Fix-It für Sicherheitsloch im Internet Explorer erschienen
Fix-It für Sicherheitsloch im Internet Explorer erschienen (Bild: Microsoft)

Sicherheitslücke Provisorischer Patch für Internet Explorer

Microsoft hat einen provisorischen Patch für den Internet Explorer veröffentlicht. Dieser soll verhindern, dass das Ende Dezember 2012 bekanntgewordene Sicherheitsloch in Microsofts Browser weiter ausgenutzt werden kann.

Anzeige

Für das vor dem Jahresende 2012 bekanntgewordene Sicherheitsleck im Internet Explorer 6, 7 und 8 hat Microsoft ein sogenanntes Fix-It veröffentlicht. Der provisorische Patch kann über die Webseite installiert werden und soll erreichen, dass Angreifer keinen Schadcode mehr auf fremden Systemen ausführen können. Die Nutzung des Internet Explorers soll damit nicht beeinträchtigt werden. Allerdings soll das Aufrufen des Browsers nun länger dauern.

Das Fix-It soll sich mit dem später erscheinenden Patch gut vertragen. Dennoch empfiehlt Microsoft, das Fix-It zu deinstallieren, wenn der finale Patch für den Internet Explorer aufgespielt wird. Möglicherweise erscheint der Patch unabhängig von Microsofts monatlichem Patchday, einen Termin dafür gibt es bisher nicht.

Internet Explorer 9 und 10 nicht betroffen

Das Sicherheitsleck betrifft die Versionen 6, 7 und 8 des Internet Explorers. Der Internet Explorer 9 und 10 weist den Fehler nicht auf. Daher hilft auch ein Wechsel zu einer aktuelleren Internet-Explorer-Version, um nicht Opfer der Attacke zu werden.

Angreifer können über das Sicherheitsleck beliebigen Programmcode ausführen und so die Kontrolle über ein fremdes System erlangen. Sie müssen das Opfer nur dazu verleiten, eine entsprechend präparierte Webseite zu öffnen. Der Fehler tritt nur bei aktiviertem ActiveX auf, so dass sich das Sicherheitsloch in Microsofts E-Mail-Clients Outlook, Outlook Express und Windows Mail nicht bemerkbar macht. Beim Öffnen von HTML-E-Mails ist ActiveX aus Sicherheitsgründen deaktiviert.

Auch auf Systemen mit Windows Server 2003, Windows Server 2008 und Windows Server 2008 R2 ist das Risiko vermindert, weil der Browser in der Enhanced Security Configuration läuft und eine Ausnutzung der Sicherheitslücke verhindert.

Sicherheitsloch wird bereits aktiv ausgenutzt

Über die Website des Council on Foreign Relations (CFR) wurde bereits Code verteilt, der das Sicherheitsloch ausnutzt. Der Webserver des CFR wurde dazu von Angreifern manipuliert. Nach Angaben von Microsoft ist das Sicherheitsloch jedoch bislang nur selten ausgenutzt worden.

Nachtrag vom 4. Januar 2013

Microsoft wird kommende Woche für den Internet Explorer keinen Patch veröffentlichen. Am 8. Januar 2013 ist der nächste planmäßige Patchday von Microsoft. Weiterhin ist offen, ob Microsoft den Patch für den Internet Explorer außerhalb der Reihe veröffentlicht. Möglicherweise erscheint das Update erst im Februar 2013.


usabilism 08. Jan 2013

hallo

paradigmshift 02. Jan 2013

Wenn irgendwelche Webseitenbetreiber keine Eier haben ein script zu coden was veraltete...

Kommentieren



Anzeige

  1. EDV-Mitarbeiter/-in
    Lebenszentrum Königsborn gGmbH, Unna
  2. Linux Junior Systemadministrator (m/w) OEDIV KG
    OEDIV KG, Bielefeld
  3. IT-Systemadministrator (m/w)
    Idiada Fahrzeugtechnik GmbH, Ingolstadt
  4. Softwareentwickler/in
    GOI Vertriebs GmbH, Göppingen

 

Detailsuche


Top-Angebote
  1. NEU: 2 TV-Staffeln auf Blu-ray für 30 EUR
    (u. a. The Big Bang Theory, Supernatural, The Vampire Diaries, The Clone Wars)
  2. NEU: Amazon Last-Minute-Angebote Tag 6: Games, Blu-ray, Technik
  3. TOP-PREIS: Dead Space 3 Download
    2,99€

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. BSI-Sicherheitsbericht

    Hacker beschädigen Hochofen in deutschem Stahlwerk

  2. Innenminister de Maizière

    Jeder kleine Webshop muss sicher sein

  3. Smartwatch

    Pebble unterstützt Android Wear

  4. Sony-Leaks

    MPAA lobbyiert weiter für DNS-Sperren

  5. South Park S18

    Eine sehenswerte Staffel voller IT-Kritik

  6. Wiredtiger

    MongoDB übernimmt schnellen, skalierbaren Datenspeicher

  7. Trinity Desktop R14

    KDE3-Fork integriert neue Software

  8. Automatische Filterfunktion

    Facebook macht dunkle Selfies hell

  9. IT-Sicherheitsgesetz

    Kabinett beschließt Meldepflicht für Cyberangriffe

  10. Jahresrückblick

    Was 2014 bei Golem.de los war



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Yotaphone 2 im Test: Das Smartphone neu gedacht - und endlich auch durchdacht
Yotaphone 2 im Test
Das Smartphone neu gedacht - und endlich auch durchdacht

Parrot Bebop ausprobiert: Handliche Kameradrohne mit großem Controller
Parrot Bebop ausprobiert
Handliche Kameradrohne mit großem Controller
  1. Parrot Smartphone-Teleprompter für das Kameraobjektiv

Linshof: Die gut versteckte Firma hinter dem Wunder-Smartphone
Linshof
Die gut versteckte Firma hinter dem Wunder-Smartphone
  1. Smartphone-Markt Samsung schwächelt weiter, Xiaomi drängt in die Top 5
  2. Xodiom Spitzensmartphone scheint ein Schwindel zu sein
  3. Puzzle Phone Neues modulares Smartphone soll 2015 erscheinen

    •  / 
    Zum Artikel