Anzeige
Drohnenstart auf dem Matterhorn: durchschnittliche Auflösung von 20 Zentimetern
Drohnenstart auf dem Matterhorn: durchschnittliche Auflösung von 20 Zentimetern (Bild: Sensefly)

Sensefly Drohnen kartieren das Matterhorn

Überraschende Gesellschaft haben die bisher einsam das Matterhorn umkreisenden Vögel bekommen: Das Schweizer Unternehmen Sensefly hat vier Drohnen auf einen der schönsten Berge der Alpen losgelassen, um ihn aus der Luft zu kartieren.

Anzeige

Das Schweizer Unternehmen Sensefly hat mit Hilfe mehrerer Drohnen einen der bekanntesten Berge der Alpen kartiert: Die unbemannten Fluggeräte (Unmanned Aerial Vehicle, UAV) umkreisten das Matterhorn und erstellten eine hochaufgelöste 3D-Karte.

Für das Projekt haben die Schweizer vier Drohnen vom Typ E-Bee eingesetzt. Das sind Nurflügelflugzeuge mit einer Spannweite von 96 Zentimetern. Sie bestehen aus Schaumstoff und wiegen deshalb nur knapp 700 Gramm inklusive der Bordelektronik und einer 16-Megapixel-Kamera.

Propellerantrieb

Als Antrieb dient ein Propeller auf der Rückseite, der von einem Lithium-Ionen-Akku mit Energie versorgt wird. Eine Akkuladung ermöglicht einen Flug von 45 Minuten. Die Fluggeschwindigkeit liegt zwischen 36 und 57 Kilometern pro Stunde.

  • Drohnenkarte vom Matterhorn: Die Karte deckt ein Gebiet von 28 Quadratkilometern ab und bietet eine durchschnittliche Auflösung von 20 Zentimetern. (Bild: Sensefly)
  • Die Drohnen haben sich ihren Weg selbst gesucht. (Bild: Sensefly)
  • Elf Flüge waren für das Projekt nötig. Die Drohnen nahmen dabei über 2.200 Bilder auf. (Bild: Sensefly)
  • Zuvor war die erste Gruppe auf den Gipfel gestiegen ... (Foto: Sensefly)
  • ... und ließ von dort eine Drohne fliegen. (Foto: Sensefly)
  • Gruppe zwei startete ihre vier Drohnen von der Hörnlihütte aus. (Foto: Sensefly)
  • Diese liegt etwa 1.200 Meter unter dem Gipfel. (Foto: Sensefly)
  • Die Drohnen bestehen aus einem Schaumstoff ... (Foto: Sensefly)
  • ... und wiegen nur etwa 700 Gramm. (Foto: Sensefly)
Drohnenkarte vom Matterhorn: Die Karte deckt ein Gebiet von 28 Quadratkilometern ab und bietet eine durchschnittliche Auflösung von 20 Zentimetern. (Bild: Sensefly)

Für das Matterhorn-Projekt war das geringe Gewicht ein großer Vorteil. Zwei Gruppen stiegen mit den Drohnen auf den Berg. Die erste ließ eine E-Bee vom Gipfel in 4.478 Metern Höhe starten. Von dort stieg sie bis auf etwa 4.700 Meter auf und kartierte die Gipfelregion sowie die Westseite des Berges.

Start an der Hörnlihütte

Eine zweite Gruppe ließ von der Hörnlihütte in einer Höhe von 3.260 Metern die drei anderen Drohnen fliegen. Sie stiegen bis etwa 50 Meter über den Gipfel auf und fotografierten die Nord- sowie die Ostseite. Dafür waren sechs Flüge nötig, in vier weiteren Flügen, die von unterhalb der Hörnlihütte starteten, nahm das zweite Team mit seinen Drohnen weitere Teile der Nordseite auf.

Die elf Flüge hätten nur wenige Stunden gedauert, erklärt Sensefly, während derer die UAVs über 2.200 Bilder aufgenommen hätten. Daraus wurde eine dreidimensionale Punktwolke mit 300 Millionen Punkten erstellt. Sie deckt einen Bereich von 28 Quadratkilometern ab und bietet eine durchschnittliche Auflösung von 20 Zentimetern.

Ausgründung der EPFL

Sensefly ist eine Ausgründung der École Polytechnique Fédérale im schweizerischen Lausanne (EPFL), genauer gesagt aus einem Projekt für Schwarmdrohnen. Die Wissenschaftler nutzen dabei einen Algorithmus, der das Verhalten von Fischen oder Vögeln in einem Schwarm beschreibt und den sie auf Drohnen übertragen konnten.

Das Muster in einem Schwarm ist einfach: Jedes Mitglied orientiert sich an seinen unmittelbaren Nachbarn. Die E-Bees und die etwas kleineren Swinglet Cams sind in erster Linie für die Kartierung aus der Luft gedacht.


eye home zur Startseite
lube 16. Okt 2013

Dann kann man sogar Menschenleben retten indem sich alle in der 1-1 virtuellen Welt...

Kommentieren



Anzeige

  1. Ingenieur, Informatiker, Mathematiker (m/w)
    DLR Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V., Neustrelitz
  2. Junior-Entwickler Microsoft Dynamics NAV (m/w)
    ORBIT, Bonn
  3. (Senior-)Berater (m/w) SAP Business Intelligence
    Capgemini Deutschland GmbH, verschiedene Einsatzorte
  4. Entwicklungsingenieur / Domain Product Owner / Planning & Realization / Software-Koordination GUI (m/w)
    Daimler AG, Sindelfingen

Detailsuche



Anzeige
Top-Angebote
  1. NUR HEUTE: Samsung UE49KU6409UXZG 49 Zoll-UHD-Fernseher (Triple Tuner, Smart TV) silber [Energieklasse A]
    734,00€ inkl. Cashback (Preis erscheint am Ende des Bestellvorganges) - Vergleichspreise ab ca...
  2. VORBESTELLBAR: Dishonored 2: Das Vermächtnis der Maske - Collector's Edition [PC & Konsole]
    109,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  3. NUR HEUTE: Saturn Super Sunday
    (alle Angebote versandkostenfrei, u. a. Samsung Galaxy J3 119,00€ u. UEFA Euro 2016 PS4 14,99€)

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Procter & Gamble

    Windel meldet dem Smartphone, wenn sie voll ist

  2. AVM

    Routerfreiheit bringt Kabel-TV per WLAN auf mobile Geräte

  3. Oculus App

    Vive-Besitzer können wieder Rift-exklusive Titel spielen

  4. Elektroauto

    Supersportwagen BMW i8 soll 400 km rein elektrisch fahren

  5. Keine externen Monitore mehr

    Apple schafft Thunderbolt-Display ersatzlos ab

  6. Browser

    Safari 10 soll auch auf älteren OS-X-Versionen laufen

  7. Dota

    Athleten müssen im E-Sport mehr als nur gut spielen

  8. Die Woche im Video

    Superschnelle Rechner, smarte Zähler und sicherer Spam

  9. Axanar

    Paramount/CBS erlaubt Star-Trek-Fanfilme

  10. FTTH/FTTB

    Oberirdische Glasfaser spart 85 Prozent der Kosten



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Mighty No. 9 im Test: Mittelmaß für 4 Millionen US-Dollar
Mighty No. 9 im Test
Mittelmaß für 4 Millionen US-Dollar
  1. Mirror's Edge Catalyst im Test Rennen für die Freiheit
  2. Warp Shift im Test Zauberhaftes Kistenschieben
  3. Alienation im Test Mit zwei Analogsticks gegen viele Außerirdische

Schulunterricht: "Wir zocken die ganze Zeit Minecraft"
Schulunterricht
"Wir zocken die ganze Zeit Minecraft"
  1. MCreator für Arduino Mit Klötzchen LEDs steuern
  2. Lifeboat-Community Minecraft-Spieler müssen sich neues Passwort craften
  3. Minecraft Befehlsblöcke und Mods für die Pocket Edition

Mikko Hypponen: "Microsoft ist nicht mehr scheiße"
Mikko Hypponen
"Microsoft ist nicht mehr scheiße"

  1. Re: Was habt ihr erwartet?

    Der Held vom... | 09:53

  2. Nur FreeTV?

    MeinSenf | 09:53

  3. Re: Dvb-c

    drvsouth | 09:52

  4. Re: Eigenheim - einfach nicht die Tür aufmachen?

    AllDayPiano | 09:52

  5. ?

    corcoran | 09:50


  1. 09:50

  2. 09:15

  3. 09:01

  4. 14:45

  5. 13:59

  6. 13:32

  7. 10:00

  8. 09:03


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel