Galaxy S3
Galaxy S3 (Bild: Samsung)

Smartphone Samsungs Galaxy S3 brennt nach Behandlung in Mikrowelle

Im Juni 2012 kursierten Bilder eines verbrannten Galaxy S3 im Internet. Der Vorfall ist inzwischen aufgeklärt: Das Smartphone war zuvor nass geworden, der Reparaturversuch bestand aus dem Trocknen in einem Mikrowellenofen.

Anzeige

Die Fotos, die vor einigen Wochen von vielen Webseiten veröffentlicht wurden, erinnerten an frühere Unfälle mit Geräten, die über einen Lithium-Ionen-Akku verfügten: Ein neues Galaxy S3 war darauf zu sehen, das offenbar gebrannt hatte. Das Gerät gehörte einem jungen Mann aus Irland, es soll nach dem Einstecken in ein Dock in seinem Fahrzeug Feuer gefangen haben, wie er ursprünglich behauptete.

Was der Mann bisher nicht öffentlich sagte: Zuvor war das Gerät feucht geworden und zum Trocknen in eine Mikrowelle gelegt worden. Das jedenfalls geht aus einem von Samsung veröffentlichten Bericht eines Unternehmens hervor, das sich auf die Aufklärung von Brandursachen spezialisiert hat. Die Firma hatte auch festgestellt, dass der Feuchtigkeitssensor des Smartphones entfernt worden war. Über solche Sensoren können Hersteller erkennen, ob ein vom Nutzer anders beschriebener Defekt durch Nässe zustande kam.

In einem Forum hat der Nutzer des verbrannten S3 nun seinen ursprünglichen Bericht widerrufen und zugegeben, dass der Brand nicht von dem Smartphone selbst, sondern "einer externen Energiequelle" ausgelöst worden war. Eine Mikrowelle nennt er dabei jedoch nicht ausdrücklich, betont aber, dass der Schaden durch einen Trocknungsversuch einer dritten Person verursacht worden sei.

"Das war kein vorsätzlicher Akt, sondern ein dummer Fehler", schreibt der Samsung-Kunde wörtlich. Dem kann man sich nur anschließen, denn Elektronik gleich welcher Art gehört nicht in Mikrowellenöfen. Insbesondere Lithium-Ionen-Akkus können bei solchen Experimenten Brände auslösen, die sich mit Hausmitteln nur schwer löschen lassen.


ThadMiller 10. Jul 2012

Wenn nur dein Kopf drin ist spürst du wahrscheinlich gar nichts > da tot. Wenn du ihn nur...

ID51248 10. Jul 2012

"The court case involving Stella Liebeck is true and is widely known because of it being...

Hotohori 10. Jul 2012

Danke, das mit den "Sensoren" hat mich auch leicht verwirrt, da denkt man nun mal eher...

ThadMiller 10. Jul 2012

Hat bei mir aber schon zweimal geklappt...

shazbot 10. Jul 2012

Die Legende vom Haustier in der Mikrowelle ;) Ich denke manche Menschen sind einfach so...

Kommentieren



Anzeige

  1. Entwicklungsingenieur (m/w) Software Fahrwerkselektronik
    Continental AG, Nürnberg
  2. Senior IT-Systemadministrator/in
    virtual solution AG, München
  3. Software Entwickler (C++ / .NET / Java / Apps) (m/w)
    MAS Software GmbH, München
  4. Senior Software Developer .Net (m/w)
    Traxon Technologies Europe GmbH, Paderborn

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Streaming-Dienst

    Netflix-App für Amazons Fire TV ist da

  2. Pilot tot

    Spaceship Two stürzt in der Mojave-Wüste ab

  3. Bewegungsprofile

    Dobrindt wegen "Verkehrs-Vorratsdatenspeicherung" kritisiert

  4. Anonymisierung

    Facebook ist im Tor-Netzwerk erreichbar

  5. Spielekonsole

    Neuer 20-nm-Chip für sparsamere Xbox One ist fertig

  6. Günther Oettinger

    EU-Digitalkommissar will Urheberrechtssteuer für alle

  7. Ruhemodus

    Noch ein Bug in Firmware 2.0 der Playstation 4

  8. VDSL2-Nachfolgestandard

    Telekom-Konkurrenten starten G.fast-Praxistest

  9. Ego-Shooter

    Bethesda hat Prey 2 eingestellt

  10. Keine Bußgelder

    Sicherheitslücken bleiben ohne Strafen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Moore's Law: Totgesagte schrumpfen länger
Moore's Law
Totgesagte schrumpfen länger

OS X Yosemite im Test: Continuity macht den Mac zum iPhone-Helfer
OS X Yosemite im Test
Continuity macht den Mac zum iPhone-Helfer
  1. OS X 10.10 Yosemite ist da
  2. Betriebssystem Apple bringt dritte öffentliche Beta von OS X 10.10
  3. Apple OS X Yosemite - die zweite öffentliche Beta ist da

Samsung Galaxy Note 4 im Test: Ausdauerndes Riesen-Smartphone mit Top-Hardware
Samsung Galaxy Note 4 im Test
Ausdauerndes Riesen-Smartphone mit Top-Hardware
  1. Galaxy Note 4 4,5 Millionen verkaufte Geräte in einem Monat
  2. Samsung Galaxy Note 4 wird teurer und kommt früher
  3. Gapgate Spalt im Samsung Galaxy Note 4 ist gewollt

    •  / 
    Zum Artikel