Settop-Box Google will Teil von Motorola verkaufen

Google will offenbar einen Konzernteil von Motorola Mobility loswerden und verspricht sich 2 Milliarden US-Dollar von einem Verkauf.

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Google will einen Konzernteil von Motorola Mobility verkaufen und hat dafür die Bank Barclays engagiert. Das berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg aus informierten Kreisen. Verkauft werden soll die Home-Business-Sparte, die Settop-Boxen und Technik für TV-Kabelnetzbetreiber entwickelt, wovon sich Google 2 Milliarden US-Dollar erwartet.

Motorola Mobility soll bereits 2009 versucht haben, den Bereich zu abzustoßen. Damals hatte der US-Konzern laut unbestätigten Berichten 4 Milliarden US-Dollar als Kaufpreis genannt.

Google hatte im August 2012 angekündigt, 20 Prozent der Arbeitsplätze von Motorola Mobility abzubauen und sich auf hochwertige Smartphones zu konzentrieren. Ein kleines Team mit dem Namen Advanced Technology and Projects unter Führung von Regina Dugan soll neuartige Smartphones entwickeln. Dugan kommt von der Darpa (Defense Advanced Research Projects Agency), einer Behörde des US-Verteidigungsministeriums, die Weltraum- und andere Forschungsprojekte durchführt. Sie engagiert für die Gruppe Metallurgie-Wissenschaftler, Akustik-Ingenieure und Experten für künstliche Intelligenz. Firmenchef Dennis Woodside will Technik, die Personen im Raum an ihrer Stimme erkennt, Hochleistungskameramodule und Akkus, die mehrere Tage durchhalten sollen. Unternehmenskreisen zufolge ist auch die Entwicklung einer speziellen Android-Version möglich, die anderen Smartphoneherstellern nicht zur Verfügung steht.

Google hatte im August 2011 die Übernahme von Motorola Mobility für 12,5 Milliarden US-Dollar angekündigt. Nach eingehenden regulatorischen Prüfungen wurde der Kauf im Mai 2012 abgeschlossen.


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