Sicherheitsbedenken Australien schließt Huawei von Infrastrukturprojekt aus

Aus Sicherheitsgründen hat die australische Regierung den chinesischen Netzwerkausrüster Huawei vom Aufbau eines Breitbandnetzes in Australien ausgeschlossen. So solle die Integrität des Netzes sichergestellt werden.

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Huawei darf sich nicht an dem australischen Breitbandnetz National Broadband Network beteiligen. Die Regierung habe den chinesischen Netzwerkausrüster von den Ausschreibungen ausgeschlossen, berichtet der Fernsehsender ABC. Grund seien Sicherheitsbedenken.

Umsichtige Entscheidung

Die Regierung müsse sicherstellen, dass das Netz und die Daten, die darüber transferiert würden, sicher seien. Die Bürger erwarteten, dass die Regierung umsichtige Entscheidungen treffe, um das Infrastrukturprojekt zu schützen, erklärte Premierministerin Julia Gillard. "Und wir haben eine solche Entscheidung getroffen."

Huawei ist nach Ericsson der größte Netzwerkausrüster. Gründer Ren Zhengfei war früher bei der chinesischen Armee und soll über gute Kontakte zur Regierung in Peking verfügen. Der Konzern aus dem südchinesischen Shenzhen wird von westlichen Regierungen immer wieder mit chinesischen Aktivitäten bei Cyberspionage und Cyberwar in Verbindung gebracht. In den USA untersucht ein Parlamentsausschuss, ob Huawei zusammen mit anderen chinesischen Unternehmen an Cyberspionage beteiligt ist.

Absurder Vorwurf

Huawei hat die Vorwürfe zurückgewiesen. Sie beruhten lediglich darauf, dass Huawei ein chinesisches Unternehmen sei, sagte Alexander Downer. Der ehemalige australische Außenminister ist heute Mitglied des Aufsichtsrat von Huawei in Australien. Die Vorwürfe seien "einfach völlig absurd."

Das National Broadband Network soll die Mehrzahl der Australier mit schnellem Internet versorgen. Das Infrastrukturprojekt hat ein Volumen von 36 Milliarden australischen Dollar, umgerechnet etwa 28 Milliarden Euro.


Benutzername123 27. Mär 2012

aber wenns *made* is, kanns auch abgeändertes *by design* sein. Wenn man schon in die...

Charles Marlow 26. Mär 2012

Naja, Kolonien halt.

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