O2 ist überzeugt, dass Smart Steps alle Datenschutzansprüche erfüllt.
O2 ist überzeugt, dass Smart Steps alle Datenschutzansprüche erfüllt. (Bild: O2)

Smart Steps O2 will keine Bewegungsdaten verkaufen

Telefónica hat auf die Kritik an dem geplanten Verkauf von Bewegungsdaten reagiert: Smart Steps werde in Deutschland nicht eingeführt, hat das Unternehmen mitgeteilt.

Anzeige

Der Mobilfunkanbieter O2 wird Smart Steps in Deutschland nicht einführen. Damit reagiert der spanische Telekommunikationskonzern Telefónica, dem O2 gehört, auf die Kritik an dem Produkt.

"Wir sind überzeugt, dass das von Telefónica Dynamic Insights vorgestellte Produkt alle Datenschutzansprüche erfüllt. Denn bei allen Produkteinführungen gilt: Datenschutz und Kundenzufriedenheit hat bei Telefónica oberste Priorität", schreibt das Unternehmen in seinem Blog.

Keine konkreten Pläne

Es habe ohnehin keine konkreten Pläne gegeben, Smart Steps in Deutschland einzuführen, erklärte Telefónica. "Nach dem Feedback unserer Kunden haben wir uns nun allerdings entschieden, Smart Steps in Deutschland nicht einzuführen"

Die Idee von Smart Steps ist, Bewegungsdaten von O2-Kunden zu sammeln, sie mit weiteren Informationen anzureichern und die so aufbereiteten Daten zu verkaufen. Der Käufer hätte dann beispielsweise erfahren, ob und wie lange eine Person vor einem Schaufenster stehen geblieben ist und ob sie danach das Geschäft betreten hat, ebenso ihr Alter und Geschlecht.

Datenschützer hatten das Vorhaben massiv kritisiert. Das Wirtschaftsministerium erklärte, der Verkauf von Standortdaten, auch wenn diese anonymisiert seien, verstoße gegen das Telekommunikationsgesetz.


RipClaw 05. Nov 2012

Die Mitteilung von O2 kam aber eher so rüber das hier gezielt Individuen getrackt...

fratze123 05. Nov 2012

Ich hoffe, dass die Behörden wenigstens entsprechende Ermittlungen eingeleitet haben.

Monkfood 05. Nov 2012

So beunruhigend ich den oben beschriebenen Artikel empfinde, so unbegründet erscheint er...

Kommentieren



Anzeige

  1. Software Entwickler Energie PHP / MySQL (m/w)
    CHECK24 Services GmbH, München
  2. Teamleiter / Senior System Analyst EDI (m/w)
    HAVI Logistics Business Services GmbH, Duisburg
  3. Softwareentwickler für mobile und Web-Applikationen (m/w)
    g/d/p Marktanalysen GmbH, Hamburg
  4. Technischer Projektleiter (m/w) Automotive
    Siemens AG, Erlangen

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Streaming-Dienst

    Netflix-App für Amazons Fire TV ist da

  2. Pilot tot

    Spaceship Two stürzt in der Mojave-Wüste ab

  3. Bewegungsprofile

    Dobrindt wegen "Verkehrs-Vorratsdatenspeicherung" kritisiert

  4. Anonymisierung

    Facebook ist im Tor-Netzwerk erreichbar

  5. Spielekonsole

    Neuer 20-nm-Chip für sparsamere Xbox One ist fertig

  6. Günther Oettinger

    EU-Digitalkommissar will Urheberrechtssteuer für alle

  7. Ruhemodus

    Noch ein Bug in Firmware 2.0 der Playstation 4

  8. VDSL2-Nachfolgestandard

    Telekom-Konkurrenten starten G.fast-Praxistest

  9. Ego-Shooter

    Bethesda hat Prey 2 eingestellt

  10. Keine Bußgelder

    Sicherheitslücken bleiben ohne Strafen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Moore's Law: Totgesagte schrumpfen länger
Moore's Law
Totgesagte schrumpfen länger

OS X Yosemite im Test: Continuity macht den Mac zum iPhone-Helfer
OS X Yosemite im Test
Continuity macht den Mac zum iPhone-Helfer
  1. OS X 10.10 Yosemite ist da
  2. Betriebssystem Apple bringt dritte öffentliche Beta von OS X 10.10
  3. Apple OS X Yosemite - die zweite öffentliche Beta ist da

Samsung Galaxy Note 4 im Test: Ausdauerndes Riesen-Smartphone mit Top-Hardware
Samsung Galaxy Note 4 im Test
Ausdauerndes Riesen-Smartphone mit Top-Hardware
  1. Galaxy Note 4 4,5 Millionen verkaufte Geräte in einem Monat
  2. Samsung Galaxy Note 4 wird teurer und kommt früher
  3. Gapgate Spalt im Samsung Galaxy Note 4 ist gewollt

    •  / 
    Zum Artikel