und wenn nicht... dann auch :-)

WinnerXP 05. Mai 2012

... RIM IN RIP umbenennen? // Ich habe diesen Thread geschlossen, weil eine weitere...

foolmanchu 04. Mai 2012

Die teuersten Android-Modelle sind auch nicht viel billiger als ein iPhone. Aber Samsung...

Kommentieren



Anzeige

  1. Business Intelligence Analyst Logistik (m/w)
    Home Shopping Europe GmbH, Ismaning (Raum München)
  2. Ingenieur (m/w) Materialflusssimulation / Intralogistiksysteme
    BEUMER Maschinenfabrik GmbH & Co. KG, Beckum (Raum Münster, Dortmund, Bielefeld)
  3. Senior Consultant Reporting (m/w)
    b.telligent, München und Zürich
  4. Senior Softwareentwickler (m/w) Java EE
    Faktor Zehn AG, München und Köln

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Ubuntu 14.04 LTS im Test

    Canonical in der Konvergenz-Falle

  2. Überwachung

    Snowden befragt Putin in Fernsehinterview

  3. Bleichenbacher-Angriff

    TLS-Probleme in Java

  4. Cyanogenmod-Smartphone

    Oneplus One kann nur auf Einladung bestellt werden

  5. Heartbleed-Bug

    Strato und BSI warnen Nutzer

  6. Gameface Labs Mark IV

    Virtuelle, drahtlose Android-Realität mit 1440p

  7. Verbraucherwarnung

    Nokia ruft Netzteile des Lumia 2520 zurück

  8. Scannerdaten

    Landesdatenschützer wird wegen Zalando-Überwachung aktiv

  9. Test Wind-up Knight 2

    Endlos rennen bei Zeit- und Geldmangel

  10. Onlinehandel

    Wieder zwei Amazon-Standorte im Streik



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Robotik: Humanoide lassen sich mit dem Gehirn steuern
Robotik
Humanoide lassen sich mit dem Gehirn steuern

Der Roboter Geminoid soll bald nur durch Gedanken bewegt werden. Aber bei den Experimenten im Labor von Hiroshi Ishiguro geht es um mehr: Ishiguro will zeigen, dass Brain-Computer-Interfaces besser funktionieren, wenn das gesteuerte Objekt humanoid ist.

  1. Human Robots Roboter, menschengleich

Radeon R9 295X2 im Test: AMDs Wassermonster für 1.000-Watt-Netzteile
Radeon R9 295X2 im Test
AMDs Wassermonster für 1.000-Watt-Netzteile

Hybridkühlung, 50 Ampere auf der 12-Volt-Schiene - AMDs neue Dual-GPU-Grafikkarte ist ein kompromissloses Monster. In gut ausgestatteten High-End-PCs läuft sie dennoch problemlos und recht leise, und das so schnell, dass auch 4K-Auflösung mit allen Details spielbar wird.

  1. Schenker XMG P724 17-Zoll-Notebook mit Grafikleistung einer GTX 780 Ti
  2. Eurocom M4 13,3-Zoll-Notebook mit 3.200 x 1.800 Pixeln und i7-4940MX
  3. Nvidia Maxwell Geforce GTX 750 und GTX 750 Ti im Februar

Samsung Galaxy Note Pro 12.2 im Test: Groß, schwer, aber praktisch
Samsung Galaxy Note Pro 12.2 im Test
Groß, schwer, aber praktisch

Mit Stiftbedienung, viel Leistung und großem Display ist das Samsung Galaxy Note Pro 12.2 vor allem für den Business-Alltag entwickelt worden. Doch auch für Schüler und Studenten kann das Tablet interessant sein.

  1. Apple vs. Samsung 102 US-Dollar für die Autokorrektur
  2. Smartphones Die seltsame Demo des 30-Sekunden-Ladegeräts
  3. Apple vs. Samsung Apples Furcht vor großen Bildschirmen

    •  / 
    Zum Artikel