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Cui Haifeng, Managing Director Enterprise Business Group Huawei (links)
Cui Haifeng, Managing Director Enterprise Business Group Huawei (links) (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Server, Cloud und Storage: Huawei hält sich für weltweit führend

Vollmundig lobt Huawei seinen eigenen Erfolg und will nach China nun Europa und den Rest der Welt erobern. Bis der chinesische Konzern im Bereich Server, Cloud und Storage tatsächlich führend ist, muss noch einiges passieren, unterschätzen sollte man ihn allerdings nicht.

Huawei ist als preisaggressiver Telekommunikations-Netzwerkausrüster groß geworden, doch inzwischen wird es eher vom Konkurrenten Nokia im Preis unterboten. Weil im Netzausbau derzeit auch kein so starkes Wachstum möglich scheint, dringt das chinesische Privatunternehmen in die Geschäftsbereiche Server, Cloud und Storage vor - und hebt sich dort nicht mehr nur durch den Preis ab. Der wichtigste Markt ist nicht mehr nur China: Huawei will die Welt erobern und konzentriert sich dabei vorerst vor allem auf Europa und besonders auf Deutschland.

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Das Unternehmen sieht sich selbst gar bereits als "weltweit führend" bei Innovationen in der Informationstechnologie, wie Cui Haifeng, Managing Director der Enterprise Business Group Huawei, auf dem Huawei Cloud Congress in Prag sagte. Tatsächlich muss es bis dahin noch einiges schaffen. Huawei könnte in Deutschland ein ernstzunehmender Anbieter werden. Allerdings ist die Partnerschaft mit der Deutschen Telekom dafür wichtig.

Noch klein, aber enorm schnell wachsend

Noch macht Huawei den größten Teil seines Umsatzes mit Netzwerkausrüstung im Mobilfunk und Festnetz. Die Enterprise-Sparte sei noch die kleinste von Huawei, räumt Cui im Gespräch mit Golem.de ein. "Hier sind wir noch neue Akteure, aber wir wachsen sehr schnell, mehr als alle anderen Bereiche." Auf Server und Storage lege Huawei erst seit dem Jahr 2011 einen Schwerpunkt, das Wachstum liegt dort laut Cui dennoch bereits im zweistelligen Bereich.

Huawei konkurriere in Deutschland bei Servern, Storage und Cloud zunehmend mit US-Konzernen wie Cisco, Hewlett-Packard und IBM, sagt Cui. Neben China sei "der europäische Markt für Huawei der wichtigste" und dabei Deutschland ein Zentrum.

Europa wichtiger als China?

Das Ausland ist für Huawei inzwischen tatsächlich wichtiger als China: Der genossenschaftlich organisierte Konzern generierte im Jahr 2015 fast 60 Prozent seines Umsatzes außerhalb Chinas. Im Wirtschaftsraum EMEA - die Abkürzung steht für Europe (West- und Osteuropa), Middle East (Naher Osten) und Africa - sind es 32 Prozent. Weiter werden die Zahlen für den Wirtschaftsraum nicht heruntergebrochen, so dass es ein Geheimnis des Konzerns bleibt, wie sich Europa im Verhältnis zum Nahen Osten und Afrika entwickelt. Intern gibt es zudem zwei europäische Regionen plus Russland als eine separate halbeuropäische Region. Dass Huawei in dem Bereich von "weltweit führend" noch ein Stück entfernt ist, zeigen allerdings die neuesten Zahlen von Gartner.

Demnach ist HPE weltweit bei der Anzahl der ausgelieferten Server weiter führend, verlor aber 1,6 Prozent Marktanteil. Im ersten Quartal 2016 lieferte der US-Konzern 526.115 oder 19,4 Prozent der Server weltweit aus. Huawei folgt nach Dell und Lenovo erst auf Platz 4 mit 130.755 Servern oder 4,8 Prozent Weltmarktanteil. Damit legte Huawei aber im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 23,6 Prozent zu. Wachsen konnte auch der mehrheitlich staatliche chinesische Serverhersteller Inspur, der auf Platz 5 kommt.

Bis zur Welteroberung muss noch einiges passieren 

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DrWatson 04. Jul 2016

Warum? Lenovo ist z.B. in der Liste. Gartner ist keine Rating-Agentur.

asa (Golem.de) 04. Jul 2016

Ja bei uns. Wir wissen es von dem Unternehmen. Ähnlich hier: http://www.it-business.de...



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