Im Internet Explorer 8 wurde eine Sicherheitslücke entdeckt, die bereits aktiv genutzt wird.
Im Internet Explorer 8 wurde eine Sicherheitslücke entdeckt, die bereits aktiv genutzt wird. (Bild: Microsoft)

Security Zero-Day-Lücke im Internet Explorer 8

Eine bislang unbekannte Sicherheitslücke im Internet Explorer 8 wird aktiv ausgenutzt, um Trojaner auf Rechnern eines Opfers zu installieren. Angreifer hatten bislang Mitarbeiter der US-Atomwaffenforschung im Visier.

Anzeige

Im Internet Explorer 8 haben Sicherheitsexperten eine bislang unbekannte Sicherheitslücke entdeckt, über die Malware auf einem Rechner eines Opfers installiert werden kann. Microsoft hat das Sicherheitsleck bereits bestätigt. Einen Patch gibt es noch nicht. Der Windows-Hersteller rät zu einem Update auf aktuellere Versionen des Internet Explorers, die nicht betroffen sein sollen.

Angreifer hatten die Sicherheitslücke im Internet Explorer 8 genutzt, um Spyware auf Rechnern der Mitarbeiter des Atomwaffenforschungsprogramms des US-Energieministeriums zu installieren, berichtet die Webseite Nextgov. Dabei griffen sie auf einen Social-Engineering-Trick zurück. Zunächst infizierten sie eine unsichere Webseite des US-Arbeitsministeriums, die die Mitarbeiter des Atomwaffenforschungsprogramms bevorzugt ansteuerten. Die Mitarbeiter wollten sich dort über mögliche Erkrankungen durch Radioaktivität informieren. Von der offiziellen Webseite wurden sie dann auf präparierte Webseiten weitergeleitet, die den Trojaner installierten.

Poison Ivy und Deep Panda

Bei dem Trojaner handelt es sich um eine Variante aus dem Poison-Ivy-Toolkit, die so modifiziert wurde, dass bislang nur wenige Antivirenprogramme ihn erkennen, berichtet die Webseite Alienvault. Der Trojaner soll ein Command-and-Control-Protokoll nutzen, das dem ähnelt, das bereits von der vermeintlichen chinesischen Hackergruppe Deep Panda genutzt wurde, berichtet Alienvault. Das Sicherheitsunternehmen Crowdstrike hatte bereits im Dezember 2011 ähnliche Angriffe auf Energieunternehmen in den USA und in Japan beobachtet.

Die Webseite des Sicherheitsunternehmens Invincea hat den Angriff ebenfalls analysiert und sich mit den Informationen der Sicherheitslücke an Microsoft gewandt. Dort wurde das Leck im Internet Explorer 8 bestätigt. Die Versionen 6, 7 sowie 9 und 10 sollen aber nicht betroffen sein. Microsoft empfiehlt Anwendern, wenn möglich auf Version 9 oder 10 des Internet Explorers zu aktualisieren. Alternativ sollen Nutzer ActiveX und Active Scripting über die Sicherheitseinstellungen von Microsofts Browser soweit wie möglich unterbinden. Gleichzeitig sollten die Abfragen vor dem Ausführen von Active Scripting aktiviert werden, bis ein Patch veröffentlicht wird.


dilben 16. Jul 2013

bei neuen problemen kann nicht immer gleich jedes antivirus reagiren. aber es ist...

Salzbretzel 05. Mai 2013

Verdammt, es ist aufgeflogen - ich habe auch da ins blaue Geraten. Dann tippe ich auf den...

posix 05. Mai 2013

Oder man fährt je nachdem auf der illegalen Schiene und besorgt sich Windows, mit...

BlackPhantom 04. Mai 2013

Kein Problem. :)

Kommentieren



Anzeige

  1. Produkt­spezialist (m/w) Lohn- und Gehalts­abrechnungs­software
    Haufe Gruppe, Freiburg im Breisgau
  2. Application Manager für Global Ordering (m/w)
    Daimler AG, Stuttgart
  3. SPS-Programmierer (m/w)
    Ampack GmbH, Königsbrunn
  4. SAP EWM / ERP Logistik Berater/in und Entwickler/in
    Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Nürnberg

 

Detailsuche


Hardware-Angebote
  1. TIPP: Alternate Schnäppchen Outlet
    (täglich neue Deals)
  2. TIPP: Twitfish Retro USB-Ventilator - Schwarz
    3,75€ +2,99€ Versand
  3. PCGH-Extreme-PC GTX980Ti-Edition
    (Core i7-5820K + Geforce GTX 980 Ti)

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Media Broadcast

    DVB-T2 verspricht exklusive Inhalte in 1080p/50

  2. Airbus E-Fan 2.0

    In 38 Minuten nach Calais

  3. Square Enix

    Mac-Version von Final Fantasy 14 zurückgezogen

  4. Smartphone

    Oneplus Two soll unter 450 US-Dollar kosten

  5. Derek Smart

    "Star Citizen wird es nie geben"

  6. IETF

    Rätselaufgaben gegen DDoS-Angriffe auf TLS

  7. Windows 10

    RTM-Version für diese Woche geplant

  8. Hero 4 Session ausprobiert

    Gopros neuer Zauberwürfel

  9. Protest

    WLAN-Störerhaftung soll gegen EU-Recht verstoßen

  10. Mojang

    Spezielle Version von Minecraft für Windows 10



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Radeon R9 Fury X im Test: AMDs Wasserzwerg schlägt Nvidias Titan in 4K
Radeon R9 Fury X im Test
AMDs Wasserzwerg schlägt Nvidias Titan in 4K
  1. Grafikkarte Auch Fury X rechnet mit der Mantle-Schnittstelle flotter
  2. Radeon R9 390 im Test AMDs neue alte Grafikkarten bekommen einen Nitro-Boost
  3. Grafikkarte AMDs neue R7- und R9-Modelle sind beschleunigte Vorgänger

Anno 2205 angespielt: Brückenbau und Mondbesiedlung
Anno 2205 angespielt
Brückenbau und Mondbesiedlung
  1. E3-Tagesrückblick im Video Crytek, Virtual Reality und ehrenhafte Krieger
  2. Ubisoft Blue Byte schickt Anno 2205 auf den Mond

PGP: Hochsicher, kaum genutzt, völlig veraltet
PGP
Hochsicher, kaum genutzt, völlig veraltet
  1. OpenPGP Facebook verschlüsselt E-Mails
  2. Geheimhaltung IT-Experten wollen die NSA austricksen
  3. Security Wie Google Android sicher macht

  1. Re: SEGA Computer

    janoP | 00:08

  2. Re: Kundenliste

    SelfEsteem | 00:04

  3. Re: Zu leise ...

    zilti | 06.07. 23:59

  4. Re: Warum kein Gehäuse mit...

    Tzven | 06.07. 23:50

  5. Re: Fenster...

    zilti | 06.07. 23:49


  1. 18:12

  2. 18:04

  3. 17:46

  4. 17:38

  5. 16:52

  6. 15:38

  7. 15:11

  8. 15:00


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel