Shumway Mozilla experimentiert an HTML5-Flash-Player

Der HTML5-Flash-Player Shumway soll das Web offener machen und Flash auch auf mobile Plattformen bringen. Bei Erfolg könnte Shumway in den Firefox integriert werden.

Anzeige

Mit Shumway soll ein freier Flash-Player entstehen, der auf Webtechnologien basiert, anders als native Anwendungen wie Gnash oder Lightspark. Mit Shumway soll das Web einerseits etwas offener werden, da auf den proprietären Flash-Player verzichtet werden kann. Andererseits könnte Shumway Flash auf mobile Geräte bringen, die derzeit nicht von Adobe unterstützt werden, heißt es in der Ankündigung.

Zum Testen bietet Mozilla einige Live-Demos an. Für "abenteuerlustige Nutzer" gibt es auch eine Erweiterung, die derzeit mit der Beta von Firefox 17 verwendet werden kann. Mozilla weist aber explizit darauf hin, dass die Software noch sehr experimentell sei und nicht voll funktionsfähig.

Den Kern des Shumway-Projekts bilden Bibliotheken für den Datei-Parser oder zum Rendern der Objekte. Darüber hinaus gibt es einen Interpreter für Actionscript 1 und 2 sowie einen Interpreter und JIT-Compiler für Actionscript 3. Außerdem arbeitet das Team an einer Integration von Shumway in den Browser.

Der Quellcode von Shumway ist über Github verfügbar. Zur Diskussion mit den Entwicklern gibt es einen eigenen IRC-Channel sowie eine Mailingliste.


redbullface 19. Nov 2012

Stimmt. Ich habe doch gewusst, das mich das an irgendwas erinnert. Ich wusste nur nicht...

fratze123 19. Nov 2012

Kann man das "in echt" irgendwo "bewundern"?

WolfgangS 18. Nov 2012

1. Akkulaufzeit bei mobilen Geräten 2. Plugins kommen meist vom Hersteller eines Formats...

gorsch 17. Nov 2012

Ob und was da schlecht performt, wird doch sehr vom Anwendungsfall abhängen. Wichtige...

grorg 16. Nov 2012

Was so ziemlich das dümmste ist, weil Adobe Flash auf mobilen Geräten aufgegeben hat und...

Kommentieren




Anzeige
  1. System / Network Specialist (m/w)
    AREVA NP GmbH, Erlangen
  2. Web-Entwickler/in
    WEKA Media Publishing GmbH, Haar (Raum München)
  3. Energiewirtschafts-Spezialist (m/w) für den Bereich Software-Analyse
    SCHLEUPEN AG, Moers
  4. Datenbank Entwickler - MS SQL (m/w)
    Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung in der Bundesrepublik Deutschland, Köln

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Filesharing

    Schweiz will Internetsperren auf das Urheberrecht ausweiten

  2. Oslic und Oscad

    Ratgeber für freie Lizenzen

  3. Datenschutz-Grundverordnung

    Chaos Computer Club fürchtet Datenschutzauflösung durch EU

  4. 3M

    Quantenpunkte sollen LCDs farbiger machen

  5. Solar Impulse

    Solarflugzeug fliegt nach Dallas

  6. Telekom

    Bundestagspetition gegen Drosselung gestartet

  7. Linuxtag 2013

    Univention Absolventenpreis für Stauvermeidung

  8. Smartphones

    Kritik an Samsungs "rabiater Vorherrschaft"

  9. Steve Wilhite

    Ehrung für den Erfinder des "Jif"-Formates

  10. Seagate

    4-TByte-Festplatte für DVR und Videoüberwachung



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Blackberry Z10 im Langzeittest: Tausche Android gegen Blackberry
Blackberry Z10 im Langzeittest
Tausche Android gegen Blackberry

Mit dem Z10 versucht Blackberry ein Comeback im Smartphone-Markt. Auch Android-Anwendungen lassen sich auf dem Gerät installieren. Golem.de-Autor Tobias Költzsch hat zwei Wochen lang sein Galaxy S3 gegen das Z10 getauscht und im Langzeittest überprüft, wie schwer ein Umstieg ist.

  1. Smartphones Blackberry Q5 im Juli, Blackberry 10.1 wird verteilt
  2. Mobilfunk Fast drei Viertel der Smartphones laufen mit Android
  3. Blackberry-Chef "In fünf Jahren gibt es keine Tablets mehr"

Tallinn-Manual: Regierung äußert sich zu Nato-Regeln zum Töten von Hackern
Tallinn-Manual
Regierung äußert sich zu Nato-Regeln zum Töten von Hackern

Das Tallinn-Manual der Nato, das im Cyberwar das Töten von Hackern erlaubt, beschäftigt jetzt auch die Bundesregierung. "Es obliegt nicht der Bundesregierung, eine breite gesellschaftliche Debatte über die Regeln zu führen", heißt es trocken.

  1. Cyberwar Experten halten Stuxnet-Einsatz für Gewaltanwendung
  2. Cyberwar BND errichtet Abteilung zur Abwehr von Hackerangriffen
  3. Cyber Defense Nato-Papier gibt Hacker zum Abschuss frei

Ruckus Wireless: Telefonzellen werden zu Gratis-Hotspots
Ruckus Wireless
Telefonzellen werden zu Gratis-Hotspots

Über 3.000 Telefonzellen stattet Ruckus Wireless als kostenlose WLAN-Hotspots aus. Das maximale tägliche Datenübertragungsvolumen liegt pro Nutzer bei 1 GByte.

  1. Projekt Millilink Fraunhofer-Institut überträgt 40 GBit/s über Richtfunk
  2. Metageek InSSIDer 3 mit Linkscore fürs Heim-WLAN
  3. Kabel Deutschland Kostenloses Berliner WLAN-Netz 250.000-mal genutzt

Zum Artikel