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Skinhaptics: andere Sinne als die Augen
Skinhaptics: andere Sinne als die Augen (Bild: Sriram Subramanian/University of Sussex)

Skinhaptics: Ultraschall macht die Hand zum Display

Wearables wie Smartwatches werden immer häufiger. Die Geräte haben jedoch kleine Displays. Englische Forscher wollen die Handfläche zum Display machen - mit Ultraschall.

Fühlen, ohne dass es etwas zu fühlen gibt: Englische Forscher haben ein Display auf der Basis von Ultraschall entwickelt. Es ermöglicht Nutzern ein haptisches Feedback bei der Interaktion mit virtuellen Objekten.

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Skinhaptics nennen die Forscher der University of Sussex in Falmer in Südengland ihre Entwicklung, die sie dieser Tage auf dem IEEE Haptics Symposium in Philadelphia vorgestellt haben. Sie besteht aus einer Anordnung von Signalgebern, die auf dem Handrücken befestigt werden. Sie senden Ultraschallwellen durch die Hand und erzeugen so in der Handfläche einen Sinneseindruck.

Schallwellen werden fokussiert

Diese Signalgeber könnten beispielsweise in einen Handschuh integriert werden, den der Nutzer trägt. Die Schallwellen werden dann auf einen bestimmten Punkt in der Handfläche fokussiert. Um das zu erreichen, nutzen die Forscher um Sriram Subramanian die Zeitumkehr-Signalverarbeitung.

Mit der zunehmenden Verbreitung von Wearables, also am Körper getragenen digitalen Geräten, würden andere Sinne als die Augen mehr Bedeutung erhalten, um Inhalte wahrzunehmen, sagt Subramanian. Dazu gehöre beispielsweise Berührung.

Die Hand wird zur Interaktionsfläche

Hinzu kommt, dass die Geräte wie Smartwatches immer kleiner würden, was die Interaktion erschwere. "Stellen Sie sich vor, Sie sind auf dem Fahrrad unterwegs und wollen die Lautstärke der Smartwatch ändern, da ist auf der Uhr nur sehr wenig Platz für die Interaktion", sagt er. Da sei es praktisch, die Fläche für die Interaktion um die Handfläche des Nutzers zu vergrößern. "Wir bieten Nutzern die Möglichkeit, ihre Aktionen zu fühlen, wenn sie mit der Hand interagieren."

Vor einiger Zeit haben Wissenschaftler der Universität in Bristol ebenfalls ein haptisches Display mit Ultraschall entwickelt. Ultrahaptics stellt Inhalte im freien Raum dar: Hält der Nutzer seine Hand über die Ultraschallsignalgeber, nimmt er die Wellen als Druck oder Widerstand wahr.

Die Entwickler haben inzwischen ein eigenes Unternehmen gegründet, das die Technik vermarkten will. Subramanian war an der Entwicklung von Ultrahaptics beteiligt und gehört auch dem gleichnamigen Unternehmen an.


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Eheran 16. Apr 2016

...war das ein ziemlicher Unsinn. Ich denke das sollte klar sein, wenn man sich...

Verox 16. Apr 2016

http://fingerio.cs.washington.edu/ Unterschied? Glaube er kann sich seine Patente und...

Th3Br1x 16. Apr 2016

Ich kann dich nicht hören, ist zu dunkel hier drin. :D

Th3Br1x 16. Apr 2016

Ja, diese Marderschreck-Geräte, die angeblich im Ultraschall arbeiten ... Ich frage...



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