Simyo: Jahresflatrate für mobiles Internet kostet 99 Euro
Jahresflat Internet (Bild: Simyo)

Simyo Jahresflatrate für mobiles Internet kostet 99 Euro

Ohne großes Aufsehen hat Simyo eine Jahresflatrate für mobiles Internet gestartet. Pro Jahr kostet die mobile Datenflatrate 99 Euro. Allerdings gibt es das Produkt nur bei einem Simyo-Partner.

Anzeige

Jahresflat Internet heißt die neue Tarifoption von Simyo, die allerdings derzeit nur bei den beiden Onlinehändlern eJoker und Handyattacke zu bekommen ist. Seit dem 15. Mai 2012 bieten die beiden diese Tarifoption an. Zudem kann die Tarifoption nur zusammen mit dem 9-Cent-Tarif im Prepaid-Verfahren verwendet werden. Ausdrücklich ist die Option nicht für den Basic-Tarif sowie mit der Zahlungsoption Postpaid zu bekommen.

Auf der Simyo-Webseite gibt es dazu nur eine PDF-Datei mit Nutzungsbedingungen der Tarifoption.

Nicht direkt bei Simyo zu bekommen

"Die Simyo Jahresflat bieten wir nicht über Simyo.de an, sondern in den Shops unseres Vertriebspartners Etronixx Trading GmbH. Hierbei handelt es sich um ein exklusives und begrenztes Angebot, welches wir zu Testzwecken auf den Markt gebracht haben und das sich speziell an Tabletnutzer richtet. Ob und wann wir dieses Produkt in unsere Angebotsstruktur aufnehmen, kann zum heutigen Zeitpunkt noch nicht bekanntgegeben werden", erklärte Simyo Golem.de auf Nachfrage.

Flatrate mit zwei Drosselungsgrenzen

Für 99 Euro kann das mobile Internet über einen Zeitraum von 12 Monaten genutzt werden. Wie bei mobilen Datenflatrates üblich, wird die Datenrate gedrosselt, wenn ein bestimmtes Volumen überschritten wurde. Im Fall der Jahresflatrate gibt es allerdings zwei Drosselungsgrenzen.

Pro Jahr stehen maximal 12 GByte an Datenvolumen zur Verfügung, so dass durchschnittlich im Monat ein Volumen von 1 GByte verbraucht werden darf, bevor die Bandbreite auf GPRS-Geschwindigkeit gedrosselt wird. Damit würde die Tarifoption einer Datenflatrate mit monatlicher 1-GByte-Drosselung für rechnerisch 8,25 Euro im Monat entsprechen.

Als zweite Drosselungsgrenze sind 5 GByte pro Monat bestimmt. Der Kunde kann also in einigen Monaten auch mehr als 1 GByte an Daten ohne Drosselung herunterladen. Er müsste dann in anderen Monaten weniger verbrauchen, damit die 12-GByte-Drosselungsgrenze am Ende des Jahres nicht zuschlägt. Wer aber das maximale monatliche Limit von 5 GByte ausreizt, hat für die übrigen 9,5 Monate nur noch eine gedrosselte Bandbreite. Bis zur Drosselung gibt es eine maximale Bandbreite von 7,2 MBit/s.

Simyo verwendet als E-Plus-Marke das Mobilfunknetz von E-Plus.


redbullface 22. Mai 2012

Es spielen halt noch andere Gründe eine Rolle, ein Netz zu benutzen. Man sollte nicht...

samy 22. Mai 2012

Warum soll man für die Lahme Variante zahlen?? Von mir aus halt noch 1 Euro pro Jahr für...

HerrMannelig 22. Mai 2012

Mein D-Netz Drittanbieter blockiert auch kein VoIP, dessen Portal ist einfach zu...

HerrMannelig 22. Mai 2012

Warum berichtet Golem eigentlich immer von den gleichen Anbietern? Es gibt von kleineren...

VRzzz 22. Mai 2012

O2 nutzt ebenfalls E-Netz^^ E-Plus ist nur ein Name, die Nutzen beide das E-Netz bzw...

Kommentieren



Anzeige

  1. IT-Service Continuity Manager (m/w)
    Techniker Krankenkasse, Hamburg
  2. Web-Entwickler/in C# / ASP.NET
    TROST AUTO SERVICE TECHNIK SE, Stuttgart
  3. JAVA und PL/1 Developer (m/w) für Systemdesign und Programmierung
    KfW Bankengruppe, Berlin
  4. Senior Network Engineer - Voice Projects (m/w)
    Bayer Business Services GmbH, Leverkusen

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Lumina

    PC-BSD zeigt Fortschritte des eigenen Desktops

  2. Cloud

    Niedrigerer Preis und neue Funktionen bei Dropbox

  3. Dragon Age Inquisition

    Multiplayer mit Mikrotransaktionen

  4. Lyft

    Uber soll Konkurrenten mit unsauberen Methoden bekämpfen

  5. Enlightenment

    E19 bekommt offiziell neuen Wayland-Compositor

  6. Cybercrime

    BKA fordert Gesetze zur Ermittlung von Tor-Nutzern

  7. Chrome 37

    Besseres Font-Rendering und 64 Bit für Windows

  8. Neues Instrument Holometer

    Ist unser Universum zweidimensional?

  9. Koei Tecmo

    Capcom sieht Patentverletzungen in 50 Spielen

  10. Windows on Devices

    Großes Betriebssystem auf kleinem Rechner



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



IPv6: Der holprige Weg zu neuen IP-Adressen
IPv6
Der holprige Weg zu neuen IP-Adressen
  1. Containerverwaltung Docker 1.2 erlaubt Regelung von Containerneustarts
  2. Stellenanzeige Facebook will Linux-Netzwerkstack wie in FreeBSD
  3. Für Azure Microsoft gehen US-IPv4-Adressen aus

Formel E: Motorsport zum Zuhören
Formel E
Motorsport zum Zuhören

Raspberry B+ im Test: Sparsamer Nachfolger für mehr Bastelspaß
Raspberry B+ im Test
Sparsamer Nachfolger für mehr Bastelspaß
  1. Erweiterungsplatinen Der Raspberry Pi bekommt Hüte
  2. Odroid W Raspberry Pi-Klon für Fortgeschrittene
  3. Eric Anholt Langsamer Fortschritt bei Raspberry-Pi-Grafiktreiber

    •  / 
    Zum Artikel