Smarthome Wandsteckdose und Dimmer mit Android-Computer

Das US-Unternehmen Ube will Wohnungen und Häuser auf unkomplizierte Weise smarter machen. Und setzt dabei auf Dimmer, Funksteckdosen und Wandsteckdosen mit ARM-Chip und Android-Betriebssystem.

Anzeige

Das US-Unternehmen Ube arbeitet nach eigenen Angaben an den bisher smartesten Lichtschaltern und Steckdosen der Welt. Der Smart Dimmer etwa soll herkömmliche Lichtschalter ersetzen und beherbergt einen 32-Bit-ARM-Mikroprozessor, auf dem ein Android-Betriebssystem mit komplettem IP-Stack läuft. Der Smart Dimmer wird per WLAN mit dem Heimnetz verbunden und kann so auch programmiert und ferngesteuert werden.

Das Smart Outlet ist eine 110/220V-kompatible Unterputz-Doppel-Wandsteckdose, ebenfalls mit ARM-CPU, Android und WLAN. Es lassen sich Geräte mit insgesamt bis zu 1.000 Watt anschließen, die dann aus der Ferne ein- und ausgeschaltet werden können. Außerdem lässt sich der Stromverbrauch überwachen.

  • Smart Dimmer - im typischen US-Design (Bild: Ube)
  • Smart Outlet - mit US-Steckdosen-Design (Bild: Ube)
  • Smart Plug - mit US-Steckdosen-Design (Bild: Ube)
Smart Dimmer - im typischen US-Design (Bild: Ube)

Wenn bestehende Steckdosen nicht umgerüstet werden sollen, dann kann alternativ auch Ubes funkgesteuerte Steckdose Smart Plug genutzt werden. Sie erlaubt es im Unterschied zum Smart Outlet auch, angeschlossene Lampen zu dimmen, vorausgesetzt, die darin verwendeten Leuchtmittel sind dafür ausgelegt. Der Smart Plug verkraftet Geräte mit einem Verbrauch von insgesamt 500 Watt.

Universalfernsteuerung fürs vernetzte Haus

Die Fernsteuerung der Smarthome-Geräte von Ube kann etwa über Apps für Android- und iOS-Geräte erfolgen. Außerdem unterstützt die Ube-App die Steuerung von netzwerkfähigen Smart-TVs, AV-Receivern, Blu-ray- und DVD-Playern, Set-Top-Boxen, Thermostaten, Jalousien, Garagentoren und weiteren Geräten.

Das soll es Kunden ersparen, verschiedene Fernsteuerungs-Apps für verschiedene Geräte nutzen zu müssen. Und vor allem: Es lassen sich auch komplexere Steuerungsscripte anlegen, so dass zur Filmwiedergabe etwa Fernseher, AV-Receiver und Blu-ray-Player eingeschaltet und die Lichter automatisch gedimmt oder abgeschaltet werden.

Laut eines Berichts der Technology Review will Ube sein Android-basiertes Smarthome-System im Frühjahr 2013 ausliefern. Der Smart Dimmer und der Smart Plug sollen pro Stück etwa 60 bis 70 US-Dollar kosten. Während die Ube-App kostenlos angeboten werden soll, fallen für die Premium-Funktionen 19 US-Dollar pro Jahr an. Die beinhalten dann komplexere Fernsteuerungsdienste; die später auch ein automatisches Ein- und Abschalten von Licht und Heizung oder Klimaanlage beinhalten sollen, je nachdem, ob sich der Nutzer gerade seiner Wohnung nähert oder sie verlässt.


theodore 06. Nov 2012

Danke für den Hinweis :)

Fizze 06. Nov 2012

Huch, Stromausfall?

Das Ich 06. Nov 2012

Danke für den Link. Durchaus für meine eigenen Zwecke interessant .. Leider wird aus dem...

Technikfreak 06. Nov 2012

Eigentlich ist es nichts neues, was in Europa nicht schon lange als komplette...

neocron 05. Nov 2012

einfacher? 1. wie kann etwas einfacher sein als ein verdammter lichtschalter!? und 2...

Kommentieren



Anzeige

  1. Senior Softwareentwickler (m/w) Java EE
    Faktor Zehn AG, München und Köln
  2. Mitarbeiter/in im Bereich Informationstechnologie/IT Service
    Toho Tenax Europe GmbH, Heinsberg-Oberbruch und Wuppertal
  3. Entwickler (m/w) SAP WM / LES (Warehouse Management)
    PAUL HARTMANN AG, Heidenheim
  4. Entwicklungsingenieur (m/w) Systemarchitektur / Systems Engineering
    Diehl BGT Defence GmbH & Co. KG, Überlingen am Bodensee

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. MPAA und RIAA

    Film- und Musikindustrie nutzte Megaupload intensiv

  2. F-Secure

    David Hasselhoff spricht auf der Re:publica in Berlin

  3. "Leicht zu verdauen"

    SAP bietet Ratenkauf und kündigt vereinfachte GUI an

  4. Test The Elder Scrolls Online

    Skyrim meets Standard-MMORPG

  5. AMD-Vize Lisa Su

    Geringe Chancen für 20-Nanometer-GPUs von AMD für 2014

  6. Bärbel Höhn

    Smartphone-Hersteller zu Diebstahl-Sperre zwingen

  7. Taxi-App

    Uber will trotz Verbot in weitere deutsche Städte

  8. First-Person-Walker

    Wie viel Gameplay braucht ein Spiel?

  9. Finanzierungsrunde

    Startup Airbnb ist zehn Milliarden US-Dollar wert

  10. Spähaffäre

    Snowden erklärt seine Frage an Putin



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Cortana im Test: Gebt Windows Phone eine Stimme
Cortana im Test
Gebt Windows Phone eine Stimme

Mit Windows Phone 8.1 bringt Microsoft nicht nur lange vermisste Funktionen wie die zentrale Benachrichtigungsübersicht auf das Smartphone, sondern auch die Sprachassistentin Cortana. Diese kann den Alltag tatsächlich erleichtern - und singen.

  1. Smartphones Nokia und HTC planen Updates auf Windows Phone 8.1
  2. Ativ SE Samsungs neues Smartphone mit Windows Phone
  3. Microsoft Internet Explorer 11 für Windows Phone

Wolfenstein The New Order: "Als Ein-Mann-Armee gegen eine Übermacht"
Wolfenstein The New Order
"Als Ein-Mann-Armee gegen eine Übermacht"

B. J. Blazkowicz muss demnächst wieder die Welt retten - in einem Wolfenstein aus Schweden. Im Interview hat Golem.de mit Andreas Öjerfors, dem Senior Gameplay Designer, über verbotene Inhalte, die KI und Filmvorbilder von The New Order gesprochen.

  1. The New Order Wolfenstein erscheint ohne inhaltliche Schnitte
  2. Wolfenstein angespielt Agent Blazkowicz in historischer Mission
  3. Bethesda Zugang zur Doom-Beta führt über Wolfenstein

Vorratsdatenspeicherung: Totgesagte speichern länger
Vorratsdatenspeicherung
Totgesagte speichern länger

Die Interpretationen des EuGH-Urteils zur Vorratsdatenspeicherung gehen weit auseinander. Für einen endgültigen Abgesang auf die anlasslose Speicherung von Kommunikationsdaten ist es aber noch zu früh.

  1. Bundesregierung Vorerst kein neues Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung
  2. Innenministertreffen Keine schnelle Neuregelung zur Vorratsdatenspeicherung
  3. Urteil zu Vorratsdatenspeicherung Regierung uneins über neues Gesetz

    •  / 
    Zum Artikel