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Das Moleskine Smart Writing Set mit Stift, Notizbuch und digitalisierten Inhalten
Das Moleskine Smart Writing Set mit Stift, Notizbuch und digitalisierten Inhalten (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Stift kommt auch ohne Verbindung aus

Der Pen+ wird per Bluetooth 4.0 mit einem Smartphone oder Tablet verbunden - die entsprechenden kostenlosen Digitalisierungsapps gibt es für Android und iOS. Sind die jeweiligen Apps geöffnet, werden handschriftliche Eingaben im Notizbuch direkt auf dem verbundenen Gerät wiedergegeben - in Echtzeit, mit einer minimalen Latenz.

  • Moleskine hat mit dem Smart Writing Set ein Schreibset herausgebracht, das handschriftliche Inhalte digitalisiert. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Technik basiert auf Neolabs Neo Smartpen N2. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Notizbuch hat 128 Seiten, die mit einem unauffälligen Muster überzogen sind. Dieses nutzt die Kamera des Stiftes zur Orientierung. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Notizbuch ist im klassischen Moleskine-Design gehalten. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Den Stift nennt Moleskine Pen+, es handelt sich allerdings schlicht um einen umbenannten Neo Smartpen N2. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Unterhalb der Schreibspitze befindet sich die Öffnung der Kamera. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Moleskine Smart Writing Set (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Den Stift nennt Moleskine Pen+, es handelt sich allerdings schlicht um einen umbenannten Neo Smartpen N2. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Ist der Stift mit keinem Gerät verbunden, kann er bis zu 1.000 geschriebene Seiten im Zwischenspeicher ablegen. Mit einer Akkuladung können Nutzer fünf Stunden lang durchschreiben, geladen wird der Stift über einen Micro-USB-Anschluss.

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Umwandlung von Geschriebenem erfolgt zuverlässig

Die digitale Visualisierung von geschriebenen oder gezeichneten Inhalten erfolgt in unseren Tests zuverlässig - dank Neolabs Ncode-Papier befinden sich digitalisierte Inhalte auf dem Tablet an der gleichen Stelle wie auf dem Papier. Nutzer müssen kaum auf die Haltung des Stiftes achten, in unseren Versuchen werden Schrift und Zeichnungen stets zuverlässig erkannt - die Kamera muss sich nur immer unterhalb der Mine befinden.

In der App können wir verschiedene Notizbücher verwalten und digitalisierte Seiten löschen oder verschieben. Interessant sind natürlich die Möglichkeiten, übertragene Inhalte zu bearbeiten und zu teilen. Nutzer können unter anderem Schrift und Zeichnungen kolorieren, die Strichdicke verändern oder farblich hinterlegen. Dafür werden die zu bearbeitenden Teile mit dem Finger markiert, was manchmal jedoch etwas umständlich ist.

Teilen in verschiedenen Formaten möglich

Die digitalen Inhalte können in verschiedenen Dateiformaten geteilt werden - beispielsweise als Bild oder als PDF. Einzelne Seiten können direkt per E-Mail verschickt werden; dies lässt sich sogar direkt über das Papier erledigen. In der rechten oberen Ecke befindet sich ein kleiner Briefumschlag; tippt der Nutzer diesen mit dem Stift an, wird die jeweilige Seite in eine neue E-Mail-Nachricht eingebettet und kann versendet werden.

Auch eine Schrifterkennung gibt es, die - sofern die Handschrift nicht zu unleserlich ist - mit der Hand geschriebenes in bearbeitbaren Text umwandeln kann. Zudem verfügt der Pen+ über eine Aufzeichnungsfunktion, mit der sich Sprachnotizen aufnehmen lassen.

Fazit

Das Smart Writing Set von Moleskine ist im Grunde nicht neu - der Stift und das Papier sind von Neolab, der Stift Neo Smartpen N2 ist im Handel für um die 190 Euro erhältlich. Moleskine hat das Produkt auf seine Marke zugeschnitten und das Notizbuch an das klassische Moleskine-Aussehen angepasst - durch den gebogenen Rand aber von den üblichen Notizbüchern abgehoben.

Mit einem Preis von 230 Euro für den Stift, eine Ersatzmine und das 128-seitige Notizbuch ist das Smart Writing Set im Grunde nicht teurer als der originale Stift von Neolab und ein passendes Notizbuch. Dafür können Notizbuch-Fans ihre Arbeit in einem stilsicheren Moleskine-Buch festhalten.

Die Texterkennung und -übertragung funktioniert in unseren Tests sehr gut. Die Nachbearbeitungsmöglichkeiten sind umfassend, stellenweise aber etwas umständlich zu bedienen. Eines der Kernstücke des Konzeptes - das Teilen der digitalisierten Seiten - funktioniert gut.

Letztlich ist das Moleskine Smart Writing Set eine nicht viel teurere Variante des Neolab-Systems, das - aufgrund des Designs des Notizbuchs - nicht nur Moleskine-Fans, die ihre handschriftlichen Notizen digitalisieren wollen, gefallen dürfte.

 Smart Writing Set im Hands on: Mit Moleskine stilvoll und digital schreiben

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Bluesy 16. Mai 2016

Ich bin ein großer Fan handschriftlicher Notizen, lebe aber in einer digitalen Welt...

lordguck 11. Apr 2016

Ich verwende Smartpens schon seit Jahren. Livescribe, Staedler, Anoto usw. Neben einigen...

Carvin 07. Apr 2016

Brauchen diese Apps eine bestehende Internetverbindung? - NEIN Werden meine Notizen in...

TarikVaineTree 07. Apr 2016

Du hast meinen zweiten Post gelesen?

lordguck 07. Apr 2016

Hi, leider sind die Stifte unbrauchbar. Die Technik mit Mikrofon, Spezialpapier und...



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