Smartphone: Canonical senkt Preis für das Ubuntu Edge
Ubuntu Edge (Bild: Canonical)

Smartphone Canonical senkt Preis für das Ubuntu Edge

Canonical läutet bei seiner Crowdfunding-Kampagne für das Smartphone Ubuntu Edge mit einer Preissenkung den Endspurt ein, denn nach aktuellem Stand wird die Kampagne ihr gestecktes Ziel deutlich verfehlen.

Anzeige

32 Millionen US-Dollar will Canonical für sein geplantes Smartphone Ubuntu Edge über Indiegogo einsammeln. Nur wenn das gelingt, soll das Smartphone auch verkauft werden. Nach rund vier Tagen hatte Canonical dank Sonderpreisen für die ersten Besteller bereits über 6 Millionen US-Dollar zusammen, seitdem geht es aber nur noch langsam vorwärts. So kamen bislang rund 8,5 Millionen US-Dollar zusammen. Es fehlen also noch rund 23,5 Millionen Euro, die in den verbleibenden 14 Tagen eingesammelt werden müssen.

Canonical hat darauf nun mit einer letzten und dauerhaften Preissenkung für das Ubuntu Edge reagiert: Es wird ab sofort über Indiegogo für 695 US-Dollar angeboten. Die ersten Besteller erhielten es für 600 US-Dollar, der reguläre Preis lag aber bei 800 US-Dollar. Dadurch muss Canonical zwar mehr Smartphones verkaufen, um das Ziel zu erreichen, für jeden einzelnen Käufer wird das Smartphone aber billiger. Möglich sei das durch Nachverhandlungen mit einigen Komponentenherstellern.

Zudem kann Canonical mit Bloomberg einen ersten Firmenkunden präsentieren, der ein Paket mit 115 Smartphones für 80.000 US-Dollar geordert hat.

Käufer, die ihr Ubuntu Edge für einen höheren Preis vorbestellt haben, erhalten die Differenz zu 695 US-Dollar am Ende der Kampagne zurück. Weitere Preissenkungen soll es nicht geben, so Canonical. Das Unternehmen weist zudem darauf hin, dass das Ubuntu Edge ausschließlich über die aktuelle Indiegogo-Kampagne verkauft wird. Es ist nicht vorgesehen, das Smartphone regulär in den Handel zu bringen.

Dual-Boot mit Ubuntu und Android

Das Ubuntu Edge läuft parallel mit Ubuntu Phone und Android als Dual-Boot-System. Befindet sich das Smartphone in einer Dockingstation, kann es über einen Monitor wie einen Desktop-PC mit Ubuntu genutzt werden.

Das Gehäuse des Edge ist aus Metall und 124 x 64 x 9 mm groß. Das Display misst 4,5 Zoll und hat eine Auflösung von "nur" 1.280 x 720 Pixeln. Statt auf eine maximale Auflösung soll mehr Wert auf Farbechtheit gelegt werden. Der Bildschirm ist durch kratzfestes Glas geschützt.

Im Inneren soll der schnellste verfügbare "Multi-Core-Prozessor" arbeiten, welcher das dann sein wird, verrät Canonical aber noch nicht. Die Größe des Arbeitsspeichers beträgt 4 GByte, der eingebaute Flash-Speicher ist 128 GByte groß - dies wurde laut Ubuntu wegen der besseren Nutzbarkeit als Desktop-PC so gewählt.

Das Edge unterstützt WLAN nach 802.11a/n auf den Frequenzen 2,4 und 5 GHz sowie LTE. Bluetooth läuft in der Version 4.0, ein NFC-Chip sowie GPS sind ebenfalls eingebaut. Auf der Rückseite befindet sich eine 8-Megapixel-Kamera, die auch bei geringer Beleuchtung gute Fotos machen soll. Auf der Vorderseite ist eine 2-Megapixel-Kamera für Videotelefonie eingebaut.


L_Starkiller 15. Aug 2013

Gibt es schön Informationen darüber, wie die Dockingstation aussehen wird und was dort...

commander1975 11. Aug 2013

Genau das hab ich doch geschrieben. ;-) Es ging doch darum das Jemand schrieb man müsse...

3rain3ug 09. Aug 2013

Man kann ja auch nichts falsch machen... im Gegenteil eigentlich kann man mit dieser...

blackout23 09. Aug 2013

Du kannst das Ding nach Erhalt 28 Tage lang zurück geben und kriegst dein Geld wieder...

pythoneer 08. Aug 2013

Ich verstehe gerade nicht was du mir sagen willst. Benutz doch mal Facebook auf iOS oder...

Kommentieren



Anzeige

  1. Teamleiter Java Softwareentwicklung (m/w)
    über HRM CONSULTING GmbH, Berlin
  2. Manager (m/w) Softwareentwicklung
    WTS Group AG Steuerberatungsgesellschaft, Erlangen (Raum Nürnberg)
  3. Entwicklungsingenieur (m/w) Software
    EBE Elektro-Bau-Elemente GmbH, Leinfelden-Echterdingen bei Stuttgart
  4. Java Entwickler/in
    Robert Bosch Car Multimedia GmbH, Hildesheim

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Wildstar

    NC Soft entlässt Mitarbeiter

  2. Mozilla

    Einfache Web-Apps auf dem Smartphone erstellen

  3. Civ Beyond Earth Benchmark

    Schneller, ohne Mikroruckler und geringere Latenz mit Mantle

  4. Allview X2 Soul mini

    Sehr dünnes Smartphone im Alu-Gehäuse für 200 Euro

  5. Toybox Turbos

    Codemasters veranstaltet Rennen auf dem Frühstückstisch

  6. Xamarin

    C# dank Mono für die Unreal Engine 4

  7. Tor-Router

    Invizbox will besser sein als die Anonabox

  8. Moore's Law

    Totgesagte schrumpfen länger

  9. Agents of Storm

    Free-to-Play-Strategie von den Max-Payne-Machern

  10. Sipgate

    Dienste nach DDoS-Angriff wiederhergestellt



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Schenker XMG P505 im Test: Flaches Gaming-Notebook mit überraschender GTX 970M
Schenker XMG P505 im Test
Flaches Gaming-Notebook mit überraschender GTX 970M
  1. Getac S400-S3 Das Ruggedized-Notebook mit SSD-Heizung
  2. Geforce GTX 980M und 970M Maxwell verdoppelt Spielgeschwindigkeit von Notebooks
  3. Toughbook CF-LX3 Panasonics leichtes Notebook mit der Lizenz zum Runterfallen

Legale Streaming-Anbieter im Test: Netflix allein macht auch nicht glücklich
Legale Streaming-Anbieter im Test
Netflix allein macht auch nicht glücklich
  1. Netflix-Statistik Die Schweiz streamt am schnellsten
  2. Deutsche Telekom Entertain ab dem 14. Oktober mit Netflix
  3. HTML5-Videostreaming Netflix bietet volle Linux-Unterstützung

Windows 10 Technical Preview ausprobiert: Die Sonne scheint aufs Startmenü
Windows 10 Technical Preview ausprobiert
Die Sonne scheint aufs Startmenü
  1. Build 9860 Windows 10 jetzt mit Info-Center für Benachrichtigungen
  2. Microsoft Neue Fensteranimationen für Windows 10
  3. Windows 10 Microsoft will nicht an das unbeliebte Windows 8 erinnern

    •  / 
    Zum Artikel