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Im Wartungsservice von Mozilla-Produkten steckt eine Sicherheitslücke.
Im Wartungsservice von Mozilla-Produkten steckt eine Sicherheitslücke. (Bild: Mozilla)

Sicherheitslücke: Rechteerschleichung über den Mozilla Maintenance Service

Im Wartungsservice von Mozilla-Produkten steckt eine Sicherheitslücke.
Im Wartungsservice von Mozilla-Produkten steckt eine Sicherheitslücke. (Bild: Mozilla)

Der Mozilla Maintenance Service von Firefox und Thunderbird lässt sich von lokaler Schadsoftware zur Erlangung höherer Rechte ausnutzen. Die Sicherheitslücke kann nur über Umwege ausgenutzt werden. Andere Lücken sind allerdings kritisch und sollten vom Anwender durch Updates beseitigt werden.

In den Mozilla-Programmen Firefox und Thunderbird stecken mehrere, teils gefährliche Sicherheitslücken. Das geht aus den aktualisierten Known Vulnerabilities hervor. Bemerkenswert ist eine Sicherheitslücke, die im seit geraumer Zeit mitinstallierten Mozilla Maintenance Service (Mozilla Wartungsservice) steckt. Er ist nur für die Windows-Plattform verfügbar. Dieser Service wird von Mozilla genutzt, damit der Anwender bei einer Aktualisierung der Software unter Windows Vista, 7 und 8 nicht mehr auf den Ja-Knopf der Benutzerkontensteuerung (User Account Control, UAC) drücken muss, um die Aktualisierung durchzuführen. Damit sind stille Installationen möglich.

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Die Sicherheitslücke selbst bekommt nur die Einstufung "hoch". Das liegt nicht an den mangelnden Möglichkeiten, die die Sicherheitslücke einem Angreifer bietet, sondern an dem Umstand, dass die Lücke von einem lokalen Programm ausgenutzt werden muss. Eine bereits vorhandene Schadsoftware kann den Maintenance Service nutzen, um sich höhere Rechte zu erschleichen. Ein Angreifer kann danach tief ins System eingreifen. Ein sauberer Rechner kann darüber nicht aus der Ferne angegriffen werden, da eine Webseite, die den Anwender angreift, nicht an den Wartungsservice herankommt.

In Firefox und Thunderbird stecken allerdings andere Sicherheitslücken, die eine Ausführung von Code erlauben und auch andere Betriebssysteme außer Windows betreffen. Mozilla listet drei gefährliche Sicherheitslücken für Firefox und zumindest in der Theorie auch drei für Thunderbird. Die Entwickler geben allerdings an, dass zwei der Sicherheitslücken im Mailprogramm nicht durch eine E-Mail ausgenutzt werden können.

Die Sicherheitsupdates sind für verschiedene Mozilla-Programme erschienen. Wer dem Rapid-Release-Cycle folgt, kann Firefox 21 und Thunderbird 17.0.6 herunterladen. Über die Neuerungen von Firefox 21 und dessen h.264-Unterstützung informiert ein weiterer Artikel. Für Unternehmen stehen Firefox 17.0.6esr und Thunderbird 17.0.6esr neu als herunterladbare Pakete bereit.


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S-Talker 15. Mai 2013

Ein ESR Release obwohl es ohnehin keine neue Major geben wird und generell nur noch Bugs...

as (Golem.de) 15. Mai 2013

Hallo, das ist doch bei Sicherheitslücken häufig so. Die Sicherheitslücken wurden erst...



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