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Facebook-Mitarbeiter schreiben etwas auf die Facebook-Wall.
Facebook-Mitarbeiter schreiben etwas auf die Facebook-Wall. (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)

Facebooks Moral

Das Netzwerk wende bei der Löschung von Seiten trotz Richtlinien vor allem seine eigenen Moralvorstellungen an, schlussfolgert die Tageszeitung (taz). Gewaltverherrlichende Videos blieben häufig in der Timeline der Nutzer stehen. Pornografische Inhalte würden dagegen "zeitnah gelöscht" werden.

In seinen Gemeinschaftsstandards schreibt das Netzwerk, dass "jedweder sexueller" Inhalt verboten sei. Bei der Sperrung von Seiten schießt es mitunter über das Ziel hinaus. Vor zwei Jahren sperrte Facebook eine Museumsseite, die ein Aktfoto aus dem Jahr 1940 gepostet hatte. Auf dem Bild war eine Frau zu sehen, deren Brüste zu erkennen waren.

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Auch das Mimikama.at-Team bestätigt: "Unserer Erfahrung nach werden Statusbeiträge mit sexuellem Inhalt relativ rasch gelöscht. Auch dann, wenn diese gar nicht sexuell sind." Es müsse für Facebook nur den Anschein von sexuellen Darstellungen haben.

Gelöscht und wieder da

Doch Verlass ist auch darauf nicht: Eine Seite mit eindeutigen sexuellen Inhalten, die wir gemeldet hatten, wurde dagegen erst nach mehreren Tagen gelöscht. Bei einer anderen Seite mit sexuellen und frauenfeindlichen Beiträgen antwortete Facebook, dass einige Seiteninhalte entfernt worden seien. Kurz darauf befanden sich erneut frauenfeindliche Posts auf der Pinnwand der Seite, die über 5.000 Likes hat. Von insgesamt 50 anderen Seiten, Kommentaren und Beiträgen, die wir gemeldet hatten, wurden nur 13 entfernt.

Gegen Facebooks undurchsichtige Vorgehensweise bei der Löschung von Inhalten können Nutzer wenig tun. Der Melde-Button ist nach wie vor die einzige Funktion, um das Netzwerk auf unangemessene Inhalte aufmerksam zu machen. Facebook schreibt: "Wenn dir auf Facebook etwas auffällt, von dem du denkst, dass es gegen unsere Bestimmungen verstößt, solltest du uns das melden."

Etwas weiter unten heißt es aber auch, dass Nutzer bei Inhalten, die ihnen nicht gefielen, jederzeit "Verbindungen mit anderen Personen, Seiten und Anwendungen [...] unbemerkt beenden sowie diese verbergen" könnten. Denn die Gespräche auf Facebook und die darin vertretenen Meinungen seien ein Spiegelbild der Menschen, die das Netzwerk nutzen.

 Seiten melden: Facebook hält sich nicht an seine Richtlinien

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quineloe 19. Feb 2015

jeden rassistischen Müll darf man bei Youtube in die Kommentare schmieren. Meldung zwecklos.

BLi8819 12. Feb 2015

Doch die gibt es. Die sind nur nicht so sehr verbreitet und auch nicht auf der...

ibsi 12. Feb 2015

Ja, aber keinen sitz in DE, glaube der EU sitz ist in Irland. Und in der EU sind...

BLi8819 12. Feb 2015

1. Für sexuelle Belästigung ist die Polizei verantwortlich, nicht Facebook 2. Das mag ich...

BLi8819 12. Feb 2015

Das Problem ist nur, dass Facebook für jedes Land ein eigenes Netzwerk anbieten müsste...



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