Anzeige
Einige Sicherheitslücken werden erst mit Java 7 Update 14 geschlossen.
Einige Sicherheitslücken werden erst mit Java 7 Update 14 geschlossen. (Bild: Andreas Donath/Golem.de)

Sicherheitslücken Nächster Patch für Java kommt noch im Februar 2013

Am 19. Februar 2013 will Oracle einen zweiten Patch für Java veröffentlichen. Für diesen Termin war ursprünglich der vorgezogene Patch geplant gewesen, in ihm fehlen aber noch einige Fixes.

Anzeige

Weil einige kritische Sicherheitslücken in Java 6 und 7 bereits von Kriminellen ausgenutzt wurden, hat Oracle am 1. Februar einen Notfallpatch vorgezogen, der eigentlich erst am 19. Februar 2013 erscheinen sollte. Wie Oracle nun in einem Blogpost erklärt, enthielt der Patch vom 1. Februar aber nicht alle geplanten Updates. "Eine kleine Zahl von Fixes" habe es wegen des vorverlegten Termins nicht mehr in den Patch geschafft. Welche Lücken sie betreffen, gibt Oracle nicht an.

Am 19. Februar soll daher eine aktualisierte Version des Updates erscheinen, in dem alle bekannten Lücken geschlossen werden. Oracle weist darauf hin, dass die Patches kumulativ sind. Wenn also der Patch vom 1. Februar noch nicht installiert wurde, reicht die Version vom 19. Februar aus. Anwender, die ihre PCs selbst verwalten, sollten aber nicht darauf warten. Das Unternehmen gibt die Termine für Updates wie andere Softwarehersteller auch immer einige Zeit im Voraus bekannt, damit sich große Unternehmen darauf einstellen können.

Welche Versionsnummern der nächste Patch trägt, gibt Oracle nicht an. Der Patch vom 1. Februar trägt bei Java 7 die Nummer 13, bei Java 6 die Nummer 39. Vermutlich wird bei Java 6 der nächste Patch das letzte Update sein, Oracle stellt den Support laut seiner Roadmap im Februar 2013 ein.

Die neuen Patches werden über die Java-Funktion für ein automatisches Update verteilt. Sobald sie verfügbar sind, will Oracle das aber auch in seiner Liste der kritischen Patches bekanntgeben. Die Namensgebung ist dabei etwas eigenwillig, besonders wichtige Aktualisierungen bezeichnet das Unternehmen als "Critical Patch Update", oder CPU - gemeint ist die Software, nicht ein Prozessor.

Da Java in den vergangenen Monaten ein beliebtes Ziel für Angreifer geworden ist, die über die Lücken beispielsweise durch präparierte Webseiten Malware verbreiten, hat Oracle eine neue Initiative gestartet, Tenor: "Wir müssen Java fixen". Erstes sichtbares Zeichen sind die in schneller Folge erscheinenden Patches.


eye home zur Startseite
Tuxianer 12. Feb 2013

Hat das irgendwer behauptet? Programmcode brennt ziemlich schlecht. Und Quelltext auch...

frostbitten king 12. Feb 2013

YMMD. Danke, der war geil :).

frostbitten king 12. Feb 2013

Bitte, nächstes mal bbcode benutzen für urls. Golem kann das auch schon wieder seit...

elgooG 11. Feb 2013

Egal was Oracle hier auf die Welt loslässt. Ich bin mir sicher, dass ein großer Teil der...

Kommentieren



Anzeige

  1. Mitarbeiter Technischer Support Video Professional (m/w)
    ABUS Security-Center GmbH & Co. KG, Affing
  2. Systemadministrator (m/w) für Applikationsbetrieb im IT-Backbone
    DELICom DPD GmbH, Großostheim bei Aschaffenburg
  3. Consultant Business Intelligence (m/w)
    über Hanseatisches Personalkontor München, Wolfsburg
  4. Faszination eMobility: AUTOSAR Basissoftware-Integrator/in
    Robert Bosch GmbH, Schwieberdingen

Detailsuche



Anzeige
Top-Angebote
  1. NEU: World of Warcraft: Warlords of Draenor [PC Code - Battle.net]
    4,99€
  2. Blu-rays zum Sonderpreis
    (u. a. Codename U.N.C.L.E 8,94€, Chappie 9,97€, San Andreas 9,99€, Skyfall 6,19€)
  3. 4 Blu-rays für 30 EUR
    (u. a. Interstellar, Mad Max Fury Road, Die Bestimmung, Chappie, American Sniper, Who am I)

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. VATM

    Vectoring in Mecklenburg-Vorpommern braucht 20.476 KVz

  2. Arkane Studios

    Dishonored 2 erscheint im November 2016

  3. OpenSSL-Update

    Die Rückkehr des Padding-Orakels

  4. Stellenabbau

    Mobilfunkentwicklung bei Nokia Stuttgart soll schließen

  5. HTC 10

    Update soll Schärfe bei Fotos verbessern

  6. Ratsch

    Google beantragt Patent auf zerreißbare Displays

  7. DNS:NET

    "Nicht jeder Kabelverzweiger bekommt Glasfaser von Telekom"

  8. Wileyfox Swift

    Cyanogen-OS-Smartphone für 140 Euro

  9. Liquid Jade Primo

    Acers Windows-10-Smartphone mit Continuum ist erschienen

  10. Bundeskriminalamt

    Geldfälscher sind zunehmend über das Netz aktiv



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Snowden: Natural Born Knüller
Snowden
Natural Born Knüller
  1. IT-Planungsrat Hardware darf keine "schadenstiftende Software" haben
  2. Biere 2 Telekom steckt dreistelligen Millionenbetrag in Rechencenter
  3. Spionage Regierung schaut US-Auftragsfirmen genauer auf die Finger

Das Flüstern der Alten Götter im Test: Düstere Evolution
Das Flüstern der Alten Götter im Test
Düstere Evolution
  1. E-Sports ESL schließt Team Youporn aus
  2. Blizzard Hearthstone-Cheat-Tools verteilen Malware

PGP im Parlament: Warum mein Abgeordneter keine PGP-Mail öffnen kann
PGP im Parlament
Warum mein Abgeordneter keine PGP-Mail öffnen kann

  1. Re: Das sind einige LKW-Ladungen

    plutoniumsulfat | 22:10

  2. Re: golem: ne menge unfug

    plutoniumsulfat | 22:10

  3. Re: wie bei eBay

    Nudelarm | 22:09

  4. Re: Mit anderen Worten: Kundenabzocken

    DrWatson | 22:07

  5. Danke...

    dexial | 21:58


  1. 21:04

  2. 17:55

  3. 17:52

  4. 17:37

  5. 17:10

  6. 16:12

  7. 15:06

  8. 14:46


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel