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LG will WebOS weiterentwickeln und in Fernsehern einsetzen.
LG will WebOS weiterentwickeln und in Fernsehern einsetzen. (Bild: Ethan Miller/Getty Images)

Smart TV LG kauft WebOS

Das von Palm entwickelte Betriebssystem WebOS bekommt einen neuen Besitzer: LG kauft WebOS von HP. LG will WebOS in seiner kommenden Fernsehergeneration einsetzen.

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LG übernimmt den Quelltext und Dokumentation von WebOS sowie einige Mitarbeiter, die derzeit bei HP an dem System arbeiten. Das gaben die beiden Unternehmen am Montagabend bekannt. Zugleich schließt LG einen Lizenzvertrag mit HP, um zusätzlich einige für WebOS-Geräte relevante Patente zu lizenzieren, die im Besitz von HP bleiben. Dabei geht es um Patente, die grundlegende Funktionen des Betriebssystems und Teile des User Interface abdecken und heute von vielen Unternehmen genutzt werden.

HP kann mit dem Verkauf das Kapitel WebOS abschließen, hatte das Unternehmen mit dem System doch wenig Glück. Nach der Übernahme von Palm brachte HP mit dem Touchpad nur ein Gerät auf Basis von WebOS auf den Markt, das aber deutlich zu langsam war. Im August 2011 schloss HP dann die gesamte WebOS-Gerätesparte. Danach wurden Geräte wie das WebOS-Tablet Touchpad oder das WebOS-Smartphone Pre3 zu Schleuderpreisen verkauft. Ende 2011 entschied HP unter einer neuen Chefin, WebOS als Open-Source-Projekt weiterzuführen. Im August 2012 gliederte HP dann WebOS in eine eigene Firma namens Gram aus und veröffentlichte im September 2012 Open WebOS 1.0. Geräte mit Open WebOS hat HP bislang nicht angekündigt.

LG hingegen kündigte im Oktober 2012 an, sein eigenes Smart-TV-System durch WebOS zu ersetzen. Mit der Übernahme von WebOS will LG dafür sorgen, dass WebOS auch in den nächsten Jahren weiterentwickelt wird. Dazu sollen die WebOS-Entwickler im Silicon Valley beitragen, die mit WebOS von HP zu LG wechseln. Die Mitarbeiter sollen der Kern des neuen LG Silicon Valley Lab mit Büros in Sunnyvale und San Francisco werden.

Die Leitung der Open-Source-Projekte Open WebOS und Enyo geht ebenfalls an LG über. HP hingegen behält alles, was Palm in Sachen Cloud Computing gemacht hat, einschließlich Quelltexten, Mitarbeitern, Infrastruktur und Verträgen. Auch der Support für Palm-Kunden wird weiterhin von HP abgewickelt.


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SoniX 13. Sep 2013

Konnte mich garnichtmehr an meinen Beitrag erinnern. Heute habe ich notgedrungen ein...

SoniX 26. Feb 2013

Wie die das genau umsetzen wollen frage ich mich auch. Ein TV ist ja nicht dazu da um...

Jossele 26. Feb 2013

hab auch laut lachen müssen als ich das mit dem "wenig glück" las! Das hatte wie u_u...

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