Shiva Client
Shiva Client (Bild: Mozilla)

Shiva REST-API für die eigene Musiksammlung

Alvaro Mourino hat mit Shiva ein REST-API für die eigene Musiksammlung von Nutzern entwickelt. Der Shiva-Server kann sich dabei mit den Musiksammlungen von Freunden verbinden, und mit dem Shiva-Client gibt es eine passende Web-App, um unterwegs auf die Musik zuzugreifen.

Anzeige

Technisch gesehen handelt es sich bei Shiva um ein RESTful API für die eigene Musiksammlung. Der entsprechende Server indexiert die Musik auf der Festplatte und stellt sie über ein API samt Metadaten bereit, über das die Musik nach Belieben durchsucht und aufbereitet werden kann.

Letztendlich geht es Mourino aber nicht um eine technische Lösung, sondern darum, eine freie Alternative zu populären Musikdiensten wie Spotify oder Pandora zu schaffen, bei der die Nutzer die volle Kontrolle zurückbekommen. Shiva soll keine Konkurrenz zu diesen Diensten werden, sondern eine Alternative, die jeder auf seinem eigenen Server installieren, verändern und nutzen kann. Zudem soll die Musik so auf jedem Gerät verfügbar sein.

So ist es über das API auch möglich, Musik mit anderen zu teilen und beispielsweise Freunden Zugriff auf die eigene Musiksammlung zu gewähren. Auch lassen sich mehrere Shiva-Server miteinander verbinden, so dass Freunde ihre Musiksammlungen zusammenlegen können. Das erfolgt transparent, es macht also keinen Unterschied, ob ein Musikstück auf dem eigenen Server liegt oder auf dem eines Freundes. So soll Shiva zu einem verteilten sozialen Netzwerk für Musik werden.

Shiva kann dabei auch Daten von außen einbeziehen. So werden beispielsweise Konzerte über das Bands-in-Town-API eingebunden und Songtexte über Scraper-Module aus dem Web geholt.

Mit dem Shiva-Client steht zudem eine passende Web-App für das REST-API zur Verfügung, um über den Browser auf die Musik zuzugreifen. Der Client greift über einen mitgelieferten Proxy auf Serverseite auf das API zu und spielt die Musik ab.

Mourino hofft auf Mitstreiter

Der Shiva-Server wurde in Python geschrieben und nutzt SQLAlchemy Object-Relational-Mapper sowie Flask zur HTTP-Kommunikation. Der Shiva-Client nutzt Googles Javascript-Framwork AngularJS.

Laut Alvaro Mourino ist Shiva bereits nutzbar, aber noch in einem frühen Entwicklungsstadium. Er hofft nun auf Mitstreiter, die Server und Client forken und nach ihren eigenen Vorstellungen anpassen, der Code ist Open Source. Er selbst plant unter anderem die Entwicklung einer einfachen Javascript-Bibliothek zum Zugriff auf das Shiva-API sowie die Implementierung von Shiva2Shiva-Kommunikation, um mehr als zwei Shiva-Server miteinander zu verbinden. Zudem soll es mit Shiva-FXOS einen Shiva-Client für Firefox OS geben.

Die Idee und die Funktionsweise von Shiva erläutert Mourino in einem ausführlichen Blogeintrag bei Mozilla.


Wayne2k 12. Mär 2013

Also in der Schweiz gibts dazu die "Verwandten und Freundeskreis" Klausel, die mir...

Kommentieren



Anzeige

  1. Consultant (m/w) Daten- und Prozessmanagement
    Seven2one Informationssysteme GmbH, Karlsruhe
  2. Senior Auditor IT (m/w)
    Bertelsmann SE & Co. KGaA, Gütersloh
  3. Spezialist Testdaten-Management und Datenmigration (m/w)
    imbus AG, Hofheim (bei Frankfurt am Main), Köln und München
  4. IT-Consultant Mobile Applications (m/w)
    Media-Saturn IT Services GmbH, Ingolstadt

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Android-Smartphone

    Huaweis Ascend Mate 7 für 500 Euro zu haben

  2. Crescent Bay

    Oculus Rift und die Sache mit dem T-Rex

  3. Foto-App

    Instagram jetzt auch mit Werbefilmen

  4. Personalie

    Android-Schöpfer Andy Rubin verlässt Google

  5. Samsung, Apple und Nokia

    Welche Smartphone-Kamera ist die Beste?

  6. Filesharing

    Gesetz gegen unseriöses Inkasso tritt in Kraft

  7. Bundesverkehrsministerium

    Kennzeichen-Scan statt Maut-Vignette

  8. Haftungsprivilegien

    Wann macht sich ein Hoster strafbar?

  9. Settop-Box

    Skys Streaming-Client ist der Roku 3

  10. Steam

    Square Enix weitet Geo-Lock bei Spielen aus



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Moore's Law: Totgesagte schrumpfen länger
Moore's Law
Totgesagte schrumpfen länger

Samsung Galaxy Note 4 im Test: Ausdauerndes Riesen-Smartphone mit Top-Hardware
Samsung Galaxy Note 4 im Test
Ausdauerndes Riesen-Smartphone mit Top-Hardware
  1. Galaxy Note 4 4,5 Millionen verkaufte Geräte in einem Monat
  2. Samsung Galaxy Note 4 wird teurer und kommt früher
  3. Gapgate Spalt im Samsung Galaxy Note 4 ist gewollt

iPad Air 2 im Test: Toll, aber kein Muss
iPad Air 2 im Test
Toll, aber kein Muss
  1. Tablet Apple verdient am iPad Air 2 weniger als am Vorgänger
  2. iFixit iPad Air 2 - wehe, wenn es kaputtgeht
  3. iPad Air 2 Benchmark Apples A8X überrascht mit drei Prozessor-Kernen

    •  / 
    Zum Artikel