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Sigma DP3 Merrill
Sigma DP3 Merrill (Bild: Sigma)

Sigma DP3 Merrill: Kompaktkamera mit fest eingebautem Tele und Foveon-Sensor

Sigma DP3 Merrill
Sigma DP3 Merrill (Bild: Sigma)

Sigmas DP3 Merrill ist eine Kompaktkamera mit sehr extravaganter Ausstattung. Sie ist mit einem fest montierten Teleobjektiv und einem Foveon-Sensor ausgerüstet, der nach Lesart des Unternehmens auf 46 Megapixel Auflösung kommt.

Die Digitalkamera Sigma DP3 Merrill ist mit einem 50-mm-Objektiv (75 mm Kleinbildäquivalent) ausgestattet, das mit f/2,8 recht lichtstark ist. Die Naheinstellgrenze des Objektivs liegt bei 22,6 cm und der größte Abbildungsmaßstab ist 1:3.

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  • Sigma DP3 Merrill (Bild: Sigma)
  • Sigma DP3 Merrill (Bild: Sigma)
  • Foveon-Sensor der Sigma DP3 Merrill (Bild: Sigma)
  • Sigma DP3 Merrill (Bild: Sigma)
  • Sigma DP3 Merrill (Bild: Sigma)
Sigma DP3 Merrill (Bild: Sigma)

Üblicherweise liegt die Brennweite von Kompaktkameras mit Festbrennweitenobjektiv im Weitwinkelbereich. Neben der DP3 hat Sigma auch noch die DP1 Merrill für Weitwinkelaufnahmen und die DP2 Merrill mit einer Normalbrennweite im Angebot.

Der Foveon-X3-Sensor ist eine Eigenentwicklung von Sigma. Er erreicht APS-C-Format und macht Bilder mit 4.800 x 3.200 Pixeln. Das sind eigentlich 15,36 Megapixel. Weil der Sensoraufbau jedoch grundverschieden von herkömmlichen CMOS-Bildwandlern ist, rechnet Sigma anders. Der von Foveon entwickelte X3 besteht aus drei Lagen, die jeweils eine der Grundfarben Rot, Grün und Blau (RGB) absorbieren. Das funktioniert, weil das Licht je nach Farbe unterschiedlich tief in den Chip eindringt. Für jede der drei Farben steht deshalb die ganze Fläche des 4.800 x 3.200 Pixel großen Bildsensors zur Verfügung.

Der X3-Sensor soll schärfere Bilder aufnehmen und die Farben besser abbilden als herkömmliche Bildsensoren. Diese sind nach der Bayer-Matrix aufgebaut, wonach jedes Pixel nur eine Farbe erkennt. Andere Farbinformationen, die an dieser Stelle auf den Chip auftreffen, müssen dann interpoliert werden. Das ist bei X3 nicht nötig.

Da ein Sucher fehlt, muss der Anwender auf den 3 Zoll (7,62 cm) großen Bildschirm zurückgreifen, der eine Auflösung von etwa 920.000 Bildpunkten aufweist. Die Kamera nimmt Fotos als JPEGs oder als Rohdateien auf. Im Serienbildmodus können bis zu 7 RAW-Bilder pro Sequenz aufgenommen werden. Die Aufnahmegeschwindigkeit liegt bei 4 Bildern pro Sekunde.

Die Kamera arbeitet mit einem 9-Felder-Autofokus. Der Fotograf wählt eines dieser Felder manuell aus. Auch ein Gesichtserkennungs-AF ist vorhanden, der die Scharfstellung auf Gesichter abstimmt. Der neue AF+MF-Modus ermöglicht es, manuell einzugreifen, nachdem der Autofokus arbeitete. Dazu muss der Fokusring am Objektiv gedreht werden. Der klassische, rein manuelle Scharfstellvorgang ist ebenfalls vorhanden. Das größte Manko der DP3 sind ihre mangelhaften Filmfunktionen. Sie kann nur im VGA-Modus arbeiten, während die Konkurrenz fast durchgängig auf Full-HD kommt.

Die Sigma DP3 Merrill misst 121,5 x 66,7 x 80,6 mm und wiegt 400 g. Der Preis und die Verfügbarkeit der Kamera stehen noch nicht fest.


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ÖsiMadl 08. Feb 2013

Ist zwar echt schon lange her, dass du das geschrieben hast, aber bin drüber gefallen und...

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