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Michael Rogers verteidigt die Sicherheitspraxis der NSA.
Michael Rogers verteidigt die Sicherheitspraxis der NSA. (Bild: Yuri Gripas/Reuters)

Security: Wie die NSA das "S" im Namen gefährdet

Michael Rogers verteidigt die Sicherheitspraxis der NSA.
Michael Rogers verteidigt die Sicherheitspraxis der NSA. (Bild: Yuri Gripas/Reuters)

Zur Aufgabe der NSA gehört neben Spionage auch, amerikanische Computersysteme zu schützen. Doch die NSA hält Sicherheitslücken geheim - und gefährde so die eigenen Bürger, warnen Kritiker. Der Geheimdienst versucht nun, mit einer Statistik den Vorwurf zu entkräften. Doch es bleiben Zweifel.

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Die NSA hat im Ausland ein Imageproblem. Der US-Geheimdienst ist seit den Snowden-Enthüllungen das globale Symbol für Überwachungswahn. Die NSA versucht deswegen derzeit, für sich zu werben. Michael Rogers, der Chef der NSA, geht auf Tour und sucht die öffentliche Debatte. Seine Verteidigungsstrategie: Er betont das "S" in NSA.

Ausgeschrieben heißt der Nachrichtendienst National Security Agency, also Nationale Sicherheitsagentur. Zur offiziellen Aufgabe der NSA gehört neben der Spionage nämlich auch, wichtige technische Infrastruktur abzusichern. Dafür spüren ihre Mitarbeiter Sicherheitslücken auf - und geben diese Informationen an die betroffenen Unternehmen weiter. Die können ihre Produkte dann aktualisieren und die Einfallstore für fremde Hacker schließen. Die Welt wird für Internetnutzer und ihre Daten so im Idealfall ein bisschen sicherer.

Menschen vertrauen der NSA nicht

Nur: Viele Menschen glauben der NSA nicht. Sie fürchten, dass die NSA zwar Sicherheitslücken findet - dieses Wissen dann aber für sich behält, um ausländische Ziele zu attackieren. So soll es beim Stuxnet-Angriff gewesen sein, der Irans Nuklearprogramm ausgebremst hat. Der Hackerangriff auf die Atomzentrifugen wird den USA zugeschrieben. Die NSA soll 2000 geheimer IT-Schlupflöcher kennen, schreibt der Journalist Shane Harris in seinem Buch "@War".

Diesem Vorwurf tritt Rogers nun entgegen. Seine Behörde habe dieses Jahr in 91 Prozent der Fälle Informationen über Schwachstellen an betroffene Firmen weitergegeben, sagte er bei einem Auftritt an der Columbia University in New York (hier als Video, ab Minute 53).

Was ist mit den übrigen neun Prozent? 

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DeathMD 10. Nov 2015

Kann bitte jemand das Bild von diesem psychotischen, gollumähnlichen Wesen entfernen...

X-XXX-X 10. Nov 2015

Die ganze Erdkugel ist das Habitat. Wie schützt man die wild gewordenen Anteile...

bofhl 10. Nov 2015

Bring das mal Militärs bei - für die meisten sind Hilfsorganisationen oft gleichgesetzt...

Funny77 10. Nov 2015

Als ich "Seine Verteidigungsstrategie: Er betont das "S" in NSA." gelesen hab, hab ich...

Sarkastius 09. Nov 2015

Spezialisten von der NSA? Sie wollten vor Jahren schon Gras legalisieren, damit sie die...



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