Sharp: iPad-Display-Produktion angeblich auf Minimum reduziert
Verkauft sich das iPad 4 schlecht oder steht eine andere Displaytechnik an? (Bild: Andreas Donath/Golem.de)

Sharp iPad-Display-Produktion angeblich auf Minimum reduziert

Apples Zulieferer Sharp habe die Displayproduktion für das iPad praktisch angehalten, sagten zwei Quellen der Nachrichtenagentur Reuters. Über den Grund wird heftig spekuliert.

Anzeige

Es werde nur noch eine minimale Menge der iPad-Displays von Sharp im Werk Kameyama gefertigt, nachdem Ende 2012 die Produktionsmenge schon reduziert worden sei, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf zwei Quellen aus der Branche.

Über die Gründe wird nur spekuliert. Die Quellen berichteten laut Reuters nicht, weshalb die Produktion fast angehalten wurde. Neben einer saisonalen Nachfrageschwankung könnte auch der Umstieg auf einen anderen Lieferanten der Grund sein. Auch eine Nachfrageverlagerung zugunsten des iPad Mini sowie ein künftiges iPad mit einer neuen Technik könnten die Ursache sein.

Die Marktforscher von Macquarie Research schätzen nach Angaben von Reuters, dass die iPad-Absatzzahlen im laufenden Quartal um 40 Prozent auf 8 Millionen Stück einbrechen. Im vergangenen Quartal sollen bis zu 13 Millionen Stück verkauft worden sein. Doch der Absatz von Apple-Tablets werde im laufenden Quartal aufgrund der guten Verkaufszahlen beim iPad Mini insgesamt deutlich weniger einbrechen, so die Marktforscher.

Beim iPhone 5 gab es erst kürzlich Hinweise, dass die Bestellungen für das Display 5 halbiert wurden. Das Wall Street Journal hatte das aus Zuliefererkreisen Apples in Japan erfahren. Die Zeitung berief sich auf zwei Insider bei Displayherstellern. Ob das allerdings mit einer reduzierten Nachfrage nach dem iPhone 5 zusammenhängt, wurde vom IT-Magazin BGR bezweifelt. Schließlich sei im iPod Touch das gleiche Display eingebaut und dessen Absatz sei tatsächlich deutlich gesunken, was Apple in seinem aktuellen Quartalsbericht dokumentierte. Der Rückgang belief sich beim iPod Touch auf 19 Prozent.

Das Display des 9,7 Zoll großen iPads hingegen kommt in keinem anderen Apple-Produkt zum Einsatz. Apple könnte aber beispielsweise beim iPhone 5S und auch beim iPad 5 auf die Igzo-Panels (Indium-Gallium-Zink-Oxid) umsteigen, die auch von Sharp gefertigt werden. Nach einem Bericht des Blogs AllthingsD hat Apple den Einsatz von Igzo-Displays für seine iOS-Geräte geprüft.

Statt einer Siliziumschicht wird bei dieser Displaytechnik eine Lage aus Igzo (Indium-Gallium-Zink-Oxid) verwendet. Das Material hat nicht nur eine höhere Elektronenbeweglichkeit, sondern ist auch lichtdurchlässiger als Silizium, das bisher bei den Dünnschichttransistoren zum Einsatz kommt. Für stationäre Displays weniger wichtig ist, dass für die gleiche Helligkeit eine weniger starke Beleuchtung des Panels erforderlich ist.

Sharp hatte bereits im April 2012 mit der Produktion von kleineren Igzo-Displays begonnen. Ein 5 Zoll großes Display mit Igzo-Technik fertigt Sharp seit Oktober 2012 mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln. Das entspricht einer Pixeldichte von 443 ppi. Zum Vergleich: Das Display des iPhone 5 erreicht eine Punktdichte von 326 Pixeln pro Zoll.


ChMu 21. Jan 2013

Ach komm, den ganzen Park kannst Du mit einer einzigen Dividenden Zahlung bezahlen. Da...

S-Talker 21. Jan 2013

JEDER App individuell mitteilen, mit welchem Browser sie URLs öffnen soll, stellt für...

S-Talker 21. Jan 2013

"arbeitet an" klingt noch nicht nach Serienreife. Hast du Quellen?

SaSi 21. Jan 2013

@ Clouds wir sind leider aktuell die ferrengi und nicht die menschen, die wir uns...

ChMu 19. Jan 2013

Nein, WEIL die Medien "berichten" (ein anderes Wort fuer frei erfinden?) geht der Kurs...

Kommentieren


TechnikTheorie.de / 24. Jan 2013

Absatzprobleme bei Apple – Tim Cook äußert sich



Anzeige

  1. SAP SD / CRM Inhouse Berater (m/w)
    Thalia Holding GmbH, Hagen
  2. Spezialist Client Management (m/w)
    Festo AG & Co. KG, Ostfildern bei Stuttgart
  3. User Experience Designer (m/w)
    Nemetschek Allplan Systems GmbH, München
  4. Netzwerktechniker (m/w)
    Funkwerk video systeme GmbH, Nürnberg, Frankfurt am Main

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Soziale Netzwerke

    Offline-Freund bleibt wichtiger als Online-Freund

  2. Internet-Partei

    Kim Dotcom scheitert bei Wahl in Neuseeland

  3. SpaceX

    Privater Raumfrachter Dragon zur ISS gestartet

  4. NSA-Affäre

    Staatsanwaltschaft ermittelt nach Cyberangriff auf Stellar

  5. HP Elitepad 1000 G2 im Test

    Praktisches Arbeitsgerät dank Zubehör

  6. Spiele-API

    DirectX-11 wird parallel zu DirectX-12 weiterentwickelt

  7. Streaming-Box

    Netflix noch im Herbst für Amazons Fire TV

  8. Schnell, aber ungenau

    Roboter springt im Explosionsschritt

  9. Urteil

    Foxconn-Arbeiter wegen iPhone-6-Diebstahl verhaftet

  10. Weniger Consumer-Notebooks

    Toshiba baut 900 Arbeitsplätze in der PC-Sparte ab



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Test Hyrule Warriors: Gedrücke und Gestöhne mit Zelda
Test Hyrule Warriors
Gedrücke und Gestöhne mit Zelda
  1. Mario Kart 8 Rennen mit Link und Prinzessin Peach
  2. Nintendo Streit um Smartphone-Spiele und das Internet

DDR-Hackerfilm Zwei schräge Vögel: Mit Erotik und Kybernetik ins perfekte Chaos
DDR-Hackerfilm Zwei schräge Vögel
Mit Erotik und Kybernetik ins perfekte Chaos
  1. Zoobotics Vier- und sechsbeinige Pappkameraden
  2. Miraisens Virtuelle Objekte werden ertastbar
  3. Autodesk Pteromys konstruiert Papiergleiter am Computer

Rezension What If: Ein Highlight der Nerdkultur vom XKCD-Autor
Rezension What If
Ein Highlight der Nerdkultur vom XKCD-Autor
  1. Transistoren Rechnen nach dem Schmetterlingsflügel-Prinzip
  2. MIT-Algorithmus Wie rotiert Schrott in Schwerelosigkeit?
  3. Neues Verfahren Yale-Forscher formt Smartphone-Hüllen aus metallischem Glas

    •  / 
    Zum Artikel