Sicherheit SSD zerstört sich auf Knopfdruck selbst

Runcore hat mit der Invincible SSD eine Speicherlösung vorgestellt, die im Notfall auf Knopfdruck die Speicherbausteine durchbrennt. So soll keinerlei Datenwiederherstellung möglich sein.

Anzeige

Die Invincible SSD von Runcore wird je nach Modell über SATA oder PATA in einen Rechner eingebaut und funktioniert dort wie eine normale Festplatte. Zwei Schalter führen aus dem Gehäuse heraus.

Sie sind grün und rot bemalt. Ein Druck auf den grünen Knopf sorgt für eine Datenlöschung auf konventionelle Art. Ein spezieller Baustein in der SSD überschreibt alle Daten sofort und ohne Hilfe des Betriebssystems. Danach ist die SSD weiter verwendbar.

Der rote Knopf hingegen sorgt für einen starken Stromschlag in der SSD, mit dessen Hilfe die Speicherbausteine zerstört werden. In einem Produktvideo von Runcore steigt sogar Rauch auf, wenn dieser Knopf gedrückt wird.

Runcore bietet seine SSDs mit SATA und PATA-Anschluss sowie in den Formaten 1,8 und 2,5 Zoll an. Je nach Anforderung können MLC- oder SLC-Speicherbausteine eingesetzt werden. Die Gesamtkapazitäten reichen von 16 bis 512 GByte. Die maximale Lesegeschwindigkeit der 2,5-Zoll-Modelle mit SATA-Anschluss gibt der Hersteller mit 250 MByte pro Sekunde an. Die Schreibhöchstgeschwindigkeit liegt bei 230 MByte pro Sekunde.

Die SSDs sind sowohl für den zivilen als auch für den militärischen Bereich gedacht. Eine ferngesteuerte Auslösung zum Beispiel bei Verlust der Festplatte und des dazugehörigen Rechners ist bislang nicht vorgesehen. Eine physische Präsenz desjenigen, der die Daten zerstören will, ist deshalb ebenso Pflicht wie eine vorhandene Stromquelle. Ohne Betriebsstrom kann weder der Löschmechanismus noch die Zerstörung der Festplatte initiiert werden.

Preise teilte Runcore nicht mit.


amp amp nico 23. Mai 2012

Der 'Rauch' ist in der Tat gefaked. Das war nämlich kein Rauch sondern Dampf.

Anonymer Nutzer 22. Mai 2012

einfach an die richtige Stromquelle anschließen. Wenn es anfängt zu stinken, Stecker...

ColaPunktSemmerl 22. Mai 2012

Vor allem letzteres möchte ich mir jetzt aber nicht bildlich vorstellen... :D

narf 22. Mai 2012

viele funktionen die hardware unterstützt werden aus gründen des profits nicht aktiviert...

Trollfeeder 21. Mai 2012

Du hast doch heut Clowndrops gefrühstückt, oder? Das man in ein solches Land reist...

Kommentieren




Anzeige
  1. Prüfer/-in für die IT-Revision
    Kreissparkasse Tübingen, Tübingen
  2. EWM Junior Consultant (m/w)
    Fresenius Netcare GmbH, Bad Homburg (Reisebereitschaft)
  3. Stellvertretender Teamleiter (m/w) IT-Helpdesk
    Rhenus AG & Co. KG, Holzwickede
  4. Softwareentwickler/in Java / JEE
    BBF GmbH, München

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Ventus

    Mit der Netzgemeinde gegen den Klimawandel

  2. Offline-Karten-App für Android

    Maps With Me Pro gratis in Amazons App-Shop

  3. Linux-Kernel

    P-States verringern Leistungsaufnahme auf Intel-CPUs

  4. Adobe

    Photoshop Express jetzt auch für Windows 8

  5. Browser

    Firefox blinkt nicht mehr

  6. Tallinn-Manual

    Regierung äußert sich zu Nato-Regeln zum Töten von Hackern

  7. Clark Asay

    Defensive Patente mit freier Software nicht vereinbar?

  8. Massenentlassung

    Überleben von Rapidshare steht infrage

  9. Razer Atrox

    Arcade- und Mod-Controller für die Xbox 360

  10. Opensuse

    Erster Milestone für Opensuse 13.1



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Mario & Co.: Nintendo legt sich mit Let's-Playern an
Mario & Co.
Nintendo legt sich mit Let's-Playern an

An unabhängig erstellten Youtube-Videos mit Mario will Nintendo ab sofort mitverdienen: Die Firma lässt in den Filmen etwa von Let's-Play-Spielern Werbung einblenden und sich die Erlöse gutschreiben. Die Szene ist empört.

  1. Nintendo Smartphone-Apps für die Wii U
  2. Nintendo Großes Update für die Wii U verfügbar
  3. The Legend of Zelda Der Held wird an die Wand geworfen

All Access: Google stellt Spotify-Konkurrenten vor
All Access
Google stellt Spotify-Konkurrenten vor

Google hat wie erwartet einen eigenen Streamingdienst vorgestellt, der All Access heißt. Die Android-App Google Play Music hat dafür ein Update erhalten, mit dem die Verwaltung von Musik erleichtert werden soll.

  1. Google I/O Neue Dienste und APIs für Android-Entwickler
  2. Android-Verbreitung Jelly Bean legt weiter zu, Nexus 10 wenig verbreitet
  3. Bay Trail Intel setzt bei 200-Dollar-Geräten auf Android

Apple-Patentantrag: Blitzen im sozialen iPhone-Verbund
Apple-Patentantrag
Blitzen im sozialen iPhone-Verbund

Eine Szene mit der Foto-LEDs von einem iPhone adäquat auszuleuchten, ist sehr schwer. Deshalb sollen künftig gleich mehrere iPhone-Besitzer ein Fotomotiv mit ihren Geräten beleuchten, wenn die Idee aus einem Patentantrag von Apple umgesetzt wird.

  1. Urteil Apples Datenschutzklauseln für rechtswidrig erklärt
  2. Patentanträge Apple will Autos mit dem iPhone steuern und finden
  3. 500 Millionen US-Dollar Apple erhöht Ausgaben für Forschung und Entwicklung stark

Zum Artikel