Anzeige
DJI Phantom? Nein: Simulus QR X350 Pro!
DJI Phantom? Nein: Simulus QR X350 Pro! (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Simulus QR-X350.PRO im Test: Der Quadcopter, der vom Himmel fiel

DJI Phantom? Nein: Simulus QR X350 Pro!
DJI Phantom? Nein: Simulus QR X350 Pro! (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Wahnsinnig schnell und sehr feinfühlig: Den Simulus Quadrocopter QR-X350.Pro zu fliegen, ist ein Erlebnis. Doch bis wir losfliegen können, ist uns die Lust nach dem quälenden Zusammenbau schon fast vergangen - und dann fällt das Fluggerät auch noch wie ein Stein vom Himmel.

Leistungsfähige Quadcopter mit steuerbaren HD-Kameras waren lange Zeit engagierten Amateurfliegern und Profis vorbehalten. Erst die DJI Phantom Serie machte Drohnen in der Preisklasse von über 1.000 Euro einsteigerfreundlich mit GPS-unterstütztem Flug und einfacher Bedienung. Diesem Vorbild ziemlich ähnlich ist der aktuelle Quadcopter von Simulus: der Quadrocopter QR-X350.Pro. Wir haben ihn zusammengebastelt und hatten schon vor dem ersten Start beinahe die Nase voll. Gut, dass wir trotzdem durchgehalten haben! Das Flugerlebnis entschädigt für vieles - zumindest so lange, bis die Drohne unvermittelt abstürzt.

Anzeige

Auspacken, Akku rein, losfliegen? Wer hofft, schnell mit dem Simulus-Quadcopter abheben zu können, liegt leider falsch. Anders als bei anderen Herstellern ist das Komplettset kein vormontiertes System. Im Grunde ist es kaum als System zu bezeichnen, sondern eher als Ansammlung einzelner Komponenten. Das liegt daran, dass die Simulus vom chinesischen Hersteller Walkera in mehreren Ausführungen erhältlich ist.

Es gibt ein Basismodell ohne Kamera und mit einer einfachen Fernbedienung - man kann sich aber auch besser ausgestattetes Varianten zusammenstellen. Wir haben uns für die teuerste Version inklusive der Funkfernsteuerung DEVO F12E, einer Kameraaufhängung (Gimbal G2D) und der passenden HD-Kamera DV-1080.FPV entschieden. Dank des Gimbals ist die kleine Action-Cam neigbar - der Nutzer hat damit im Grunde alles, was er für ernsthafte Luftaufnahmen benötigt. Aber noch nicht an einem Stück.

  • Der Simulus Quadrocopter wird vom der chinesischen Hersteller Walkera produziert.(Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Eine gewisse Ähnlichkeit zur DJI Phantom ist nicht zu übersehen.(Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Gimbal gleicht die Flugbewegungen aus und bewegt die Kamera um zwei Achsen.(Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Kamera nimmt Video mit 1080p und 30 Bildern pro Sekunde auf, Fotos haben bis zu 12 Megapixel Auflösung. Leider kann die Fotofunktion nicht ferngesteuert ausgelöst werden.(Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Propeller sind mit Plastikkappen befestigt.(Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die EC-Motoren sind austauschbar.(Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Front-LEDs zeigen den Status des Quadcopters an.(Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Akkufach öffnet sich bei harten Landungen mitunter von allein.(Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Antenne an der Kamera überträgt das Livebild über einen Kilometer weit.(Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • der Gimbal-Controller(Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Akku ermöglicht bis zu 25 Minuten Flugzeit.(Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Um das Anbringen der Rotoren zu erleichtern, sind die Ausleger markiert.(Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Fernsteuerung DEVO F12E ist hervorragend verarbeitet.<br>(Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Alle wichtigen Bedienelemente sind leicht zu erreichen.<br>(Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die DEVO F12E verfügt über zahlreiche Anschlussmöglichkeiten.<br>(Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Der Simulus Quadrocopter wird vom der chinesischen Hersteller Walkera produziert.(Bild: Martin Wolf/Golem.de)


Im Klartext heißt das: Nach dem Auspacken wird erst einmal gebastelt. Der Käufer muss nicht nur den Gimbal samt Kamera montieren, auch die Anschlüsse im Inneren der Drohne sollten umgesteckt werden. Und um die ganze Sache noch etwas komplizierter zu machen, muss zunächst die komplette Empfangseinheit gegen eine telemetriefähige ausgetauscht werden.

Herztransplantation an der Drohne

Der neue Empfänger RX705 ist notwendig, da das vorinstallierte Modell RX703A weder Flugdaten an die Fernsteuerung funken kann noch das von der Kamera als Livebild übertragene Signal. Bevor wir also überhaupt an erste Aufnahmen während des Fluges denken können, müssen wir 17 Schrauben aus dem Quadcopter-Gehäuse entfernen, die Plastikhülle mit dem Fingernagel aufhebeln und eine Art Herztransplantation an der Drohne durchführen.

Allein dieser notwendige Austausch ist nichts für Ungeschickte: Zahlreiche Stecker müssen entfernt und später wieder richtig eingesteckt werden. Die Entfernung des alten Empfängers ist dank eines festsitzenden Klebebandes ein chirurgischer Akt. Zwar ist die Anleitung zum Einbau des Telemetrie-Empfängers gut bebildert, es fallen uns aber an einigen Stellen etwas unklare Formulierungen auf.

Für jede Komponente eine eigene Anleitung

Hier zeigt sich bereits ein weiteres Problem des Komplettsets: Für jede Komponente wird eine eigene Anleitung mitgeliefert. Wer sie nicht vor den ersten Bastelschritten genau studiert, wird eventuell übersehen, dass die Kamera und der Gimbal natürlich ebenfalls im Inneren des Quadcopters angeschlossen werden müssen. Wer alle Anleitungen sklavisch befolgt, schraubt die Simulus-Drohne mindestens einmal umsonst wieder zusammen.

Die Anleitungen für die Kamera und die Halterung sind unübersichtlich und - wie wir merken - unvollständig. Allein die Halteplatte des Gimbals zu montieren, erfordert bei unserem Modell eine komplett andere Herangehensweise als in der Anleitung beschrieben. Grund dafür ist eine abweichende Konstruktion der Platte. Die Verdrahtung der Kamera müssen wir uns stellenweise ebenfalls zusammenreimen.

Bastelstunde mit Trial and Error 

eye home zur Startseite
scr1tch 27. Aug 2015

Okay, in Videobearbeitung kenne ich mich nicht so aus. Da wirst du schon recht haben...

masche21 14. Aug 2015

"Dieser Download ist nicht mehr verfügbar". Könnte Ihr das Video erneut bereitstellen...

Eheran 26. Jul 2015

Ja, so sollte es sein - ist es aber nicht. Nicht wegen einer Fehlfunktion ("funktioniert...

nixidee 23. Jul 2015

Welch schöner Post. Die Chinesen haben zum teil mächtig aufgeholt und sind auf großen...

scr1tch 23. Jul 2015

Frage ich mich auch, wie man mit einem idiotensicheren System abstürzen kann. Sicherlich...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. über Robert Half Technology, Hamburg
  2. T-Systems International GmbH, Berlin
  3. Amedes Medizinische Dienstleistungen GmbH, Hamburg
  4. Wacker Chemie AG, Burghausen


Anzeige
Hardware-Angebote

Folgen Sie uns
       


  1. Total War

    Direct3D-12-Patch macht Warhammer teils langsamer

  2. Die Woche im Video

    Der Preis ist heiß und der Trick nicht mehr billig

  3. Netzausbau

    Telekom will ihre Mobilfunkmasten verkaufen

  4. Bruno Kahl

    Neuer BND-Chef soll den Dienst reformieren

  5. Onlinehandel

    Amazon sperrt Konten angeblich nur in seltenen Fällen

  6. The Assembly angespielt

    Verschwörung im Labor

  7. Kreditkarten

    Number26 wird Betrug mit Standortdaten verhindern

  8. Dobrindt

    1,3 Milliarden Euro mehr für Breitbandausbau in Deutschland

  9. Mini ITX OC

    Gigabyte bringt eine 17 cm kurze Geforce GTX 1070

  10. Autonomes Fahren

    Teslas Autopilot war an tödlichem Unfall beteiligt



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Oneplus Three im Test: Ein Alptraum für die Android-Konkurrenz
Oneplus Three im Test
Ein Alptraum für die Android-Konkurrenz
  1. Android-Smartphone Diskussionen um Speichermanagement beim Oneplus Three
  2. Smartphones Oneplus soll keine günstigeren Modellreihen mehr planen
  3. Ohne Einladung Oneplus Three kommt mit 6 GByte RAM für 400 Euro

Mobbing auf Wikipedia: Content-Vandalismus, Drohungen und Beschimpfung
Mobbing auf Wikipedia
Content-Vandalismus, Drohungen und Beschimpfung
  1. Freies Wissen Katherine Maher wird dauerhafte Wikimedia-Chefin

Neue Windows Server: Nano bedeutet viel mehr als nur klein
Neue Windows Server
Nano bedeutet viel mehr als nur klein
  1. Windows 10 Microsoft will Trickserei beim Upgrade beenden
  2. Windows 10 Microsoft zahlt Entschädigung für nicht gewolltes Upgrade
  3. Microsoft Patchday Das Download-Center wird nicht mehr alle Patches bieten

  1. Re: "Dienst"

    Pjörn | 11:29

  2. Re: 121 Bestellungen mit 52 Rücksendungen

    ThaKilla | 11:28

  3. Hat bei Karstadt schon super funktioniert!

    Harald.L | 11:25

  4. Re: Ich bestelle nicht mehr bei Amazon...

    ThaKilla | 11:23

  5. Re: Wieviele dieser Masten sind derzeit...

    dieser_post_ist... | 11:23


  1. 10:08

  2. 09:02

  3. 20:04

  4. 17:04

  5. 16:53

  6. 16:22

  7. 14:58

  8. 14:33


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel