Set-Top-Box: Tivo bekommt 490 Millionen US-Dollar in Patentstreit
Set-Top-Box von Tivo: höhere Zahlung erwartet (Bild: Tivo)

Set-Top-Box Tivo bekommt 490 Millionen US-Dollar in Patentstreit

Tivo hat in einem weiteren Patentverfahren 490 Millionen US-Dollar erstritten. Der Hersteller von Set-Top-Boxen hat inzwischen über anderthalb Milliarden US-Dollar für die unrechtmäßige Nutzung seiner Technik erhalten.

Anzeige

Tivo hat sich außergerichtlich mit Cisco, Time Warner Cable sowie Google und Arris in einem Patentstreit geeinigt. Der US-Hersteller von Set-Top-Boxen erhält von Cisco und Google 490 Millionen US-Dollar. Davon übernimmt Cisco nach eigenen Angaben 294 Millionen US-Dollar.

Tivo, Motorola, Cisco und Time Warner Cable vereinbarten, alle noch anhängigen Rechtsstreitigkeiten zwischen den Unternehmen zu beenden. Tivo erklärt sich zudem zu Verhandlungen über eine Lizenzierung seiner Technik bereit.

Klagen seit neun Jahren

Tivo hatte verschiedene Unternehmen verklagt, weil diese unrechtmäßig Tivo-Patente über digitale Videoaufzeichnung nutzten. Darunter waren Hersteller wie Cisco oder Motorola, die die Technik in ihren Geräten nutzten, aber auch Netzbetreiber wie Time Warner Cable, AT&T und Verizon, die die Geräte abnahmen. Die Auseinandersetzungen dauern seit nunmehr neun Jahren an.

Google und Arris kommen durch den Kauf von Motorola ins Spiel: Google hatte 2011 Motorola Mobility übernommen. Im Jahr darauf verkaufte Google die Sparte Home, die die Set-Top-Boxen herstellt, an Arris.

Tivo hatte auch in anderen Verfahren hohe Summen für die Patentverletzungen bekommen. Nach Angaben des Unternehmens belaufen sich diese inzwischen auf rund eine Milliarde US-Dollar. Im vorliegenden Fall hätten Analysten jedoch mit einer höheren Zahlung gerechnet, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg.


tingelchen 09. Jun 2013

In den USA ist das Patentamt keine Staatliche Behörde. Daher bedeutet jedes Patent, das...

Kommentieren



Anzeige

  1. Operations Specialist (m/w) (Division Issuing)
    Wirecard Technologies GmbH, Aschheim near Munich
  2. Produktsoftwareentwickler (m/w) Schwerpunkt Software-Architektur
    E.G.O. Elektro-Gerätebau GmbH, Oberderdingen
  3. Oracle DBAs mit Fokus auf Golden Gate (m/w)
    Reply GmbH & Co. KG, München
  4. Qualitätsmanager (m/w) Softwareentwicklung
    dSPACE GmbH, Paderborn

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Geräuschunterdrückung

    Bose verklagt Beats wegen Patentverletzungen

  2. Google-Konkurrent

    Baidu will teilautonomes Fahrzeug bauen

  3. USA

    Kongress ermöglicht das Entsperren von Smartphones

  4. Urheberrecht

    Spanien besteuert Hyperlinks

  5. NSA-Affäre

    Grüne und Linke stellen Ultimatum für Snowden-Anhörung

  6. Hamburg

    Behörde geht nicht gegen Mitfahrdienst Uber vor

  7. Buchanalyse

    Apple hat E-Book-Startup Booklamp gekauft

  8. Liebessimulation Love Plus

    "Ich hoffe, du wirst für immer schön bleiben"

  9. Translate Community

    Nutzer sollen Google-Übersetzungen verbessern

  10. TWRP

    Custom Recovery für Android Wear vorgestellt



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Sony RX100 Mark III im Test: Klein, super, teuer
Sony RX100 Mark III im Test
Klein, super, teuer
  1. Custom ROM Sonys Bootloader einfacher zu entsperren
  2. Sony Xperia T3 kommt als Xperia Style für 350 Euro
  3. Auge als Vorbild Sony entwickelt gekrümmte Kamerasensoren

Oneplus One im Test: Unerreichbar gut
Oneplus One im Test
Unerreichbar gut
  1. Oneplus One Eigenes ROM mit Stock Android 4.4.4 vorgestellt
  2. Oneplus One-Update macht verkürzte Akkulaufzeit rückgängig
  3. Oneplus One könnte ab dem dritten Quartal vorbestellbar sein

Luftfahrt: Die Rückkehr der Überschallflieger
Luftfahrt
Die Rückkehr der Überschallflieger
  1. Verkehr FBI sorgt sich um autonome Autos als "tödliche Waffen"
  2. Steampunk High Tech trifft auf Dampfmaschine
  3. Aerovelo Eta Kanadier wollen mit 134-km/h-Fahrrad Weltrekord aufstellen

    •  / 
    Zum Artikel