Abo
  • Services:
Anzeige
Betroffen sind auch Hilton-Angebote in den Waldorf-Astoria-Hotels.
Betroffen sind auch Hilton-Angebote in den Waldorf-Astoria-Hotels. (Bild: Hilton)

Security: Kassenterminals von Hilton-Hotels gehackt

Betroffen sind auch Hilton-Angebote in den Waldorf-Astoria-Hotels.
Betroffen sind auch Hilton-Angebote in den Waldorf-Astoria-Hotels. (Bild: Hilton)

Point-of-Sale-Terminals der Nobelhotelkette Hilton wurden vermutlich gehackt. Es gibt nur wenige Details zu dem Angriff vor allem Nutzer, die in Shops und Restaurants mit Kreditkarte gezahlt haben, sollen betroffen sein. Hilton rät Kunden, Kreditkartenrechnungen zu überprüfen.

Anzeige

Wer in letzter Zeit in einem Hilton-Hotel in den USA eingekauft oder ein Restaurant der Marke besucht hat, sollte seine Kreditkartenabrechnungen überprüfen. Der Sicherheitsexperte Brian Krebs berichtet in seinem Blog unter Berufung auf Quellen aus der Finanzindustrie, dass Kassenterminals in den Hotels der Kette kompromittiert wurden. Das Kreditkartenunternehmen Visa habe bereits im August mehrere Banken über Betrugsvorfälle zwischen April und Juli 2015 involviert, aber die Namen der betroffenen Institutionen nicht erwähnt.

Krebs beruft sich nun auf Quellen aus fünf verschiedenen Banken, die bei den Betrugsfällen ein Muster erkannten: Alle betroffenen Karten wurden zuvor in verschiedenen Hotels der Hilton-Gruppe eingesetzt. Betroffen sind Häuser unter den Marken Hilton, Embassy Suites, Doubletree, Hampton Inn and Suites und die Nobelmarke Waldorf Astoria Hotels and Resorts.

Hilton will aufklären

Ein Pressesprecher von Hilton betonte, dass das Unternehmen großen Wert darauf lege, die Kreditkarteninformationen ihrer Kunden zu schützen. Man arbeite mit den besten Experten im Bereich Missbrauchsprävention zusammen, um Schaden abzuwenden. Der Konzern will die Vorgänge jetzt untersuchen und weitere Details bekanntgeben.

Krebs vermutet, dass die Ursache des Missbrauchs nicht im Reservierungssystem des Hotels liegen würde, sondern in infizierten Point-of-Sale-Terminals von Geschenkläden, Cafés, Restaurants und anderen Shops innerhalb von Hilton-Standorten. Der Missbrauch der Kartendaten und die Infektion könnte nach Angaben von Krebs bis heute andauern. Genauere Details zur Infektion gibt es bislang noch nicht.

Nachtrag vom 25. November 2015, 13:15 Uhr

Hilton hat nach eigenen Angaben mittlerweile eine interne Untersuchung des Angriffes abgeschlossen. In der Tat seien Kundendaten in einem 17-wöchigen Zeitraum mit Hilfe von Malware abgegriffen worden, wenn Kunden an den Point-of-Sale-Kassenautomaten mit ihrer Kreditkarte bezahlt hätten, teilt das Unternehmen mit. Betroffen sind nach Angaben von Hilton der Name der Kreditkarteninhaber, Kartennummer, Sicherheitscodes, Ablaufdatum der Karte - aber nicht die Postadressen oder PIN-Nummern. Details zur verwendeten Malware nennt die Hotelkette auch in den veröffentlichten FAQ nicht.


eye home zur Startseite
AntiiHeld 28. Sep 2015

Nur Bhares ist Wares heißt es richtig.



Anzeige

Stellenmarkt
  1. T-Systems International GmbH, Berlin, Bonn
  2. Deutsche Telekom AG, Frankfurt am Main, Bonn
  3. Gundlach Bau und Immobilien GmbH & Co. KG, Hannover
  4. Allianz Deutschland AG, München-Unterföhring


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Der Hobbit 3 für 9,99€ u. Predator für 12,49€)
  2. (u. a. Die Goonies, John Mick, Auf der Flucht, Last Man Standing)
  3. 24,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       

Anzeige
Whitepaper
  1. Praxiseinsatz, Nutzen und Grenzen von Hadoop und Data Lakes
  2. Sicherheitsrisiken bei der Dateifreigabe & -Synchronisation
  3. Globale SAP-Anwendungsunterstützung durch Outsourcing


  1. Funkchips

    Apple klagt gegen Qualcomm

  2. Die Woche im Video

    B/ow the Wh:st/e!

  3. Verbraucherzentrale

    O2-Datenautomatik dürfte vor Bundesgerichtshof gehen

  4. TLS-Zertifikate

    Symantec verpeilt es schon wieder

  5. Werbung

    Vodafone will mit DVB-T-Abschaltung einschüchtern

  6. Zaber Sentry

    Mini-ITX-Gehäuse mit 7 Litern Volumen und für 30-cm-Karten

  7. Weltraumteleskop

    Erosita soll Hinweise auf Dunkle Energie finden

  8. Anonymität

    Protonmail ist als Hidden-Service verfügbar

  9. Sicherheitsbehörde

    Zitis soll von München aus Whatsapp knacken

  10. OLG München

    Sharehoster Uploaded.net haftet nicht für Nutzerinhalte



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Intel Core i7-7700K im Test: Kaby Lake = Skylake + HEVC + Overclocking
Intel Core i7-7700K im Test
Kaby Lake = Skylake + HEVC + Overclocking
  1. Kaby Lake Intel macht den Pentium dank HT fast zum Core i3
  2. Kaby Lake Refresh Intel plant weitere 14-nm-CPU-Generation
  3. Intel Kaby Lake Vor der Vorstellung schon im Handel

Dienste, Programme und Unternehmen: Was 2016 eingestellt und geschlossen wurde
Dienste, Programme und Unternehmen
Was 2016 eingestellt und geschlossen wurde
  1. Kabel Mietminderung wegen defektem Internetkabel zulässig
  2. Grundversorgung Kanada macht Drosselung illegal
  3. Internetzugänge 50 MBit/s günstiger als 16 MBit/s

Macbook Pro 13 mit Touch Bar im Test: Schöne Enttäuschung!
Macbook Pro 13 mit Touch Bar im Test
Schöne Enttäuschung!
  1. Schwankende Laufzeiten Warentester ändern Akku-Bewertung des Macbook Pro
  2. Consumer Reports Safari-Bug verursachte schwankende Macbook-Pro-Laufzeiten
  3. Notebook Apple will Akkuprobleme beim Macbook Pro nochmal untersuchen

  1. Re: Carpet Bombing musste billiger werden...

    JouMxyzptlk | 11:47

  2. Re: Noch ne Monty Python Nummer...

    HowlingMadMurdock | 11:42

  3. Sollte die Zwangsgebühr (warum auch immer...

    8Bit4ever | 11:40

  4. Re: USB-Soundkarte kostet 2 Euro

    Tremolino | 11:37

  5. Nicht ganz sinnfrei

    tonictrinker | 11:37


  1. 11:21

  2. 09:02

  3. 19:03

  4. 18:45

  5. 18:27

  6. 18:12

  7. 17:57

  8. 17:41


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel